| Pressestimmen | ||
| 20.04.11 | Von "Down Dressern" und "Aufgetussten" | |
| 19.04.11 | Gemüt eines Koala-Bären im falschen Körper | |
| 14.04.11 | "Batschnasse" Comedy-Fans | |
| 07.04.11 | Tolle Stimme, tolle Musiker, tolles Flair | |
| 01.04.11 | „In 50 Jahren komme ich wieder hierher“ | |
| 31.03.11 | Erst Kittelschürze, dann heiße Dessous | |
| 28.03.11 | Erst Kittelschürze, dann heiße Dessous | |
| 23.03.11 | Volle Pflegekraft voraus – Sybille Bullatschek | |
| 22.03.11 | Bissige Witze mit modernem Weitblick | |
| 21.03.11 | Von skurrilen Paragrafen und seltsamen Gesetzen | |
| 19.03.11 | "Ich bin denn mal … wer anders" – Harry Delor | |
| 18.03.11 | Mit Zauberei, Pedanterie und Humor gepunktet | |
| 03.03.11 | Familienereignis bei Schinken-Spargelröllchen | |
| 02.03.11 | Es schnaubt das Pferd und seufzt der Wind | |
| 25.02.11 | Liebenswürdige Bosheiten | |
| 24.02.11 | Experimentell; innovativ und aufregend | |
| 17.02.11 | "Lach mal, du kriegst auch einen Keks" | |
| 16.02.11 | Ein Pfarrer, ein beurlaubter Pfarrer, ein Herr Moses | |
| 15.02.11 | Bei manchen fällt der Grosche(n) spät | |
| 10.02.11 | Neues Freizeitvergnügen: Eltern-Mikado | |
| 09.02.11 | Hinter langen Ehen stecken kluge Frauen | |
| 08.02.11 | Vom Po-gelifteten Manager und dessen junger Frau | |
| 03.02.11 | Der rote Faden ist die Liebe | |
| 29.01.11 | Wenn Oma Anna im ICE vergessen wird … | |
| 21.01.11 | Gute Laune garantiert bei Gebabbel und Gesang | |
| 20.01.11 | "Wundertüte" | |
| 16.01.11 | Hier und da ein Schimmer des Pfarrers | |
| 12.01.11 | "Er bleibt der beste Sänger der Welt" | |
| 11.01.11 | Gefühlvolle Balladen und Gospels | |
| 10.01.11 | "King" auf eine ganz eigene Art interpretiert | |
| 04.01.11 | Ein Augen-, Ohren- und Gaumenschmaus | |
| 22.12.10 | Der ICE fährt nicht nur nicht im Winter nicht | |
| 16.12.10 | „Happy Birthday, Frankie!“ | |
| 11.12.10 | „Männer wie Sie braucht das Land!“ | |
| 11.12.10 | Kennen Sie das „Oettinger-Orakel?“ | |
| 03.12.10 | Wenn die Plätzchen Schwindsucht haben | |
| 03.12.10 | Rentner im Jugendwahn | |
| 25.11.10 | Mit Humor durch die Midlifecrisis | |
| 20.11.10 | Lebensweisheiten aus Brandteig | |
| 18.11.10 | Der Anwalt des „kleinen Mannes“ | |
| 17.11.10 | Von „Sexy Sachse“ bis „Bunter Hund“ | |
| 11.11.10 | Spröder Charme des Alltags | |
| 29.10.10 | Hesse mit Leib und Seele | |
| 28.10.10 | Wenn „Happy“ und „Birthday“ sich trennen | |
| 23.10.10 | Ein bunter Abend voller Rhythmus und Melodie | |
| 22.10.10 | Mer muss die zwaa gernhabbe ... | |
| 21.10.10 | Je mehr Bier, desto redseliger der Mann | |
| 20.10.10 | Mit Glitzerjäckchen und Strubbelkopf | |
| 13.10.10 | Schlappe Luftballons und „aal Unnerwäsch“ | |
| 08.10.10 | Sind Deutsche so dumm? | |
| 07.10.10 | In High-Heels durchs Schlagerland | |
| 06.10.10 | Mystisches Reich der Magie | |
| 29.09.10 | Stricher sein in einem schlanken Staat | |
| 22.09.10 | Wenn „Leberhorst“ beleidigt ist | |
| 14.09.10 | Gatte „Mamfred“ liebt das Laubblasen! | |
| 14.08.10 | Ein Feuerwerk der Emotionen | |
| 01.06.10 | Echt deutsch: Jammern auf hohem Niveau | |
| 27.05.10 | Fettpunkte, Friedhof und Fingerguillotine | |
| 19.05.10 | Vergnügliche Mundartwortspielereien | |
| 18.05.10 | Zum Abschluss Kabarett und perfekte Elvis-Show | |
| 14.05.10 | „Ich will ein Kind von Birgit Prinz“ | |
| 12.05.10 | Alltag – Bitteres mit Beigeschmack | |
| 04.05.10 | Männer denken anders... | |
| 06.05.10 | Frohnatur mit der Kodderschnauze | |
| 27.04.10 | „Blöd- TV ist gut fürs Selbstbewusstsein“ | |
| 24.04.10 | Jonglage, Artistik, Bauchredekunst, Kabarett | |
| 23.04.10 | Wo hört Mensch auf und fängt Rentner an? | |
| 23.04.10 | Der iss nich evangelisch! | |
| 14.04.10 | Frech und provokant: Eben ein „Dreggsagg“ | |
| 31.03.10 | Hab’ die ganze Nacht im Topf gestanden | |
| 31.03.10 | Hütchenspiel, Humor und Hessenkrainer | |
| 24.03.10 | Spitzen-Kabarett mit smarter Quasselstrippe | |
| 18.03.10 | Der Appel is zum Trinke gemacht | |
| 12.03.10 | Der Baumarkt ist billiger als die Domina | |
| 03.03.10 | Klassentreffen mit viel Klasse | |
| 01.03.10 | Es gibt kein Toast auf Hawaii | |
| 26.02.10 | Gelungene Mischung von bissig bis gefühlvoll | |
| 22.02.10 | Beim Sturz des Schlittschuhläufers leiden die Zuschauer | |
| 12.02.10 | Stillsitzen ist nicht - Man swingt mit | |
| 11.02.10 | „Lauter singen! Ich kann Sie nicht hören!“ | |
| 05.02.10 | Von wandervollen Jahren über Land | |
| 22.01.10 | Von Termiten und Rechtsanwälten | |
| 21.01.10 | Fazit: „Männer muss man loben“ | |
| 12.01.10 | Elvis´Geburstag: Publikum in Feierlaune | |
| 23.12.09 | Kleine Pannen – große Freuden | |
| 22.12.09 | Wenn die Weihnachts-Mätresse auf Suche geht | |
| 12.12.09 | Mit Biss und Charme zum Frontalunterricht | |
| 27.11.09 | Wird erst kritisch mit Franzbranntwein | |
| 25.11.09 | Frau Rat Goethe und der Wein | |
| 25.11.09 | Mitreißend und voll nostalgischem Charme | |
| 20.11.09 | Esse, wann´s Zeit is, un fertisch! | |
| 27.10.09 | Rache ist süß | |
| 13.10.09 | Bunter Mix aus Kabarett, Varieté, Theater | |
| 30.09.09 | Jazzballaden zum Mitswingen | |
| 17.09.09 | Mit Charme Französisch parliert | |
| 16.09.09 | Einfühlsame Seelenreise | |
| 11.09.09 | Überraschung, Überraschung…! | |
| 08.09.09 | Handytaschen-Häkeln für die Dritte Welt | |
| 19.08.09 | „Hämmerle“ ist der Hammer | |
| 18.08.09 | Rhythmuskitzel erfasst das Publikum | |
| 03.06.09 | Dem Bistro-Wirt sitzt der Schalk im Nacken | |
| 20.05.09 | Herzhaft Lachen mit der Sauerländerin | |
| 12.05.09 | Bei Rachmaninov wackelt der Flügel | |
| 30.04.09 | Weibliche Blicke - männliche Klänge | |
| 30.04.09 | Vom Ost-West-Clinch im Einheits-Kabarett | |
| 22.04.09 | Den Sinn des Lebens such ich vergebens | |
| 07.04.09 | Dreigestirn im Klassenkampf | |
| 25.03.09 | „Je ne regret rien“ - Ich bereue nichts | |
| 24.03.09 | Selten genug: Geld reizt zum Lachen | |
| 17.03.09 | Der Bürokrat im Paragrafen-Himmel | |
| 13.03.09 | Lachen ist und bleibt die beste Medizin | |
| 11.03.09 | Per Endoskop durchs Gesundheitssystem | |
| 03.03.09 | Heist gibt den Hofnarr mit Anstand | |
| 18.02.09 | An der Familie kommt keiner vorbei | |
| 10.02.09 | Verbalakrobatik - und zwar querbeet | |
| 05.02.09 | „Hiebe“ für jede Generation | |
| 30.01.09 | Ein Loblied aus den Müßiggang… | |
| 22.01.09 | Bluesiger Blick durch gerippte Gläser | |
| 20.01.09 | Italiener, wenn’s sein muss, Deutscher… | |
| 13.01.09 | Eigenständiger Künstler mit Spaß an der Show | |
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Von "Down Dressern" und "Aufgetussten"
Theater am Park: Kabarettistin Heidi Friedrich hechelt alle aktuellen Tagesthemen durch – Und das Publikum freut sich Wetterauer Zeitung vom 20. April 2011 Dass es Lachanfänger gibt und fortgeschrittene Lacher ist im Theater am Park normal. Das niemand mit griesgrämiger Miene das Theater verlässt ist inzwischen auch normal. Heidi Friedrich hat an diesem Abend das ihre dazu getan, diesen inzwischen gewohnten Zustand beizubehalten. Auch sie ist nicht das erste Mal hier. Mit ihrem neuen Programm "Push Up" unterhält sie das Publikum glänzend, das trotz strahlendem Frühlingswetter zahlreich erschienen ist. Samt Männern. "Sie sind doch wegen dem Bild auf dem Plakat hier, stimmt´s?" fragte die Kabarattistn die Herren der Schöpfung gut gelaunt. Das Bild zeigt sie mit zwei lebenden Möpsen bekleidet. Und dieses Thema ist auch der Starter des Abends… Für ihre Zwischenthemen schlüpft sie auch schon mal in eine Verkleidung, wie z.B. als Hartz IV-Empfänger, der zwar keine Arbeit, dafür 2 Handys, 3 Flachbildschirme und einen Kampfhund sein Eigen nennt und mit dem Sohn Marcel Hausaufgaben macht. Sie lässt sich aus über die täglichen Krisen, die in den Zeitungen zu lesen sind, wie Katastrophen und tote Eisbären… Auf jeden Fall ist Heidi Friedrich voll mit dem täglichen Einerlei. Sie scheint sekündlich neue Ideen zu schöpfen und es gibt kaum etwas, was sie auslässt. Sie ist ein Garant für gute Laune. Das Publikum wird natürlich auch bei ihr nicht außen vor gelassen und muss es sich gefallen lassen, direkt angesprochen zu werden. Und wenn sie dann noch über die Bühne tanzt, bleibt kein Auge trocken und keine Hand steht still. |
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Gemüt eines Koala-Bären im falschen Körper
Theater am Park: Der Kabarettist Stephan Bauer hält nicht viel vom eigenen Geschlecht Wetterauer Zeitung vom 19. April 2011 Beim Montags-Allerlei im Theater am Park hat sich dieses Mal Stephan Bauer auf der Bühne breit gemacht. Wobei breit ist wohl zu viel gesagt, denn er ist eher den schlanken Menschen zuzuordnen… Insgesamt geht er nicht nur mit sich, sondern generell mit den Herren der Schöpfung scharf ins Gericht. Da hat kaum jemand Bestand; entweder sind die Herren zu sehr Macho oder zu sehr Weichei… Frauen dagegen sind heutzutage absolut nicht mehr auf den Mann angewiesen. Im Gegenteil: sie sind geschäftstüchtiger und durchsetzungsfähiger als so manch ein Mann… Stephan Bauer hat skurrile Denkansätze und seine Pointen sind nicht vorhersehbar… Stephan Bauer hat eine eigene Art, die Welt kabarettistisch zu verpacken und auf die Bühne zu bringen. |
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"Batschnasse" Comedy-Fans
Michl Müller heizt seinem Publikum im Theater am Park kräftig ein Wetterauer Zeitung vom 14. April 2011 Fränkischer Humor gepaart mit bissigem politischem Kabarett sind die Markenzeichen von Michl Müller, der mit seinem aktuellen Programm "jetzterstrecht" zu Gast im ausverkauften Theater am Park war. Der Franke sorgte fast drei Stunden lang dafür, dass die Besucher aus dem Lachen und Klatschen nicht mehr herauskamen. "Ich bin batschnass geschwitzt und das vor Lachen", meinte eine Besucherin beim Verlassen des Theaters, … In geradezu atemberaubendem Tempo wechselt Müller die Themen, gibt sich die Stichwörter selbst und wechselt fließend von den Eigenarten der Franken zur großen Politik über die unterschiedlichen Eigenschaften von Frau und Mann und genauso flink wieder zurück. … Er schlüpft in die unterschiedlichsten Rollen, von Angela Merkel bis zu seinen fränkischen Kumpels Holger und Frank, … Es bleibt kein Auge trocken, wenn er die Bundeskanzlerin und Philipp Rössler als "Strickliesl und Wollmaus" bezeichnet, … Müller leistet Schwerstarbeit, er rennt, stampft, hüpft und schleicht über die Bühne. Seine Hände und Arme sind ständig in Bewegung. … Kein Skandal und keinen Rücktritt der letzten Monate lässt er aus. Kein Politiker bleibt verschont … Als roter Faden dient ihm die Entwicklung eines "Heimatspiel-Musicals" zum Dorfjubiläum. Das gibt ihm Gelegenheit, seine "Hits" wie "Komm mit zu mir" im Stil von Michael Wendler zu singen. Nach Programmende tobt das Publikum. |
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Tolle Stimme, tolle Musiker, tolles Flair
Theater am Park: Oliver Steinhoff und Band begeistern an zwei Abenden das Publikum mit Elvis-Songs Wetterauer Zeitung vom 07. April 2011 Er ist inzwischen eine feste Größe und gehört zur Stammmannschaft der Künstler des Theater am Park. Oliver Steinhoff sorgt regelmäßig für super Stimmung und glänzende musikalische Darbietung. Mit seinem Programm "Elvis meets Jazz" hatte er auch an diesem Wochenende wieder viele Fans angelockt - vereinzelte Fans kamen an beiden Abenden - um ihren ganz persönlichen "King" zu sehen. In einer einzigartigen Weise stellt Oliver Steinhoff die Hits des großen Rock'n Roller vor. Die klassischen Songs des "King" wurden ein wenig neu arrangiert und entwickelten dadurch ein gewisses Eigenleben. Der typische Elvisstil wurde gemischt mit Einflüssen des Jazz, was besonders bei "It's allright, Mama" zum tragen kam. Doch auch Lieder wie "Don't" oder "Suspicious mind" bekamen eine ausdrucksstarke Jazzvariante. In dieser Show, die ohne große Kostümierung aufgeführt wird, zeigt Steinhoff, dass er kein Imitator ist. Der einzige, deutschsprachige Europameister der Elvis-Darsteller zollt dem "Erfinder" dieser einzigartigen Musikrichtung seinen Tribut. Lediglich die Frisur erinnert äußerlich an Elvis. Aber auch ohne dies würde man erkennen, dass es sich um einen der besten Elvis-Interpreten Deutschlands handelt, der da auf der Bühne steht. Die große stimmliche Übereinstimmung, die kraftvolle Wiedergabe der Hits und weniger bekannten Lieder des King, das leichte Timbre der reiferen Stimme und die grenzenlose Freude an der Musik zeigen Steinhoffs anhaltende Liebe zum Rock'n Roll des Elvis Presley. Selbst mit dem Hit "Yesterday" von den Beatles gelingt es ihm, Elvis auferstehen zu lassen, wobei einmal mehr gesagt werden sollte, dass Elvis neben Rock und Gospels gerne auch bekannte und beliebte Stücke anderer Sänger im Repertoire hatte. … Steinhoff sprühte an beiden Abenden vor Charme und guter Laune, animierte die zumeist weiblichen Gäste in den ersten Reihen zu rocken und zu rollen und forderte auch die restlichen Zuschauer auf, sich zu beteiligen. Aus den vorgesehenen zweimal fünfundvierzig wurden zweimal gute sechzig Minuten mit diversen Zugaben, die Steinhoff bei jedem seiner Konzerte bereitwillig gibt. |
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„In 50 Jahren komme ich wieder hierher“
Kabarettist Jürgen Scheugenpflug überzeugt mit seinem Programm „Rock am Stock“ im Theater am Park Wetterauer Zeitung vom 01. April 2011 „Wir haben heute das Alter nicht auf dem Kerbholz, sondern im Auge“, meinte Ulrich Rhein ... bei der Begrüßung der Besucher. Das Programm „Rock am Stock“ des Wuppertaler Jürgen Scheugenpflug entpuppte sich als ein Mix aus Comedy, Lesung, Kabarett und etwas Musik für alle Altersklassen. ...er lüftete im Laufe des Abends das Rätsel um den Programmtitel, der eine Umschreibung für die Veranstaltungen ist, an denen sich Rentner oder auch Kurgäste zum Tanzen treffen. Wie man richtig klatscht hatte Scheugenpflug gleich zum Beginn des Abends ... mit einigen Beispielen vermittelt, dazu noch die Unterschiede zwischen politischem und sozialkritischem Kabarett sowie Stand-Up-Comedy oder Sitcom erklärt. ... Er outet sich als Heesters-Fan „der vor zwei Jahren mit 104 doppelt so alt war wie ich“ und versprach gleich, in 50 Jahren wieder in der Badestadt anzutreten. ... Natürlich werden ältere Menschen öfters krank und die Vorsorgeuntersuchung bei einem Urologen, dem „Pflichtprogramm des welkenden Mannes“, wurde zu einem besonderen kabarettistischen Glanzstück. „Mein Leben war Rock and Roll“ sang Scheugenpflug zum Finale. |
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Erst Kittelschürze, dann heiße Dessous
Volles Haus bei der Premiere der "Langen erotischen Frauennacht" im Theater am Park Wetterauer Zeitung vom 31. März 2011 Eine Premiere war es allemal und die Idee dazu hatte der Betreiber des Theaters, Ulrich Rhein. Die Gäste waren sehr gespannt auf "Die lange erotische Frauennacht". Es war bis auf den letzten Platz ausverkauft und bot über dreieinhalb Stunden beste Unterhaltung. Gefühlte zweihundert Frauen erfüllten den Theaterraum mit Summen und Brummen. warteten gespannt auf den Beginn der Veranstaltung und vertrieben sich die Zeit damit, gekühlte Getränke zu genießen und dazu kleine Häppchen zu schnabulieren. Einige wenige Männer hatten sich unter sie gemischt und warteten genauso gespannt. Was dann geboten wurde, war einzigartig und ziemlich launig. Vier Künstlerinnen, die schon des öfteren auf dieser kleinen Bühne ihre Programm dargeboten haben, hatten sich speziell für die "Lange erotische Frauennacht" zusammengetan und einen frechen, bunten, satirischen, frivolen und immer augenzwinkernden Abend gezimmert, der für einen Sturm der Begeisterung sorgte. Katrin Wiedmann in ihrem knallroten Kleid mit diversen Paaren Schuhe bestückt, eröffnete den bunten Reigen mit launigen Sprüchen und anzüglichem Gesang. Sie versprach, zu jedem Lied ein anderes Paar Schuhe zu tragen, oder war es andersherum? Ihr folgte Susanne Betz mit einem kauzigen Kontrastprogramm. Sie ist bekannt als Rotraud aus Katholisch Willeroth, und sie repräsentierte diese Figur natürlich auch hier - allerdings dieses Mal mit Dessous aus der Kittelschürze und einem geheimem Wissen aus Willeroth. Petra Förster unterhielt das Publikum unter anderem als greiser Professor und schaffte es, mathematische Formeln und Dreisätze in erotische Rechenaufgaben für Klammerbeziehungen umzuwandeln, wobei sie die nötigen Gleichungen gekonnt an die Tafel zitterte. Besonderer Reiz des Abends war zweifelsfrei Brittina Krech alias "Sweet Chili", die mit ihren Burlesquen Tanzeinlagen dem ganzen einen äußerst prickelnden Kick gab. Ob bekleidet mit riesigen Federn, roten Luftballons oder dem kleinen Schwarzen – nach gekonntem Strip blieb viel nackte Haut und wenig Stoff übrig. Mann und Frau, Sex und Erotik, Lust oder Unlust, Beziehung oder Singledasein – alles wurde aufs Korn genommen und spritzig verarbeitet. |
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Erst Kittelschürze, dann heiße Dessous
Wetterauer Zeitung vom 28. März 2011 Eine Premiere war es allemal und die Idee dazu hatte der Betreiber des Theaters, Ulrich Rhein. Die Gäste waren sehr gespannt auf "Die lange erotische Frauennacht". Es war bis auf den letzten Platz ausverkauft und bot über dreieinhalb Stunden beste Unterhaltung. Gefühlte zweihundert Frauen erfüllten den Theaterraum mit Summen und Brummen... Einige wenige Männer hatten sich unter sie gemischt… Was dann geboten wurde, war einzigartig und ziemlich launig. Vier Künstlerinnen, die schon des öfteren auf dieser kleinen Bühne ihre Programm dargeboten haben, hatten sich speziell für die "Lange erotische Frauennacht" zusammengetan und einen frechen, bunten, satirischen, frivolen und immer augenzwinkernden Abend gezimmert, der für einen Sturm der Begeisterung sorgte. Katrin Wiedmann in ihrem knallroten Kleid mit diversen Paaren Schuhe bestückt, eröffnete den bunten Reigen mit launigen Sprüchen und anzüglichem Gesang…Ihr folgte Susanne Betz mit einem kauzigen Kontrastprogramm. Sie ist bekannt als Rotraud aus Katholisch Willeroth, und sie repräsentierte diese Figur natürlich auch hier - allerdings dieses Mal mit Dessous aus der Kittelschürze und einem geheimem Wissen aus Willeroth. Petra Förster unterhielt das Publikum unter anderem als greiser Professor und schaffte es, mathematische Formeln und Dreisätze in erotische Rechenaufgaben für Klammerbeziehungen umzuwandeln, wobei sie die nötigen Gleichungen gekonnt an die Tafel zitterte. Besonderer Reiz des Abends war zweifelsfrei Brittina Krech alias "Sweet Chili", die mit ihren Burlesquen Tanzeinlagen dem ganzen einen äußerst prickelnden Kick gab. Mann und Frau, Sex und Erotik, Lust oder Unlust, Beziehung oder Singledasein – alles wurde aufs Korn genommen und spritzig verarbeitet. |
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Volle Pflegekraft voraus – Sybille Bullatschek
Altenpflegerin mit Herz und viel Humor Wetterauer Zeitung vom "Alle Leute werden alt, aber niemand will in die Pflege", so Sybille Bullatschek alias Ramona Schukraft beim "Montags-Allerlei" im Theater am Park. Mit viel Humor und Unterhaltung präsentierte sie dort ihr aktuelles Programm "Volle Pflegekraft voraus". … Beruf und auch sich selbst nahm die quirlige Schwäbin dabei gehörig auf die Schippe. Mit ihrem Bühnenprogramm nimmt die Künstlerin die Zuschauer mit in ihren Alltag ins Altenpflegeheim Haus "Sonnenuntergang" nach Pfleidesheim bei Stuttgart. … Neben dem Altenheim gibt Sybille Bullatschek auch viel Persönliches preis. Den Mann fürs Leben habe sich noch nicht gefunden. Welch ein Zufall, dass dieser im Publikum zu finden ist. … Ganz nebenbei outet sich die lustige Pflegerin noch als Pur-Fan und erzählt Wissenswertes über den Pflege-TÜV. Ohne Gute-Nacht-Geschichte ging die sympathische Schwäbin nicht von der Bühne. |
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Bissige Witze mit modernem Weitblick
Robert Kreis begeistert im Theater am Park – Geniale Vergleiche zwischen den „Goldenen Zwanzigern“ und heute Wetterauer Zeitung vom 22. März 2011 Wohl selten passte ein Künstler und dessen Programm so gut ins Ambiente des Theaters am Park wie dies am Sonntagabend beim Gastspiel von Robert Kreis. Der aus den Niederlanden stammende Kabarettist und Entertainer beschäftigt sich nun schon seit mehr als 30 Jahren mit dem Kabarett der 1920 Jahre und da freute sich Kreis sichtlich, in einer solch "Kleinen, aber feinen Jugendstilbonbonniere" auftreten zu dürfen. So erlebte … das Varieté-Restaurant der 20-er Jahre … eine ganz besondere Renaissance …, der bewies, das vieles von dem, was die Kabarettisten in den "Goldenen Zwanzigern“ getextet und gesungen haben, auch heute noch topaktuell ist. Diese Tatsache nutzt Kreis immer wieder in seiner furiosen Show aus … Bei Kreis sitzt einfach jede Pointe; wenn ein Besucher niest, ist das für Kreis wie eine Steilvorlage im Fußball. … Immer, wenn Kreis in Richtung seines "Geflügel" … schreitet, um ein "Pleite-Potpourri" … zu singen und zu spielen, läuft er zur absoluten Hochform auf. Die Zeitreise in die "Goldenen Zwanziger" endet mit einem "errötenden Schlagerpotpourri" und der nicht mehr enden wollende Applaus führt schließlich zu einem letzten Höhepunkt. Kreis singt oder besser noch er lacht den "Lach-Foxtrott", jenes Stück, mit dem er vor 30 Jahren bekannt wurde und da lachen sogar die Besucher im Takt mit. |
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Von skurrilen Paragrafen und seltsamen Gesetzen
Es gibt nichts, was es nicht gibt: Werner Koczwara erzählt von allerhand merkwürdigen Gesetzen Wetterauer Zeitung vom Es ist schon erstaunlich, wie viele skurrile und seltsame Paragraphen es im deutschen Recht gibt. Einiges davon hat Werner Koczwara in seinem Programm "Am achten Tag schuf Gott den Rechtsanwalt" zusammengetragen und satirisch aufgearbeitet. … Werner Koczwara legt gewichtige, rot eingebundene Bücher auf den Tisch und erläutert, dies seien das Schönfelder Juristenwerk sowie das Verfassungs- und Verwaltungsrecht von Sartorius, ohne die gar nichts geht im deutschen Recht. … Oder ob jemand im Publikum wisse, was ein Ohnbeiner sei? Nun, das ist ein Mensch, der keine Beine (mehr) hat. Wie geht das bei ihnen mit Fußfesseln? Ob man es nun glaubt oder nicht, aber es gibt ein Leiterrecht. … In Österreich, so führt der Kabarettist aus, gibt es ein Gesetz, das sagt, Schnee, der auf dem Dach eines Autos liegt, gehört dem Halter. Sehr skurril ist auch das Suppenurteil. Wird eine Person mittels einer Suppe umgebracht, so kommt es darauf an, ob die Suppe schmackhaft war oder nicht. Schmeckt sie, ist es Mord, schmeckt sie nicht, ist es Totschlag. … Eine Menge Juristen waren an diesem Abend im Theater am Park anzutreffen. Lautes Gelächter und begeisterter Applaus begleiteten die Ausführungen von Werner Koczwara, der eine ganz eigene Art hat, einen Abend zu gestalten. Er gehört zu den absoluten Profis, hat u.a. als Chefautor für "Verstehen Sie Spaß", Stammautor für die Harald-Schmitt-Show oder Autor für "Wetten daß?" gearbeitet und ist in diversen kabarettistischen Sendungen wie z.B. im Scheibenwischer oder Ottis Schlachthof Gast gewesen. |
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"Ich bin denn mal … wer anders" – Harry Delor
Torkeln, tanzen und Tuchfühlung Wetterauer Zeitung vom Harry Delor …kam zum Soloprogramm "Ich bin denn mal … wer anders" nach Bad Nauheim. Die Stimmung im Theater am Park war bestens. Delor kam sympathisch rüber, hat es drauf, die Zuhörer gleich für sich einzunehmen. Seine Spezialität ist, Künstler nachzumachen. Das Repertoire reicht quer durchs letzte Jahrhundert bis heute. Es ging los mit Johnny Cash, George Harrison, Roy Orbison und Bob Dylan. Ein oder zwei Utensilien, … Hut und Brille, reichten für die Verwandlung. Eigenheiten macht er auf gelungene Weise nach, … bei einer Nummer von Dean Martin, indem er torkelte und eine Zigarette hielt…. Er nahm Tuchfühlung mit der ersten Reihe auf… Ein Mitwirkender … bat um ein Lied von Eros Ramazotti. Der Künstler … gab sehr überzeugend den Italo-Star. Ausschließlich Männer imitierte er – mit einer Ausnahme: Lena Meyer-Landrut und ihren Hit "Satellite“. Drei Zugaben und jede Menge Applaus beendeten den Abend. |
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Mit Zauberei, Pedanterie und Humor gepunktet
Theater am Park: Die „Wundertüte“ öffnet sich für vier Bühnenkünstler und begeistert das Publikum Wetterauer Zeitung vom 18. März 2011 Die "Wundertüte" des Theaters am Park barg im Monat März vier Künstler, die schon des Öfteren auf dieser Bühne gastierten. Der Zauberer Tomani, alias Manfred Paech, begann den Wunderreigen mit Kartentricks und Schleichwerbung, und führte zudem durch die einzelnen Kabarettstückchen, die aus der Tüte gezogen wurden. Mit Seilstücken und Knoten nötigte er dem Publikum diverse Ahs und Ohs ab, seine Bauchrednerdarstellung mit Onkel Ernst und Tante Else, die zur Miss Dolores auf einer Kreuzfahrt gekürt wurde, war sein grandioser Schlusspunkt für diesen Abend. Für die erste Belustigung sorgte Herbert Faulhaber, der als Profibürokrat Teile seiner Kabinettstückchen vortrug. Ordentlich gekleidet in Sakko, Bügelfaltenhose und mit diversen Kugelschreibern bestückt zuppelte er als Ordnungsfanatiker mehrfach am Bühnenvorhang herum … und erinnerte an … Piet Klocke …. Danach beglückte die sympathische Natascha Petz mit einem Teil ihres Programms "Diätyoga für Anfänger" das Publikum. … Natascha Petz … wird als Mischung von Trude Herr und Marika Röck bezeichnet …. Last not least wurde die "Wundertüte" geleert, indem ihr der beliebte Hans-Joachim Heist entstieg, der Teile aus seinem wunderbaren Heinz-Erhardt-Programm präsentierte. Doch der Clou an diesem Abend war der Betreiber Ulrich Rhein. Zum Abschied traten alle Künstler vor und baten ihn dazu. In seiner Absage zeigte er mit treffenden und geschliffenen Worten und Bonmots, dass in ihm viele Talente schlummern. |
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Familienereignis bei Schinken-Spargelröllchen
Theater am Park: "Duo Liederlich" verpackt 50 Jahre Grand Prix-Geschichte in einem amüsanten Rückblilck Wetterauer Zeitung vom 03. März 2011 … "Germany Douze Points" – so der Titel des abendfüllenden Programms des "Duo Liederlich". Die besten deutschen Beiträge zum Grand Prix wollten Sabine Koch und René Rudile präsentieren. Keine leichte Aufgabe, denn fünf Jahrzehnte haben doch für so manche Überraschung beim Chanson-Wettbewerb gesorgt. Dem Duo gelang es perfekt, die Rückführung in diese Zeit auf kabarettistische Art und Weise … zu zelebrieren. 1956 gab es den Grand Prix d'Eurovision de la Chanson … das erste Mal. … "Im Wartesaal zum großen Glück". Mit diesem Lied eröffneten Koch und Rudile ihren unterhaltsamen Abend. "Bei Schinken-Spargelröllchen saß man im abgedunkelten Wohnzimmer der Adenauer-Zeit," so die Chanson-Sängerin. … Zum Schluß wurde es dann spannend, denn auch das .Publikum erhielt die Möglichkeit, 12 Punkte für den besten Titel zu vergeben. … "These are the results of the Bad Nauheimer public-Rücksicht": Hoffmann & Hoffmann gewann nur knapp vor Mary Roos. |
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Es schnaubt das Pferd und seufzt der Wind
Theater am Park: Michael Quast kleidet alte Balladen in literarische Gewänder Wetterauer Zeitung vom 02. März 2011 Mit großem schauspielerischem Können, ausgeprägter Mimik und überzeugender Körpersprache füllte der Rezitator und Schauspieler Michael Quast kürzlich einen ganz normalen Theaterabend erfolgreich mit Themen "Sex & Crime"… Michael Quasts darstellerische Virtuosität ist sagenhaft. Seine einzigartige Schauspielkunst macht aus Hebbels "Ballade vom Heideknaben" einen satirischen Kurzauftritt und Fontanes "Die Brücke am Tay" wurde zum modernen Untergang der Titanic und bei Goethes Erlkönig schnaubte das Pferd, seufzte der Wind und lebte der Nebel. Im beinahe schon überfüllten Theater am Park erwachten die alten Balladen zu neuem Leben. In der Abteilung Sex hörte man das Fräulein Kunigunde seufzen und der edle Ritter Kurt macht ihr ausgiebig den Hof. In der Sektion Crime wurde Gustav Meyers Ballade "Die Füße im Feuer" zu einem Thriller mit verzeihendem Ausgang und anschaulich klappern die Knochen in Goethes gruseligem "Totentanz". … Der Künstler Michael Quast verwandelte an diesem Abend die seufzerschweren, bisweilen ungeliebten und verpönten Balladen der Schulzeit … zu komischer, satirischer, skurriler und künstlerisch sehr wertvoller Literatur. |
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Liebenswürdige Bosheiten
Gentleman-Kabarett mit Carsten Höfer im Theater am Park Wetterauer Zeitung vom 25. Februar 2011 Mit seinem Programm "Tagesabschlussgefährte" begeisterte der Comedian Carsten Höfer kürzlich das Publikum im Theater am Park. As verlassener Ehemann sinnierte er über die Schwierigkeiten des Zusammenlebens von Mann und Frau. Vor allem die Unterschiede zwischen den Geschlechtern dienten als Grundlage für seine mit liebenswürdigen Bosheiten gespickte Vorstellung. "Verheiratete leben länger" meinte er eingangs, um dann mit einem Augenzwinkern nachzuschieben, "jedenfalls kommt es ihnen so vor". Mit ausgeprägter Mimik schildert er die abgedrehtesten Situationen, ließ aber gängige Klischees völlig außen vor. … Der Wiedererkennungswert im Publikum war groß und sorgte dafür, dass die Lachmuskeln nicht zur Ruhe kamen. Höfer beschrieb ausführlich seine Einkaufserfahrungen mit Frauen, … er hat "seinen" Italiener, bei dem er sich einkleiden lässt, den er gekonnt mimte wie auch den schwulen Verkäufer und die "beste Freundin Claudia". Der Münsteraner Carsten Höfer bot dem Publikum intelligentes und witziges Kabarett, ohne gängige Klischees und Humor unterhalb der Gürtellinie. |
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Experimentell; innovativ und aufregend
Theater am Park: Barbara Heinisch, Rita Greve und Dirk Raufeisen zelebrieren "Paintin the Swing" Wetterauer Zeitung vom 24. Februar 2011 Es fehlte eigentlich nur noch die rauchgeschwängerte Luft und ein paar verrückte Hüte, dass man sich wie im Paris der zwanziger Jahre hätte fühlen können, mitten unter der "Lost Generation" rund um Gertrude Stein. So experimentell, innovativ und aufregend kam dieser Montagabend im Theater am Park wohl noch nie daher. Drei Künstler haben sich zusammengetan, um aus einer Idee reale Kunst entstehen zu lassen. Die Malerin Barbara Heinisch zusammen mit der Sängerin Rita Greve und dem Musiker Dirk Raufeisen haben etwas Außergewöhnliches auf die Bühne des kleinen Theaters gezaubert. Schon beim Betreten fiel die große Leinwand auf, zu Füßen Töpfe und Pinsel, davor ein Catwalk, sehr ungewöhnlich und bisher einmalig. So freute sich auch Ulrich Rhein, dass er einmal im Leben auf einem Catwalk wandeln konnte, um diesen Abend anzumoderieren. Ein Lichtspot erhellte die Leinwand von hinten, der sich eineSchattenfigur näherte und eine Art Tanz aufführte. Nach einer Weile erschien Barbara Heinisch, die Gestalt in einen schwarzen Bodystock gekleidet. Sie griff sich einen der Farbtöpfe samt Pinsel und begann, die Schattenfigur auf der Leinwand zu manifestieren. Mit kräftigen Pinselstrichen übertrug sie die Umrisse in blauen Farbtönen, immer wieder unterbrochen von einer Stimme aus dem Off, die Prosa vortrug oder Lieder wie "Fly me to the Moon" und "Shadow of your smile", oder rhythmisch von einem Boogie-Woogie angetrieben wurde, gespielt von Dirk Raufeisen auf dem E-Piano. Immer mehr verstärkte sich die inzwischen mystische Atmosphäre, es entstand eine Jazzstimmung und vermittelte den Eindruck der Pariser Szene Anfang des 20. Jahrhunderts. So entstand ein Trialog aus Malerei, Lesung und Musik, der den Geschmack des zahlreich anwesenden Publikums traf. In kräftigem Rot ließ Barbara Heinisch die zweite Figur entstehen, die der ersten tänzerisch entgegentritt. Bei Beendigung des Bildes erschienen rot lacierte Fingernägel an den Außenseiten der Leinwand, nach einer Weile löste sich der Schatten und wurde zur realen Figur von Rita Greve, die das Publikum mit eigenen Texten unterhalten hatte und nun noch für eine ganze Weile mit ihren Interpretationen des Jazz begeisterte, begleitet von Dirk Raufeisen. Nach zahlreichen Zugaben traf man sich im Foyer, um über das Geschehene zu diskutieren und im späteren Verlauf des Abends gaben Rita Greve und Dirk Raufeisen für die verbliebenen Gäste eine weitere musikalische Einlage. |
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"Lach mal, du kriegst auch einen Keks"
"Wundertüte": Die Besucher haben (auch ohne Plätzchen) einen Heidenspaß im Theater am Park Wetterauer Zeitung vom 17. Februar 2011 Auf die "Wundertüte" im Theater am Park kann sich der Gast stets freuen. Das Programm ist abwechslungsreich, da vier Künstler eine Kostprobe liefern. Vorher ist dem Publikum nicht bekannt, wer auftritt. Artistik, Zauberei, Gesang und Comedy sind üblicherweise die Ingredienzien. Diesmal war fast ausschließlich Humor angesagt, er zeigte sich in unterschiedlichen Varianten. Den Beginn machte Harry Delor, der moderierte. Seit 23 Jahren stehe er auf der Bühne. Manches gehe gar nicht mehr wie einst. … Delor kündigte Henny Schmidtke an, der unter dem Motto "No Wumme, No Cry" musikalische Comedy darbot. Beispiel: Wie nennt man eine Monika mit Damenbart? Mundharmonika. … Wo Witz gefragt ist, sind Hiltrud und Karl-Heinz gern gesehen. Sie geben ein frustriertes Ehepaar, das sich das Leben schwer macht. Hiltrud kam diesmal allein. Sie schlug sich wacker, Karl-Heinz fehlte im Grunde jedoch. … Jürgen Scheugenpflug sprach über die Widrigkeiten des Älterwerdens. Schon als Kind habe er gelernt, wie gesund Lachen ist. "Lach mal, Du kriegst auch einen Keks", habe seine Mutter häufig gesagt. … Zum Schluss zeigte Delor, was er außer der Moderation noch so drauf hat. Virtuos parodierte er Künstler bis in die siebziger Jahre. |
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Ein Pfarrer, ein beurlaubter Pfarrer, ein Herr Moses
Volles Haus beim "Ersten Allgemeinen Babenhäuser Pfarrer(!)kabarett" im Rosensaal Wetterauer Zeitung vom 16. Februar 2011 In der Reihe Theater am Park unterwegs gastierte das beliebte "Erste Allgemeine Babenhäuser Pfarrer(!)kabarett" jetzt im Rosensaal in Steinfurth. … So gut wie ausverkauft war es, als die ehemaligen Pfarrer, pardon, einer ist wieder in Amt und Würden, ihr neues Bühnenprogramm vorstellten: "Moses war ein Mehrteiler" brachte das Publikum auch dieses Mal wieder an den Rand der Lacherschöpfung. Clajo Herrmann, beurlaubter Pfarrer, und Hans-Joachim Greifenstein, seit einiger Zeit wieder als Gemeindepfarrer tätig, verstehen es, mit feinsinnigem Humor und exzellenter Beobachtungsgabe, aber nicht immer nur aus kirchlicher Sicht, die Begebenheiten der modernen Zeit aufzuspießen und festzunageln. … .Sicher ist jedenfalls, dass diese beiden "geistlichen" Herren nicht nur auf der Kanzel wortgewaltig sind, sondern auch auf den weltlichen Bühnen ihre Dramaturgie beherrschen. … Bevor der Abend zu Ende war, konnte man schon erahnen, dass es für viele Besucher das nächste Programm des "Ersten Allgemeinen Babenhäuser Pfarrer(!)kabarett" sicher im persönlichen Veranstaltungskalender eingemeißelt wird. |
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Bei manchen fällt der Grosche(n) spät
Kabarettist Erwin Grosche begeistert das Publikum im Theater am Park mit seinem Programm "Der Eisgenussverstärker" Wetterauer Zeitung vom 15. Februar 2011 Der Kabarettist aus Paderborn erzeugte mit seinem Programm "Eisgenussverstärker – Trostbilder und Glücksmomente" mehr als das. Erwin Grosche ist etwas Besonderes, seine Programme weichen ab vom satirischen Standard. Man muss ihn einfach mögen, wenn er mit seinen großen, runden blauen Augen ins Publikum schaut und sich ein eher verschämtes Lächeln in seine Züge schleicht. Mit seinem Anzug im Stile eines Hotelpagen eroberte er sogleich die Theaterbühne und die Herzen der Zuschauer, seine oftmals kindlich anmutenden Pointen sind so skurril und schräg, dass bei manch einem Gast erst nach einer kurzen Denkpause der Grosche(n) fällt. Bei ihm geht es nicht um die Diätindustrie oder die allgemeine Alltagshysterie, es geht ihm darum, nur nicht vor Glück die Nerven zu verlieren. … Ein bisschen Politik schimmerte dann … durch, als Grosche verriet, dass er die Kugelschreiber dreier politischer Parteien ausprobiert habe. Der CDU-Kuli schreibt und das auch in englisch; der SPD-Kuli schreibt gar nicht und der FDP-Kuli schreibt auch, aber nicht in englisch. |
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Neues Freizeitvergnügen: Eltern-Mikado
Im Theater am Park amüsieren sich Frauen und Männer an Lisa Fellers Kabarett-Programm "Kill Bernd" Wetterauer Zeitung vom 10. Februar 2011 Mit Wolfsgeheul geht es los. Angriffslustig geht es weiter. Zielobjekt: Männer. Bereits der Titel von Lisa Fellers Kabarett-Programm "Kill Bernd – aber vorher bringt er noch den Müll runter" sollte allen männlichen Geschöpfen Warnung genug sein. Umso überraschender wagten sich zahlreiche Männer in das Theater am Park, in dem die fernsehbekannte Schauspielerin und Komödiantin gastierte. Doch auch die Frauen kommen nicht ungeschoren davon. Sie trifft es in mancher Hinsicht sogar noch schlimmer, kennt Feller doch keine Gnade mit den Geschlechtsgenossinnen. … Ein Großteil von Fellers Programm nehmen ihre eigenen Umstände an. Denn nicht nur die Dame in der ersten Reihe ist schwanger, wie die Kabarettistin umgehend feststellt. Sie selbst ist in "anderen Umständen". Sogleich ist die hochschwangere in ihrem kabarettistischen Element. Da sie bereits Mutter ist, kann sie aus eigener Erfahrung feststellen: "Ein Kind ist ein Beziehungs-Elchtest: Wer kippt zuerst um?" Sobald ein Baby im Haus ist und die Nachtruhe erst einmal vorbei, gibt es ein neues Freizeitvergnügen: Eltern-Mikado. Das ist so einfach wie das Original: Denn wer sich als erstes bewegt, der verliert. Nämlich Schlafzeit. … Nach ausführlichem Geschlechterkampf gibt es trotz des martialischen Programmtitels auch bei Lisa Feller ein glückliches und versöhnliches Ende: Potentielle Scharmützel biegt ihr Bernd charmant ab, indem er ihr zusäuselt, wie sehr er doch jede einzelne Macke von ihr liebt. So gerührt, seufzt Feller, bevor der virtuelle Vorhang fällt: "Liebe eben". |
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Hinter langen Ehen stecken kluge Frauen
Alice Hofmann alias Vanessa Backes kommt gut an bei den Gästen im Theater am Park Wetterauer Zeitung vom 09. Februar 2011 Die Kulisse für "Kommedie oder Kommedie net" mit Alce Hofmann alias Vanessa Backes war vielversprechend: Eine Einbauküche dominierte die Bühne im ausverkauften Theater am Park, verziert mit kitschigem Nippes. Die Akteurin in Kittelschürze schilderte auf Saarländisch, wie es ihr seit der Trennung von ihrem Mann geht: Gut. ... Manchmal hat die Frage, ob etwas ankommt, eben mit der Chemie zu tun, nicht mit der Güte. So sehr die Protagonistin auch vom Ex genervt war, so sehr war ihr "Bub" ein Lichtblick. …. Weiterer Schimmer am Horizont war Herbert, Hausmeister im Landtag, wo Frau Backes als Putzfrau arbeitete. Leider war er verheiratet, die Freundschaft somit "rein botanisch". … Von der Liebe träumte sie, mit Lady Di als Vorbild. … Ein Wermutstropfen, als der "Bub" das Mittagessen absagte, verdross ihr nicht die Laune. Am Ende rockte sie zu Popmusik-Klängen in ihrer Küche. Eine peppige Einlage.... Starker Applaus setzte den Schlusspunkt. |
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Vom Po-gelifteten Manager und dessen junger Frau
Der Kabarettist Andreas Etienne behandelt das Thema "Der geliftete Mann" im Theater am Park Wetterauer Zeitung vom 08. Februar 2011 Wie ein moderner Mann tickt, das erfuhren die Besucher vom Theater am Park, wo Andreas Etienne mit seinem Programm "Der geliftete Mann" gastierte. Der Bonner Kabarettist und Schauspieler entpuppte sich schnell als Künstler mit "Humor in allen Variationen". … "Die Schnippelpoesie" – entlarvende Originalzitate aus den Werbeprospekten der Schönheitskliniken – entpuppte sich als der Knaller, trug Etienne doch diese mit gekonnter Gestik und variabler Mimik vor. … Hinzu kam seine beeindruckende Improvisationskunst, schließlich gehört der Rheinländer dem Ensemble des bekannten deutschen Improvisationstheater "Springmaus" an. Seine Zuschauer band er nur zu gern mit ein, wartete geradezu auf Reaktionen und Zwischenrufe aus den Besucherreihen. … Ganz locker band er die unterschiedlichsten Themen in sein Programm ein, so einen Ausflug in den Bereich Gentechnik, … ebenso wie den Versuch, Sohn Max aufzuklären. … Bei allem Abschweifen fand Etienne stets den Weg zurück zu seinem Lieblingsthema "Lifting". Auch fehlte das Thema Übergewicht nicht, denn "das ganze Volk nimmt täglich zu, auch wenn es abnimmt". … Kein Auge bleib trocken, und der Beifall am Ende … war enorm. |
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Der rote Faden ist die Liebe
Dr. Bernt Kampmann und Sinan Sert begeistern mit ihrer Lesung "Am Hang" Wetterauer Zeitung vom 03. Februar 2011 Das Theater am Park war sehr voll, als die szenische Lesung "Am Hang" mit Dr. Bernt Kampmann und Sinan Sert organisiert wurde. Kampmann und Sert trugen aus dem gleichnamigen Werk des Schriftstellers Markus Werner vor. Die Lesung wurde musikalisch von Heike Reinighaus und Jürgen Kammer begleitet. Kammer gab einen Barpianisten, der durch sein Klavierspiel die Hotelatmosphäre fühlbar machte. Reininghaus rahmte die Veranstaltung durch zwei Lieder ein. Alle Künstler waren wirklich großartig. Sert und Kampmann lasen mit ausgezeichneter Betonung und unter gekonntem Einsatz von Mimik und Gestik. Kammer und Reinighaus erzeugten durch ihr eindringliches Spiel und den schönen Gesang einen Gänsehaut-Effekt. Viel Applaus und eine Zugabe setzten den Schlusspunkt hinter die gelungene Veranstaltung. |
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Wenn Oma Anna im ICE vergessen wird …
… dann sinniert die Kabarettistin Monika Blankenberg im Theater am Park über das Thema Altern Wetterauer Zeitung vom 29. Januar 2011 Drei Jahre lang besteht das Theater am Park und feiert gerade Geburtstag. Stetig wachsender Erfolg mit seinem Programm zeigt dem Betreiber Ulrich Rhein, dass seine Entscheidung die Richtige war, denn sehr viele seiner Veranstaltungen sind so gut wie ausverkauft. So auch an diesem Abend. Die Kabarettistin Monika Blankenberg aus Köln zeigte ihr Programm "Altern ist nichts für Feiglinge", mit dem sie das Publikum begeisterte. Und dass Kabarett nicht gleich Kabarett ist, konnte der geneigte Gast auch erkennen. Monika Blankenberg repräsentiert die ruhigen Vertreter ihrer Art. Sie bewegt sich gelassen, beinahe schon gemessen, spricht ruhig und gut verständlich, trotz ihrer rheinischen Herkunft. Hier und da erkennt man, dass sie auch politisch durchaus engagiert ist und die Pointen sind eigentlich nicht lustig, sondern eher bitter und regen zum Denken an. Doch meist landet sie köstliche Treffer und im Verlauf des Abends schafft sie es, dass das Publikum aus dem Lachen kaum noch herauskommt. Die meisten ihrer Sketche holt Monika Blankenberg aus dem Alltag. Nichts ist so schräg und so unmöglich, dass es nicht aus dem wahren Leben entspringt, erläuterte sie gegenüber der WZ. Sie ist eine sympathische Kabarettistin, die Kabarett auch noch als solches zeigt. Der alltägliche Wahnsinn, scharf beobachtet und satirisch umgesetzt - damit schafft sie es, das Publikum zu brüllendem Gelächter über sich selber zu animieren. |
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Gute Laune garantiert bei Gebabbel und Gesang
Petra Giesel und Frieder Arndt glänzen beim "Montags-Allerlei" im Theater am Park als Multitalente Wetterauer Zeitung vom 21. Januar 2011 Es wurde geladen zur Dia-Show von ihrem einzigartigen Urlaub. Drei Wochen "Riverra" in Frankreich, der Hauptstadt der Liebe. Anfahrt über Bad Orb, denn dort war man auch noch nie, von daher kann man das ja verbinden. Doch dann kam alles ganz anders. Hiltrud und Karl-Heinz hatten Probleme, den Projektor zum Laufen zu bekommen und dann gab ein Wort das andere. Das Montags-Allerlei im Theater am Park bot reichlich Vergnügliches mit Hiltrud und Karl-Heinz Hufnagel, denn die beiden sind ein beliebtes und häufig gesehenes Unterhaltungsensemble. Das Paar brachte mit ihrem Programm "Was issen jetzt schon widder?" Szenen einer Ehe auf die Bühne, bei der kein Auge trocken blieb. Denn wer so lange verheiratet ist wie Hiltrud und Karl-Heinz braucht gute Nerven. Sie nimmt es mit Humor und Schlagfertigkeit. Die Macken ihres Gatten nötigen ihr höchstens ein Schulterzucken ab und wenn es ganz arg wird, singt sie sich einen drauf. Er ist die Ruhe in Person, geduldig und handwerklich geschickt, wie er sagt, doch seine bessere Hälfte bringt ihn zeitweise schier zum verzweifeln und dann verliert er auch schon mal die Beherrschung. Petra Giesel und Frieder Arndt stellen ihre Programme regelmäßig im Theater am Park vor. Sie füllen damit nicht nur das Haus, sondern garantieren mit ihrem hessischen Gebabbel und musikalischen Einlagen auch gute Laune. |
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"Wundertüte"
Politischer Charme und verbale Bosheiten Wetterauer Zeitung vom 20. Januar 2011 Die erste "Wundertüte" des neuen Jahres wurde kürzlich im voll besetzten Theater am Park geöffnet. Heraus kamen … vielfältige Überraschungen. Christian Kellermann, Komiker und Moderator des Abends, wettert mit scharfer Zunge über alltägliche Begebenheiten… Der Kabarettistin Ramona Schukraft alias Sybille Bullatschek, Altenpflegerin im Haus "Sonnenuntergang", … nimmt die Zuschauer mit in ihren Alltag im Altenheim. Und der ist alles andere als langweilig. … Der Paderborner Erwin Grosche, … erfreut das Publikum mit seinem leisen, poetischem Charme und gelenkiger Sprachakrobatik. … Er lässt keine noch so alberne Weisheit und keine noch so weise Albernheit aus. … Das "Duo Liederlich" – Sabine Koch (Gesang) und René Rudisile (Piano) – haben sich dem klassischen Chanson verschrieben. Mit Liedern von Georg Kreisler erfreuen sie zum Ende des Programms das Publikum, wobei Sabine Koch gesanglich und darstellerisch überzeugen kann. |
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Hier und da ein Schimmer des Pfarrers
"Kann ich mal Probe liegen?" fragt Clajo Herrmann und begeistert das Publikum im TaP Wetterauer Zeitung vom 16. Januar 2011 Clajo Herrmann begibt sich mit der Premiere seines fünften Programms "Kann ich mal Probeliegen? Ein Mann geht einkaufen" in die Welt des Schoppens und bescherte damit dem Theater am Park ein ausverkauftes Haus und ein begeistertes Publikum. Mit seinem Einkaufstrolly, der neben diversen anderen Dingen ein Viererpack Küchentücher, den passenden Generalreiniger und ein Glas Kirschen enthält sowie einem Schälchen Weintrauben zur Stärkung, die man übrigens ganz frisch gewaschen essen sollte, da sie sonst zu schnell schrumpeln, berichtet er, zeitweilig eher teilnahmslos und gedankenverloren, vom Dasein eines langpartnerschaftlichen Mitläufers, der auch gerne mal einkaufen geschickt wird. Das macht ihm nichts aus, wie er zugibt. Da kann er seiner Vorliebe fürs Schlangebilden an der Kasse frönen und überhaupt: am liebsten geht er ja kurz vor Ladenschluss shoppen, denn damit ärgert er nicht nur das Personal. Clajo Herrmann gehört inzwischen zu den Stammkabarettisten des Theater am Park. Er begeisterte schon zu den Zeiten, als Ulrich Rhein mit seinem Vormittagstheater in einer Friedberger Tanzschule begann. Herrmann wirkt meist etwas bärbeißig und hat eine scharfe Zunge. Seine Beobachtungen werden gnadenlos geschliffen und häufig in seiner eigenen Sprache verpackt dargeboten. Seine Wortkreationen sind hinreißend und seine hessische Aussprache tun das ihre. Er spricht dem Publikum häufig aus der Seele. … Clajo Herrmann ist ein Meister in Sachen kreativer Satire im Alltag und er verabschiedet nach gut zwei Stunden Programm ein schmunzelndes, gut gelauntes Publikum. |
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"Er bleibt der beste Sänger der Welt"
Shaky Everett interpretiert die fürhen Elvis-Songs im Theater am Park – Fans sind begeistert Wetterauer Zeitung vom 12. Januar 2011 Viele Blitzlichter flammten zu Beginn der Geburtstags-Show von Shaky Everett … im voll besetzten Theater am Park auf. Shaky Everett machte alles mit, unterbrach einmal auch sein "Shaking" und posierte für die Fotografen. Seine Art zu tanzen war Elvis' Stil während der 50er Jahre. Dieser musikalischen Ära im Schaffen des King und den Filmsongs hat sich Everett verschrieben. Der typische weiße Anzug ist bei ihm ebenfalls nicht angesagt. Auch das hat etwas mit seiner Spezialisierung zu tun. Elvis trat in den Fifties noch nicht so auf. Das Programm startete mit Songs wie "That's all right Mama" und "It's now or never". Mitunter bezog der Künstler das Publikum ein. Bei besonders flotten Nummern wie "All shook up" sollten die Gäste aufstehen und mittanzen. Besonders in der "mutigen ersten Mitmachreihe" (so Theaterdirektor Ulrich Rhein) ließen sich dies die Fans nicht zweimal sagen und schwangen das Tanzbein. … Shaky Everett bot viele bekannte und weniger bekannte Stücke. Und die Zeit verging viel zu schnell für die Anwesenden. Lautstark applaudierte das Publikum und forderte Zugabe – dreimal wurde sie gewährt. … |
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Gefühlvolle Balladen und Gospels
Marc Charro gestaltet mit "Elvis Gospel & Love Songs" Birthday Celebration im Theater am Park Wetterauer Zeitung vom 11. Januar 2011 Drei Tage feierte das Theater am Park den Geburtstag von Elvis Presley. Den Abschluss der Birthday Celebration übernahm … Marc Charro mit seinen "Elvis Gospel & Love Songs". … Rund 40 Songs hatte der Sänger für seine Show … im Gepäck. Marc Charro … wählte hierfür bewusst keine typischen Show Klassiker der Rock-Legende aus…. Seine Leidenschaft für Elvis entdeckte der Fan als 16-jähriger Junge, als er seine erste Rock'n-Roll-Platte kaufte. … Gleich mit dem ersten Song zog Marc Charro das Publikum mit. … Schlag auf Schlag lösten sich bekannte Klassiker mit teils unbekannten Elvis-Songs ab. Während der erste Teil mit Liedern wie "Amazing Grace" oder "500 Miles" eher besinnlich gestaltet wurde, stand im zweiten Teil mit den "LoveSongs" die Liebe im Vordergrund. … Es folgte ein "Love me tender", natürlich gab es hier großen Applaus für den Elvis-Interpreten. … Für seine zweistündige Show erntete er zu Recht Standing Ovations. Wie erwartet kam Marc Charro ohne Zugaben nicht von der Bühne. … "Ich bin nicht Elvis Presley. Ich denke und fühle auf der Bühne anders als Elvis es getan hat. Der Grundgedanke der Show bleibt aber der gleiche: Dem Publikum Freude bereiten!" – Und das ist dem charmanten Künstler … bestens gelungen. |
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"King" auf eine ganz eigene Art interpretiert
Es geht auch ohne Elvis-Imitator - Dirk Raufeisen und sein Chor begeistern mit einem etwas anderen Elvis-Konzert Wetterauer Zeitung vom 10. Januar 2011 In einer etwas anderen Form, ganz ohne Elvis-Imitator, wurde am Freitagabend im Theater am Park dem "King of Rock'n Roll" gehuldigt. Zum Auftakt der Veranstaltung … boten die Dirk-Raufeisen-Singers ein Programm mit vielen Gospel und Spirituals sowie vielen Welthits, die Elvis … gesungen hat. … Viel Spaß an der Musik haben die elf Frauen und vier Männer des deutsch-schweizerischen Chorprojektes, denn selbst bei Balladen wurde leicht geswingt, sich gegenseitig angesungen und immer wieder gelacht. Diese Freude übertrug sich schnell auf die Besucher, die geradezu auf jede Gelegenheit zum Mitklatschen und Mitsingen warteten und dafür gab es mehrmals Applaus des Chors. "Gehen Sie in die Musik rein", hatte Ulrich Rhein die Besucher in seiner Begrüßung aufgefordert…. Raufeisen bewies, dass er zu Recht zu den besten Jazzpianisten Deutschlands zählt. Für seine virtuosen, kaum nachzuvollziehenden rasend schnellen Klaviersoli gab es Bravorufe und Zwischenapplaus, auch von den Chormitgliedern. Da tobte das ganze Theater. … Zu den vielen Gospeleinspielungen von Elvis --- passte der moderne Gospel "Hold on, change is coming", das "Elvis sicher auch gesungen hätte, wäre dies schon komponiert gewesen," so Raufeisen. …Singend verließ der Chor den Theatersaal … |
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Ein Augen-, Ohren- und Gaumenschmaus Silvestergala im Theater am Park – Eine Premiere, die das Publikum genießt Wetterauer Zeitung vom 04. Januar 2011 Zum Abschluß des Jahres 2010 wurden die Gäste des Theater am Park, die sich zur Silvestergala eingefunden hatten, noch einmal richtig verwöhnt: kulinarisch wie künstlerisch. Ein abwechslungsreiches Programm aus Mundart-Comedy, Kabarett, Chanson, Liedern aus Operette und Musical und einer Prise jazzigem Swing wurde zwischen den einzelnen Gängen des Menues geboten. Zu den eingangs servierten Häppchen hielt Susanne Betz alias Tante Rotraud aus Katholisch-Willeroth an jedem Tisch ein lustiges Schwätzchen. … Regine Cichowlas, auf der Gitarre begleitet von ihrem Mann Arno, begeisterte die Gäste mit Liedern von Georg Kreisler, Hugo Wiener sowie Cissy Kfaner. … In die Welt der Operette und des Musicals entführten die Doliwa-Schwestern das Publikum mit ihrem hinreichend bekannten Repertoire, begleitet vom Pianisten Gerhard Schaubach. Die Kabarettistin "Vollzeit-Single" Petra Förster bot mit frech-ironischem Wortwirt und der intelligenten Behandlung ernster Themen beste Unterhaltung. … Eine Prise jazzigen Swing gaben die Sängerin vom Trio "Three in M otion" Rita Greve und der Pianist Gerhard Schaubach dazu. … Der Koch und Küchenmeister Ulrich Greb vom Restaurant "Zur Linde" in Altenschlirf servierte ein Parfait von geräuchertem Lachs, einen Matjessalat und Ratatouillesalat mit Garnele, Wachtel auf Linsensalat, Schweinefilt mit Backpflaume und Wildschweinsülze mit Apfel-Selleriesalat. Köstlich das Dessert: Beerenjoghurtcreme mit Himbeermark, Schmandcreme mit Äpfeln und Schokoladenmousse mit karamellisierten Nüssen. Dazu hatte der Gast die Qual der Wahl unter anderem zwischen vier verschiedenen Weinen und drei Sorten Sekt. Es war ein schöner und rundum gelungener, abwechslungsreicher Jahresausklang im Theater am Park, nicht zuletzt dank der logistischen Meisterleistung des Theaterchefs Ulrich Rhein, seiner Frau Dolores und seines freundlichen Teams, das für einen flotten, reibungslosen Ablauf sorgte. |
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Der ICE fährt nicht nur nicht im Winter nicht
Kabarettist Michl Müller präsentiert dem Publikum "Schluß! Aus! Fertig! – Der Jahresrückblick" Wetterauer Zeitung vom 22. Dezember 2010 Er war der Knaller, eines der Highlights des Jahres, eingereiht in die Top Five des Kabaretts: Michl Müller sorgte für Stimmung vom ersten bis zum letzten Wort nach dreieinhalb Stunden vor vollbesetztem Haus. Das Theater am Park bebte, niemand zeigte Ermüdungserscheinungen, und wenn der "Dreggsagg", wie er sich selbst bezeichnet, noch eine Stunde Programm absolviert hätte – niemanden hätte es gestört. Es kam keine Langeweile auf, es gab keine Längen, es zeigten sich keine Ermüdungserscheinung, die Brüller wechselten sich in kurzer Folge ab. In seinem Programm "Schluß! Aus! Fertig! – Der Jahresrückblick" wurde absolut jeder Punkt aus dem Jahr 2010 berücksichtigt, der für eine Schlagzeile sorgte, jede "V. I. P." aufs Korn genommen, die dazu beitrug, eine solche zu werden, selbst der alte, neu aufgelegte Song "Somewhere over the rainbow" bekam sein Fett weg, denn – der Sänger ist immerhin auch schon tot und das alte Lied ein neuer Hit… Seine Gesangseinlagen waren mehr schräg als schön, jedoch mitsingtauglich, wozu Müller das Publikum animierte. Er bemerkt, dass Friedberg die Steigerung von Friedhof sei und singt ein fränkisch-afrikanisches Volkslied über die Fleischerfachverkäuferin. Und das Publikum tobte. Seine Körpersprache ist raumgreifend, dennoch minimalistisch, aber mehr als aussagekräftig, seine Mimik gummiartig, oft lacht er über seine eigenen Bonmots und freut sich an der Zustimmung vom Publikum. Er ist ein D-Zug, der keine Müdigkeit kennt, sondern immer schneller und temperamentvoller wird. Er ist die klassische Rampensau, kennt kein Mitleid und kein Pardon mit seinem Publikum. Doch denen gefällt es. Sein letztes Wort ist ein verzückt gehauchtes Angela und das Publikum johlte vor Begeisterung. Man kann den "Dreggsagg" Michl Müller nicht beschreiben, man muss ihn erleben. |
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„Happy Birthday, Frankie!“ "Sinatras Night" begeisterte das Publikum im Theater am Park mit Potpourri der bekanntesten Hits Wetterauer Zeitung vom 16. Dezember 2010 95 Jahre wäre Sinatra geworden, lebte er noch. Das Datum nahm die Band "Sinatras Night" zum Anlass, ein Potpourri der bekanntesten Lieder im Theater am Park darzubieten. Ohne Mikrofon, nur mit Klavierbegleitung, startete Sänger Daniel Brusch mit "The Best is yet to come". Damit passt er sich … ganz dem Stil des Sängers an. … Bloß ein paar Minuten dauerte es, bis Band und Musik ihren Zauber entfalteten Die Darbietung wurde mit Anekdoten garniert, … Songs wie "Hello Dolly", "New York, New York" und "The Lady is a Tramp" wurden … geboten – aber auch Songs, die man Frankie nicht zwangsläufig zuordnen würde. "Mrs. Robinson" etwa und "You are the sunshine of my life" bekam das Publikum … zu hören. Einen Teil der Songs hatte Pianist Stefan Hammer neu arrangiert. Das gilt .. fürs funkig angehauchte "Strangers in the night". Der Auftritt der Band kam beim Publikum bestens an. Die Besucher dankten mit viel Applaus und ließen den Sänger sowie Hammer und die anderen Akteure … nicht ohne Zugabe von der Bühne gehen. |
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„Männer wie Sie braucht das Land!“ Kabarettist Hans-Hermann Thielke will’s wissen im vollbesetzten Theater am Park: „Jetzt oder nie!“ Wetterauer Zeitung vom 11. Dezember 2010 Dicke Brille, pomadiges Haar, steife Haltung: Das Klischee Beamter erfüllte Hans-Herrmann Thielke auf Anhieb. Höflich singt er ein Begrüßungslied im voll besetzten Theater am Park. … Er kommt auf den Anlass des Bühnendaseins zu sprechen: Bei der Post wurde er eines Tages in die Büroetage gerufen. Der Vorgesetzte lobte, was Thielke alles für das Unternehmen tat: "Männer wie Sie braucht das Land – die Post nicht mehr!" … Thielke beschließt, ins Showgeschäft zu gehen. "Jetzt oder nie!" so die Devise. Er bildet sich in verschiedenen Künsten aus; Jonglage, Artistik, Witze erzählen – Das Publikum lacht sehr, auch bei flachen Witzen. Es kommt eben auf die Art und Weise an – und Thielke hat es drauf. Die Zeit vergeht wie im Flug, viel zu schnell ist Schluss. Das Publikum, das sich königlich amüsierte, applaudierte stark. |
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Kennen Sie das „Oettinger-Orakel?“ Kabarettist Frederic Hormuth zieht im Theater am Park Resumee vom Jahr 2010 Wetterauer Zeitung vom 11. Dezember 2010 "Lachen für Anfänger, Fortgeschrittene und Menschen, die sonst nie lachen" versprach Frederic Hormuth zu Beginn seines kabarettistischen Jahresrückblicks im vollbesetzten Theater am Park. Dieses Motto setzte der Heppenheimer von Anfang um …Der Künstler aus den ersten Stunden des Theaters … bezog in seinem warm up die Besucher sofort mit ein und freute sich, dass sich alle "durch den Winter geboxt" haben, sein erstes Jahresthema: "Das Wetter ist ein Tiefpunkt, für den Frau Westerholle sorgte", stellte er fest. … Sequenzen der Pressekonferenz von EU-Kommissar Günter Oettinger in einem "Englisch, das die Engländer nicht verstehen" wurde als Oettinger-Orakel … immer wieder eingespielt. Nicht nur da bewies Hormuth, dass die Realität oft witziger ist als jeder kabarettistischer Kommentar. Natürlich ist Hormuth selbst ein Meister der Sprachakrobatik, der es versteht, Ereignisse und Dinge miteinander zu vergleichen, die eigentlich gar nicht zusammengehören… Locker verbindet Hormuth die unterschiedlichsten Themen und streut Songs ein, so zum Thema Gesundheit sein "trauriges Lied". Heftiger Applaus und Bravo-Rufe waren der Lohn für diese besondere kabarettistische Jahresbilanz. |
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Wenn die Plätzchen Schwindsucht haben
Ulrike Neradt und Hildegard Bachmann kommen bestens an mit „Christkinnscher und Engelscher“ Wetterauer Zeitung vom 03. Dezember 2010 Ulrike Neradt trug eine Kette mit Tannenbaumanhängern, als sie und Hildegard Bachmann "Von Christkinnscher, Engelscher und Nikkeleesjer" darboten. Der Termin war gut gewählt vom Theater am Park und den TV-bekannten Damen. Die Gäste im voll besetzten Saal waren in Adventsstimmung, weshalb sie die mundartliche Lesung umso mehr genossen. Warmherzig, liebenswürdig und mit Humor gewürzt waren die zahlreichen Anekdoten und Mundartgeschichten. Der Zuhörer erkannte sich in vielem wieder. Wer hat sich noch nicht an Weihnachten gewünscht, er habe eher mit den Vorbereitungen begonnen? Neradt kann davon ein Lied singen. Doch backt sie die Kekse rechtzeitig, bekommen sie die Schwindsucht … Neradt und Bachmann stimmten zudem besinnliche Töne an: Sie sprachen über Dankbarkeit, Frieden und Liebe – Themen, die im Konsumrausch oft vergessen werden. Das Publikum hatte große Freude an der gelungenen Veranstaltung und geizte nicht mit Applaus. |
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Rentner im Jugendwahn Kabarettist Peter Vollmer unterhält das Publikum im Theater am Park Wetterauer Zeitung vom 03. Dezember 2010 Er hat schon eine Menge Kabarettpreise eingeheimst, und mit seinem vollen Terminplan kann er es sich leisten, 40 Jahre alt zu sein, ohne dass er ständig gefordert wird. Ist er denn überhaupt schon vierzig? Das kann man sich mit voller Berechtigung fragen, er könnte auch durchaus noch kurz darunter sein. Peter Vollmer wurde bereits zum Kabarett-Halbgott erhoben, und das hat seine Gründe. Im Theater am Park gab er sein Programm "Wenn Männer zu sehr vierzig werden". Darin fasste er die Highlights seiner bisherigen Programme zusammen. Und stellt seine Geschlechtsgenossen nicht immer in ein gutes Licht. Er tritt auf wie ein Gentleman, hat den Charme, der Frauen umhaut und die Lacher stets auf seiner Seite. Elegant gekleidet spricht er eine ausgewählte Sprache, unterstützt von einem ausgeprägten Minenspiel. Dazu bringt Peter Vollmer Gesangseinlagen in seinem Programm, die zeigen, dass seine Stimme nicht nur im gesprochenen Wort volltönend ist. … Mit bunter Verkleidungstechnik verwandelt er sich in einen anderen Peter Vollmer als den „gentleliken“…. Alles in allem kann man Peter Vollmer durchaus in die Top Ten der Kabarettisten aufnehmen, denn sein Programm ist durchgängig satirisch, flüssig, abwechslungsreich und keine Sekunde langweilig. |
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Mit Humor durch die Midlifecrisis Das „Allerhand“-Kabarett aus Wiesbaden zu Gast im Theater am Park Wetterauer Zeitung vom 25. November 2010 Die Kabarettistinnen Christina Ketzer und Carola von Klass vom "Allerhand"-Kabarett aus Wiesbaden begannen mit Betrachtungen über Hitzewallungen in den Wechseljahren und dem unberechenbaren Einfluss der Hormone. Auch Männer kämen in die Wechseljahre, meinten die beiden Damen. Nur hätten sie bei ihnen eine andere Bedeutung, weshalb sie verschwiegen würden. Alltagssituationen und feinsinniger Humor bestimmten die Pointen. Da die beiden Kabarettistinnen selbst der Zielgruppe angehören, die sie ansprechen, hatten sie Szenen einen hohen Wiedererkennungswert: der Stress mit dem großen Abend-Make-up, wie reagiert eine Frau mit 50 auf den Pfiff eines Bauarbeiters? … Mit Witz und leisem Humor wurden die Trends und Neurosen unserer Gesellschaft kolportiert. … Fazit der Kabarettistinnen: den Midlife-Blues ganz einfach durch ein Gespräch mit der Freundin bekämpfen. Das sei der beste Trost – Prost. |
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Lebensweisheiten aus Brandteig Sia Korthaus unterhält ihr Kabarett-Publikum mit ihrem Programm „Auch Glückskekse krümeln“ Wetterauer Zeitung vom 20. November 2010 Die heftigen Regenschauer und das schlimme Novemberfeeling konnte den Glückskeksen im Theater am Park beim Montags-Allerlei nichts anhaben: Sie krümelten trotzdem. Allerbeste Laune machte sich im Publikum breit, als Sia Korthaus mit ihrem Kabarettprogramm "Auch Glückskekse krümeln" auftrat. Sehr zierlich und blond wirkte sie deutlich jünger, als ihre Geburtsurkunde angibt. Sie sammelt die Zettel aus den Glückskeksen mit ihren wunderbaren Sprüchen und einer der ihr liebsten hängt auf ihrem WC an der Wand: "Sie werden von einer schweren Last befreit!" Mit ihren Fragen "Wo komme ich her?" "Wo gehe ich hin?" hatte sie Erfolg, auch wenn sie keine ausreichenden Antworten darauf zu geben wusste. Doch bekanntlich ist der Weg das Ziel und auf diesem Weg wusste Sia Korthaus einiges zu berichten, egal, ob es Adamos Haarlocke war, die sie aus der Versenkung zauberte oder Deutschlands dickste Dekopalme Tine Wittler auf die Bühne hob. An Phantasielosigkeit leidet sie auf keinen Fall. So erfindet sie eine Sattelheizung, und das im Mittelalter, eine tibetanische Gebetspizza, ein Salatbesteck für 10 Personen und einen in Aktionswochen erworbenen Schnellkochtopf beim Kauf von 10 g Haschisch. Der Hit des Abends dürfte die Vorstellung des letzten Dingsda-Kindes sein, das sich vor dem Casting als 8. Kind der Ursula von der Leyen ausgibt, um dem Publikum die schwarz-gelbe Koalition zu erklären. |
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Der Anwalt des „kleinen Mannes“ "Der Jubel rollt": Tagebuch eines S(T)euerfahnders – Chin Meyer im Theater am Park Wetterauer Zeitung vom 18. November 2010 Seinen Kreuzzug für "Geld für alle" bereichert der "Robin Hood des Steuerwesens" – Sigmund von Treiber, alias Chin Meyer – mit Zitaten aus seinem eigenen Tagebuch. Denn er hat nicht nur mit seinen Vorgesetzten und Kollegen Probleme, sondern auch mit seinen Ängsten, seiner Wut, seinem Hamster und besonders mit der deutschen Politik. Trotz der immer noch aktuellen Finanzkrise macht der Kabarettist Mut. Er ist der Überzeugung, daß bei Geld der Spaß durchaus anfängt – kann man doch mit Geld durchaus schöner unglücklich sein als ohne. Er bietet seinem Publikum einen anschaulichen Blick auf die aberwitzigen Praktiken der Finanz- und Bankenwelt. Mit intelligentem Witz und sprühendem Humor erklärt der Steuerfachmann komplexe fiskalische und wirtschaftliche Zusammenhänge. … Stets im Dialog mit dem Publikum weidet sich Chin Meyer … auch an anderen absurden Details des Lebens. Was früher die Stasi gemacht habe, mache heute Facebook. … Mit seinem schrägen Humor fällt er über die unzähligen Koch-, Superstar- und unsinnigen Fernsehshows her und meint, wir hätten – zwanzig Jahre nach Honecker – die Diktatur des Proletariats erreicht. Großer Applaus … für einen Kabarettisten, der im Dialog mit seinem Publikum eine rasante Show bot und mit geselligen Einlagen und Improvisationen glänzt. |
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Von „Sexy Sachse“ bis „Bunter Hund“ Theater am Park: Die November-"Wundertüte" enthält drei Kabarettisten und einen Sänger Wetterauer Zeitung vom 17. November 2010 Die Wundertüte öffnet sich und Kabarettist Edno Bommel, der "charmante Ausgleich für den Soli", wie er sich selbst bezeichnet, springt als erster heraus. Optisch und mental ist er in den 70er Jahren hängen geblieben. Seine Darstellung des vergessenen Entertainers aus dem Ostfernsehen ist überzeugend und komisch. Die Improvisationsschauspielerin Lisa Feller wollte eigentlich Lehrerin werden. Ihr wurde allerdings schnell klar, dass sie sich lieber über Kinder lustig macht als ihnen etwas beizubringen. Ganz schön bissig nimmt sie Mütter aufs Korn, … und verkörpert selbst den Typ, der auf Umzugskisten voller Bücher "Daunendecke" schreibt. Den musikalischen Kontrapunkt setzt der Elvis-Interpret Shaky Everett mit "Devil in Disguise", "Return to Sender" und seinem persönlichen Lieblingslied "Don't be cruel". Locker und routiniert macht Clajo Herrmann … seine Späße mit dem Publikum. Clajo Herrmann ist … so bekannt wie der "bunte Hund". |
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Spröder Charme des Alltags Kabarettist Robert Louis Griesbach begeistert Publikum Wetterauer Zeitung vom 11. November 2010 Es war Heiterkeit angesagt, konstantes Gelächter wurde von den Mauern des Theater am Park zurückgeworfen, denn Robert Louis Griesbach verstand es, sein Publikum nicht aus dem Griff zu lassen. Egal, ob als schriller Hausmeister in James-Bond-Manier … oder als Ex-Nichtraucher, mit wenig, aber passender Maskierung überzeugt er und ist plötzlich nicht mehr der, der er zu sein scheint. Sein Programm "Ich bin hier – aber nicht ganz da" zeigt, wie Griesbach die Kleinigkeiten des Alltags herauskitzelt, überzeichnet und in atemberaubendem Tempo dem Publikum vor die Füße wirft. Griesbach spricht beinahe jeden an. … Er ist zudem ein brillanter Sänger. Seine musikalischen Darbietungen lassen ahnen, dass er auch in diesem Metier kein Laie ist. Er ist absolutes Allround-Talent, … mit seinem skurril explosivem Humor und dem ihm eigenen eleganten Wortwitz erobert er die Herzen all derer, die Kabarett und Wortwitz lieben. |
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Hesse mit Leib und Seele Debüt von Walter Renneisen im Theater am Park Wetterauer Zeitung vom 29. Oktober 2010 Sein Name steht für großes Theater, Mundart und seine Heimat Hessen. Zusammen mit Günther Strack, Liesel Christ und Lia Wöhr stand er auf der Bühne und hinter der Kamera, in mehreren Tatorten ist er zu sehen. Sein Name und seine Leistungen sind weit über Hessens Grenzen bekannt. Nun gab Walter Renneisen sein Debüt im Montags-Allerlei im Theater am Park mit dem Programm "Deutschland, Deine Hessen". Walter Renneisen ist Hesse mir Leib und Seele. Es scheint, als sei er der Begründer und Erbauer Hessens, der Erfinder seiner Sprache, … der Erklärer … an den Rest der nichthessischen Welt. Mit diversen Instrumenten bringt Renneisen den hessischen Dialekt zum Leben und Swingen. … Er schafft es, dem schnoddrigen, harten Odenwälder Platt eine musikalische Note zu verleihen, die ihn … freundlicher klingen lässt und dem Frankfurter Singsang noch einen Hauch mehr Liebreiz zu geben. |
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Wenn „Happy“ und „Birthday“ sich trennen "Auch Jünger werden älter" im Theater am Park: Comedian Johannes Flöck lässt das Publikum lachen Wetterauer Zeitung vom 28. Oktober 2010 Seine Show wird von Beginn an bestens aufgenommen. Johannes Flöck im Theater am Park zeigt "Auch Jünger werden älter". Er sei über 40 und das sei der Zeitpunkt, wo Happy und Birthday getrennte Wege gehen. Vergesslichkeit sei ein weiteres Feld, doch Geburtstage vergesse er nie. "… Meine Mutter ruft an und erinnert mich." Flöck quasselt ununterbrochen. Unglaublich, wie ein Gag dem nächsten folgt. Seine Bonmots haben nicht ausschließlich etwas mit dem Älterwerden zu tun …. Das Publikum hat einen Heidenspaß, immer wieder prusten die Zuhörer los. Gut, dass sich die Eltern nicht durchsetzten, als sie – überrascht vom Berufswunsch "Komiker" riefen: "Johannes, mach keinen Quatsch!" |
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Ein bunter Abend voller Rhythmus und Melodie Eine Hommage an Caterina Valente und Silvio Francesco präsentieren Claudia Schill und Helmut Sanftenschneider Wetterauer Zeitung vom 23. Oktober 2010 Nierentische, Tütenlampen, bunte Farben, Petticoats und toupierte Frisuren – wer denkt da nicht automatisch an die fünfziger Jahre? Wenn dann noch der Peppermint Twist ertönt, kann man sicher sein: Caterina Valente und Silvio Francesco sind auch dabei. Mit "Bonjour Kathrin" gedachte man einer der beliebtesten deutschsprachigen Sängerin und Entertainerin der 50er Jahre im Theater am Park. Mit Ukulele und Gitarre gaben Claudia Schill und Helmut Sanftenschneider den Ton an, um sich neben Ekkehard Meister am Piano bei ihrer Hommage an Kathrin zu begleiten. Sie entführten das Publikum zurück in die Zeiten des Rock'n Roll und der Schnulzen mit Liedern wie "Musik liegt in der Luft", "Ganz Paris träumt von der Liebe" oder "Sing Baby Sing". Sie zauberten Träume von Urlaub in Italien zurück in den kleinen Theatersaal. Es war ein Abend voller Rhythmus und Melodie, mit Musik, die in der Luft liegt und dem Wiederhören manch eines Schlagers, der längst vergessen schien. |
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Mer muss die zwaa gernhabbe ... Comedy rund um "Esse is ferdisch" mit Hiltrud und Karl-Heinz und schmackhaftem Vier-Gang-Menue Wetterauer Zeitung vom 22. Oktober 2010 "Zugabe! Zugabe! Zugabe!" rufen die Besucher. Applaus ist das Brot des Künstlers – darum dürften auch Petra Giesel und Frieder Arndt an diesem Abend satt geworden sein: Viermal humorvoller Nachschlag folgte bei der Comedy-Veranstaltung "Esse is ferdisch" auf die vier Gänge aus der Küche des Brunnenwärterhäuschens unter dem Kochlöffel-Dirigat von Wolfgang Zuleger. Überrascht dürften Hiltrud und Karl-Heinz von den Beifallsstürmen allerdings nicht gewesen sein – auch wenn sie so tun, als schnitten sie sich die zusätzlichen Nummern mühsam aus den Rippen. Wie Theaterdirektor Ulrich Rhein später erzählt, musste das Duo schon einmal fünf Zugaben spielen. Pointen am laufenden Gang … Dazu Köstlichkeiten wie Pfannkuchenröllchen, Buttermilch-Kräutermousse, "Mistkratzer"-Frikassee und Apfeltraum, gekocht von Wolfgang "zuuu lecker". (Pardon, Zuleger). Kann es noch besser kommen? Ja, als Frieder Arndt in die Roller der Ebersberger schlüpft … |
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Je mehr Bier, desto redseliger der Mann Theater am Park: Comedian Carsten Höfer erforscht die Psyche von Frauen und Männern gleichermaßen Wetterauer Zeitung vom 21. Oktober 2010 Er ist Frauenversteher, zumindest wird das in seinem neuen Programm versprochen. Im Theater am Park zeigt Carsten Höfer, dass er nicht nur Frauenversteher ist, sondern auch Männer versteht. Das Haus war brechend voll, Zusatzstühle mussten herbeigeschafft werden. Ein Fanclub hatte sich eingefunden und eine junge Frau mit ihrem Anhang feierte hier ihren Junggesellinnenabend. Höfer eroberte sein Publikum, bevor er nur den Mund aufmachte. Durch Charme und Flair holte er vergnügte Gickler auf seine Seite, bevor der erste Satz gesprochen war. Und dann ging es los: Keine Unterstützung, keine Requisite, keine Musikeinspielung, nur er allein auf der Bühne, um dem Publikum tosenden Applaus zu entlocken. Carsten Höfer schaffte es, dass die Damen und Herren seine überzeichneten, aber sehr treffenden Beschreibungen nicht nur lachend zur Kenntnis nahmen, sondern bejahten. Sie erkannten sich alle wieder in den unnachahmlich dargestellten Bildern der Spezies Mann und Frau. Carsten Höfer ist Profi, er steht seinem Publikum in der Pause Rede und Antwort, erobert neue Fans --- und ist natürlich nicht nur ein "Frauenversteher". |
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Mit Glitzerjäckchen und Strubbelkopf "Magic Udo" verzaubert sein Publikum im Theater am Park – Nicht alles klappt auf Anhieb, aber dann ... Wetterauer Zeitung vom 20. Oktober 2010 Sein Ziel, mit seinem Comedyzauber einmal in Las Vegas aufzutreten, hat "Magic Udo" (Udo Raschewski) bisher noch nicht erreicht. … Auf seinem Weg in die Zockerstadt kam er am Theater am Park vorbei und Ulrich Rhein gab ihm die Chance zu zeigen, was er kann. Im Pfarrzentrum seiner Heimatstadt nennt man ihn "the next Uri Geller", sein Hobby ist es, Steinmännchen zu basteln. Durch die Verdrehung mancher Worte … beschwört er Lachsalven heraus, … die Zurschaustellung mancher Tricks lässt Fragen an seinen Fähigkeiten aufkommen. … Doch Udo ist magisch, zeigt wie nebenbei, was er zaubern kann. Stets aufs Neue wartet "Magic Udo" mit unerwarteten Zaubereien auf. Der Höhepunkt seines Abends ist der Auftrit mit seinem persönlichen Assistenten Elvis, einem kleinen Hund. "Magic Udo" schafft es, ihn in eineKaninchen zu verwandeln. |
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Schlappe Luftballons und „aal Unnerwäsch“ Comedy, Mundart, Kabarett im Theater am Park: Bei der "Wundertüte" gibt es viel zu lachen Wetterauer Zeitung vom 13. Oktober 2010 Voll besetzt ist der Saal des Theater am Park. Speziell auch bei der Wundertüte wird es immer mehr, bestätigt Theaterbetreiber Ulrich Rhein. "Magic Udo" (Udo Raschewski) stimmt das Theater auf die Wundertüte ein, von Anfang an sind die Zuhörer in bester Stimmung. Es folgt der Mundartkünstler Rainer Weisbecker. Er singt und erzählt Geschichten. … "Während meines Auftritts überlegen die Frauen schon, wie sie hinterher mit mir anbandeln". Auch das hessische Comedy-Duo Hiltrud und Karl-Heinz ist mit von der Partie. Grund: Die Nachbarin verschenkte ihre Theatertickets an die beiden. "Möchte wissen, was die gegen uns hat!" … Mit "Allerhand" geht es weiter: Christina Ketzer und Carola von Klass präsentieren Kabarett. Das ist ebenfalls witzig, beispielsweise die Nummer übers Boulevard-Fernsehen. Mit vielen Lachern und jeder Menge Beifall honoriert das Auditorium die gelungenen Darbietungen. |
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Sind Deutsche so dumm? "Dummfrager" Boris Meinzer mit neuem Programm und Überraschungsgast Michael Eller Wetterauer Zeitung vom 08. Oktober 2010 Seine Waffe ist das Mikrofon, seine Munition sind dumme Fragen: Wenn Boris Meinzer sich auf den Weg in die Fußgängerzone macht, scheint niemand vor ihm sicher zu sein. Der bekannte FFH-Dummfrager überrumpelt seine „Beute“ gern mit hinterhältigen Fragen. Mit von der Partie ist Stand-Up-Comedian Michael Eller … als Überraschungsgast. Als "Bildungsnotstandsbeauftragter" … trifft er nicht nur die jungen Menschen. Auch die ältere Generation beschert ihm Sternstunden. Überraschungsgast Eller … setzt noch einen drauf. An der Verdummung in Deutschland sei das Fernsehen nicht ganz unschuldig. Es gäbe nur noch zweierlei Auswahl – Casting- oder Kochshow. Die feinen, ironischen und häufig sarkastischen Züge lagen oft zwischen den Zeilen und in seinen pointierten Pausen. |
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In High-Heels durchs Schlagerland Die „Pömps“ begeistern das Publikum im Theater am Park Wetterauer Zeitung vom 07. Oktober 2010 Als Trümmerfrauen kommen sie auf die Bühne im vollbesetzten Theater am Park. Nach "Auferstanden aus Ruinen" über "Drinking Rum and Coca Cola", "Itsy bitsy Teenie Weenie Honululu Strandbikini" bis "Lady Madonna" zeigen die "Pömps"-Künstlerinnen mit ihrem Programm "Wir sind wieder … wer?" mehrere Jahrzehnte Musikhistorie. Die drei haben hervorragende Stimmen, jede Frau singt in einer anderen Lage. Die Klavierbegleitung liefert virtuos Michael Wagner. Auch singend mischt er … mit. Das Publikum applaudiert viel, setzt die Begeisterung … besonders deutlich. |
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Mystisches Reich der Magie Illusionist Harry Keaton bezaubert das Publikum im Theater am Park Wetterauer Zeitung vom 06. Oktober 2010 Mit dieser »zauberhaften« Veranstaltung hat Ulrich Rhein, der Betreiber vom Theater am Park, seinem Publikum einen besonderen Abend beschert. Neben Comedy und Satire, musikalischem Kabarett und Pantomime, Zauberei und musikalischen Erinnerungen stand der Magic Man, Illusionist, Magier und Moderator Harry Keaton auf der Bühne und zeigte ein Spektrum der Illusionen in seiner ganzen Breite. Das kleinen Theater am Park war in eine mystische Atmosphäre gehüllt, als der geheimnisumwitterte Zauberer die Bühne betrat. Seine Ausstrahlung war magisch, seine Stimme hüllte das Publikum bereits mit dem ersten Wort ein. Die Gäste waren eingebunden in die Show, und während des gesamten Abends lag ein Staunen in der Luft… Harry Keaton beantwortete Fragen, die nur gedacht, aber ihm nie gestellt wurden. Er ließ aus dem gemalten, runden Papiergesicht eine schwere Bowlingkugel donnernd auf die Bühne fallen und präsentierte das entstandene Loch im Papier. Er »zersang« Gläser und zauberte aus vielen zusammengedrückten Zellstofftüchern eine riesige, filigrane Schneeflocke, um es dann anschließend schneien zu lassen… Keaton moderiert seine Show selber, ist galant, zuvorkommend, sympathisch und wirkt sehr natürlich. Seine Illusionen sind perfekt, sein Zauber grenzt an Wunder. Mit Magie hält er seine Zuschauer in Bann und schafft eine einzigartige Traumatmosphäre, in der man den Alltag vergisst. Keaton schaffte es, aus dem Theater am Park an diesem Abend eine geheimnisvolle, magische; spannungsgeladene, knisternde Welt zu machen, der sich niemand entziehen konnte. |
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Stricher sein in einem schlanken Staat „Wundertüte“: Vier gelungene Überraschungsauftritte für das Publikum im Theater am Park Wetterauer Zeitung vom 29. September 2010 Pro Minute Sendezeit ist Boris Meinzer zwei, drei Stunden unterwegs. Die Antworten, die der „FFH-Dummfrager“ bekommt, sind auch selten dämlich. Er ließ Kostproben vom Tonband hören im Rahmen der „Wundertüte“ im Theater am Park…. Das Auditorium hatte seinen Spaß. Zauberer Tomani (Manfred Paech) eroberte das Publikum mit Wortwitz und verblüffenden Tricks. Viel zu schnell war der Auftritt vorbei - doch Paech kam noch einmal: Als Bauchredner mit „Onkel Ernst“. Auch das war äußerst unterhaltsam - und Tomani hoffentlich nicht das letzte Mal da. Der Kabarettist Frederic Hormuth griff aktuelle Themen auf: etwa die Laufzeitverlängerungen der AKWs. Zahlreiche Seitenhiebe bekam die FDP ab: „Diese Partei will den schlanken Staat.“ Das erinnere an einen Strich. „Und was sind wir dann? Stricher?“… und die Gäste lachten viel über die geistreiche Darbietung. Kathrin Wiedmann trug Chansons vor - das tat sie mit Charme und Pep. Hauptthema war die Beziehung zwischen Frau und Mann… Kathrin Wiedmann kam genauso gut an wie die anderen Akteure: Sie erhielt starken Applaus. |
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Wenn „Leberhorst“ beleidigt ist Peter Vollmer und „Helden, bitte melden“ im Theater am Park Wetterauer Zeitung vom 22. September 2010 „Super“ und „genial“: Das Publikum war begeistert von „Helden, bitte melden“ mit Peter Vollmer im restlos besetzten Theater am Park. Vollmer war zum dritten Mal in Bad Nauheim, diesmal mit seinem „Helden“-Programm. Schon seine beiden anderen Darbietungen waren ein Erfolg gewesen, nun legte er noch eine Schippe drauf. Comedy-Künstler und „Kurpark-Brasilianos“ - das war das Auditorium - konnten von Anfang an gut miteinander… Vollmer riss ein Bonmot nach dem anderen, darum wurde gelacht und gelacht…Seine Gags sind aus dem Leben gegriffen, beispielsweise als er das traurige Ungleichgewicht zwischen Eheleuten ansprach. „Angela Merkel ist die erste Kanzlerin. Ist doch gut, wenn eine Frau an der Macht ist. Oder wie ist das bei Ihnen zu Hause?“ Männer böten daheim den „Köhler“ - nichts außer repräsentativen Pflichten. Dass der Bundespräsident zurücktrat, findet Peter Vollmer schlecht. „Nun geht er in die Geschichte ein als beleidigter „Leberhorst.“… Dann und wann sang er zur Gitarre. Das tat er virtuos und mit gutem Stimmvolumen, beispielsweise den „Krückstock 'n' Roll“, den er der Generation „80 plus“ widmete. Fußball, Bundeswehr, Schule, Autos, und, und, und... Vollmer ließ nichts aus, doch das Publikum wollte mehr. Es erklatschte sich zwei Zugaben. |
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Gatte „Mamfred“ liebt das Laubblasen! „Dat Rosi“ alias Sabine Wiegand redet sich im Theater am Park den Frust von der Seele Wetterauer Zeitung vom 14. September 2010 Sie ist prollig, derb und laut, geht mit allem und jedem zu Gericht und greift auch mal ziemlich daneben, aber damit ist sie erfolgreich. „Dat Rosi“ aus Duisburg räumte im Theater am Park auf. Die kleine gemütliche Bühne im Jugendstilambiente steht bereits im dritten, erfolgreichen Jahr und hat „Dat Rosi“« zum zweiten Mal auf die Bühne geholt. Denn die Kabarettistin aus dem Pott hat mit ihrem Programm auch die Herzen der Wetterauer gewonnen. Während Rosi im Keller räumt, um sich einen gemütlichen Hobbyraum zu schaffen, erzählt sie locker-flockig über all das, was ihr auffällt, vor allem negativ. In ihrem grell-orangefarbenen Jogginganzug mit dicken Wickelern im Haar hält sie mit ihrer Lebensphilosophie nicht hinterm Berg… Rosi hat zu allem was zu sagen. Rosi nimmt alles aufs Korn, ob es die junge Generation ist, die mit ihren völlig verblödeten Anstrengungen, bei DSDS zum Superstar zu mutieren, nervt, oder die Natur, die auch nicht mehr einfach nur Natur sein darf, denn sie soll die Pollen gefälligst nicht über die Grenzen der Schrebergärten fliegen lassen… Auch musikalisch bringt sie ihren Unmut zum Ausdruck, ob zu den Klängen von Mustang Sally oder „Stand by my man“ - die ursprünglichen Songs passen zum jeweiligen Thema und werden entsprechend vertextet vorgetragen. Sabine Wiegand ist nicht nur als „Dat Rosi“ unterwegs. Sie brilliert schon seit Jahren mit unterschiedlichen kabarettistischen wie musikalischen Auftritten und hat eine feste Fangemeinde. In Bad Nauheim war ihr der Applaus sicher. |
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Ein Feuerwerk der Emotionen Chor „Higher in the Lord“ eröffnete Elvis Festival im Theater am Park Wetterauer Zeitung vom 14. August 2010 Gelungener hätte der Auftakt zum 9. Europäischen Elvis Festival nicht zelebriert werden können: Der Chor „Higher in the Lord“ eröffnete das Festwochenende zu Ehren der Rock´n´Roll Legende im Theater am Park mit Jazz- und Gospelsongs. Unter der Leitung von Dirk Raufeisen präsentierte der 20-köpfige Chor ein weit reichendes Repertoire aus bekannten Gospelsongs und gefühlvollen Balladen… Mit „Higher in the Lord“ bewies Theaterleiter Ulrich Rhein wieder einmal, dass er bei der Auswahl des Programms den „richtigen Riecher“ gehabt hat. Bewusst habe er nach Künstlern aus dem näheren Raum gesucht, die ihren Beitrag zum Festival leisten. Vor fast ausverkauftem Haus starteten die Sängerinnen und Sänger mit „Joshua fit the Battle of Jericho“ und ernteten dafür zugleich großen Applaus… Für den schwungvollen Song „Keep movin“ holte Raufeisen seine Band via Knopfdruck als Playback hinzu. Bei dem flotten Sound hielt es die Zuschauer schwer auf ihren Plätzen… Ein Höhepunkt des Abends servierten die Sänger mit dem Titel „Amacing Grace“. Auch hier ließ sich das Publikum mitziehen… „So schnell kommt ihr noch nicht davon“, wurde zu Recht aus dem Publikum gerufen. nach mehreren Zugaben wie „Oh haddy day“ konnten die Künstler die Bühne endlich verlassen. |
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Echt deutsch: Jammern auf hohem Niveau Kabarettist Frederic Hormuth glänzt mit seinem Programm „ Gestöhnt wird überall“ im Theater am Park Wetterauer Zeitung vom 01. Juni 2010 Die Deutschen sind Weltmeister im Jammern und das auf hohem Niveau. Im Land der Dichter und Denker wächst proportional zur Krisenerfahrung trotz gesunden Wohlstand im nationalen Vergleich die Unzufriedenheit. Es ist nicht Weltschmerz, aus dem heraus gestöhnt wird; es ist mehr ein Phantomschmerz und der Verdacht, etwas von „seinem“ abgeben zu müssen... Als Beitrag im Theater am Park erweist sich das Programm von Frederic Hormuth „Gestöhnt wird überall“ als zeitgemäßes weil hochaktuelles Programm zum Mitlachen und Mitleiden. Angedacht als „gruppentherapeutisches Event gegen das kollektive Aufstöhnen“, bietet Hormuth eine Revue gegen die Scheinohnmacht. Mit sanften, aber nachhaltigen Mitteln soll die „emotionale Inkontinenz„ auf den Prüfstand gestellt werden... Mit gebotener Strenge und leichter Ironie begegnet Hormuth dem Stöhnen ohne Distanziertheit... Unverblümt, aber mit deftigen Beispielen aus dem Alltag sowie unterlegt mit improvisierten, aber trefflichen Liedern zur unbekümmerten Unzufriedenheit, präsentiert Frederic Hormuth vor begeistertem Publikum Erfahrungswerte und Exzesse des Jammerns... Frederic Hormuth zeigt Standfestigkeit gegenüber Eurovision Song Contest und Fußball-Geklicke, und das Theater am Park samt Publikum hat seinen Spaß daran... |
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Fettpunkte, Friedhof und Fingerguillotine Kabarettistin Petra Förster unterhält das Publikum im Theater am Park mit besonderem Diät-Programm Wetterauer Zeitung vom 27. Mai 2010 Kalorien zu zählen ist nicht das Gelbe vom Ei. Darum gibt es Abspeck-Konzepte wie die Ananas-Diät, bei denen man große Mengen eines bestimmten Lebensmittel vertilgen kann. Auf vergleichbarer Idee basiert die „Fettnäpfchen-Diät“, die Petra Förster im vollbesetzten Theater am Park präsentierte. Bei ihrer Darbietung – einer Vorpremiere – hatte das Publikum jede Menge Spaß. Lachen und Applaus belegten das... In Windeseile schlüpfte Förster in eine Vielzahl von Kostümen, um auf diese Weise zahlreiche verschiedene Persönlichkeiten darzustellen. Klofrau Gertraud Schmalenberger war eine davon... Köstlich war auch Försters Darstellung zweier alter Damen, die über den Friedhof spazierten. Sie unterhielten sich über die Sexaffäre des verstorbenen Pfarrers. „Ich kann das nicht glauben“, wunderte sich die Eine. „Er war doch evangelisch und bis zum Schluss ans Bett gefesselt.“ Die Andere: „Ja, mit Handschellen.“ Woher sie das wisse? Antwort: „Die Handschellen habe ich ihm verkauft.“ Entsetzte Reaktion: „Möge der Herrgott sein sündiges Leben verzeihen!“ Entgegnung: „Stimmt, die Handschellen waren sündhaft teuer.“... Ihre Gags trug Förster pointiert und mit Charme vor, jeder Witz saß. Auch Spannung wurde geboten, als sie einen Freiwilligen an ihre Armguillotine bat. Das Auditorium applaudierte stark und ließ die Künstlerin erst nach einer langen Zugabe von der Bühne... |
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Vergnügliche Mundartwortspielereien Waldaschaffer Frauenkabarett im Theater am Park Wetterauer Zeitung vom 19. Mai 2010 Humor wischt den Staub von der Seele – das ist das Motto des Waldschaffer Frauenkabaretts, das mit seinem komödiantischen Kleinkunstprogramm „Ihr Leut’ ich sach euch!“ im Theater am Park zu Gast war. Eigentlich sind sie ein Quartett, kamen aber diesmal zu dritt, da Michaelas Fries erkrankt war. Hannelore Hock, Simone Amrhein und Franziska Fleckenstein saßen im „Café Knusperisch“ und unterhielten das Publikum mit Geschichten kreuz und quer aus dem Leben... Sie mokierten sich über den Wahnsinn der übertriebenen Schönheitschirurgie, über Kirche und Staat, machten sich Gedanken über ihre Männer, die gerade mal wieder in Kurzarbeit oder arbeitslos waren und zu Hause herumsaßen... Zu guter Letzt machten die drei Komikerinnen mit sehr viel Humor und urkomischer Mimik darauf aufmerksam, was mit zunehmendem Alter auf uns zukommen wird: Falten, Tränensäcke und Übergewicht. Das Publikum konnte miterleben, welche skurrilen Dinge im Altersheim passierten und erfuhr, dass das Senioren-Fit-Programm überhaupt keine Freude macht. Man möchte lieber faul sein... Nach etwas verhaltenem Beginn und nachdem das Publikum sich an den Waldschaffer Dialekt gewöhnt hatte, wurde es ein recht lustiger Abend... |
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Zum Abschluss Kabarett und perfekte Elvis-Show Letzte „Wundertüte“ dieser Spielzeit im Theater am Park – Frenetischer Applaus für Chin Meyer Wetterauer Zeitung vom 18. Mai 2010 Die letzte „Wundertüte“ der jetzigen Theater-am-Park-Spielzeit brachte wiederum einen interessanten Mix aus Kabarett- und Musikprogramm. Zu Charlestonklängen betraten „Vox Humana“ alias „Doliwa Sisters“ (Beate Doliwa und Sabine Gustson-Frey), wie Theaterleiter Ulrich Rhein sie vorstellte, die Bühne. Mit ihren Pianisten Gerhard Schaubach boten sie Ausschnitte aus ihrem hinreichend bekannten Programm mit Liedern der Comedian Harmonists... Anders dagegen Steuerfahnder Siegmund von Treiber alias Chin Meyer. Flotten Schrittes stürmt er hinein, fordert das Publikum auf, keine Fluchtversuche mehr zu unternehmen und verteilte aus einer Aktentasche Formulare zur Selbstanzeige. Er macht den Zuschauern klar, was Steuern sind, nämlich eine Zwangsangabe, ohne Anspruch auf Gegenleistung... Chin Meyer macht unglaubliche Rechnungen auf, die er mühelos mit intelligentem, hintergründigem Witz belegen kann. Immer wieder Zwischenapplaus für seine rasanten Ausführungen und seine „guten Ratschläge“ fürs Leben. Frenetischer Beifall am Ende. Das herzliche Lachen geht weiter mit dem nächsten Überraschungsgast, dem Komiker Hans-Joachim Heist, der Heinz Erhardt seine Reverenz erweist… Heist ist bestens bekannt im Theater am Park, und das Publikum ist jedes Mal begeistert. Wie er sich an die Brille greift, wie er die Pointen setzt, sein Lachen, seine Mimik - ganz der Meister selbst… Oliver Steinhoff, der erste und einzige deutsche Europameister der Elvis-Darsteller, wird dieses Jahr in Cardiff als einziger deutscher Darsteller am Elvis-Festival teilnehmen. Er betrat nicht die Bühne – er eroberte sie – und die Herzen des Publikums dazu... Mit unglaublicher Bühnenpräsenz lieferte Steinhoff eine perfekte Show. Er konnte mit ironischer Distanz zu Elvis, mit einer sexy Ausstrahlung und einer Stimme, die der Elvis’ sehr nahe kommt, etwas von dessen Aura und seiner Zeit erlebbar machen. Unaufdringlich animierend, verstand er das Publikum mitzureißen. Niemanden hielt es mehr auf den Sitzen. Das Publikum feierte Oliver Steinhoff nach mehreren Zugaben mit begeistertem Applaus. Trotz des dreistündigen Abendprogramms hätte das Publikum ihm noch weiter zuhören können... |
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„Ich will ein Kind von Birgit Prinz“ Viel Applaus für Axel Pätz und sein Tastenkabarett im Theater am Park – Publikum ist begeistert Wetterauer Zeitung vom 14. Mai 2010 Es war sofort zu spüren, kürzlich im gut besetzten Theater am Park. Axel Pätz würde für gute Unterhaltung sorgen. Der Eindruck großer Bühnenpräsenz täuschte nicht. Mit seinem Tastenkabarett „Die ganze Wahrheit“ kam der Künstler überaus gut an. Die Gäste lachten und amüsierten sich vom ersten Moment an prächtig... Pätz’ Programm war eine hintergründige und intelligente Mischung aus Gesang und Erzähltem. Mit Akkordeon und Klavier unternahm er einen abwechslungsreichen Streifzug durch den Alltag, zum Bespiel bei Ikea... Das Publikum lachte und applaudierte eine Menge, der Abend verging wie im Flug. Am Ende reihte sich eine Zugabe an die Nächste... |
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Alltag – Bitteres mit Beigeschmack Seibel philosophiert über Für und Wider von Rohöl – „Kabarett ohne Publikum ist einfach scheiße“ Wetterauer Zeitung vom 12. Mai 2010 Es sind die geflügelten Worte von der Kleinkunstbühne, meistens einfache Sätze über einfache Erkenntnisse, die das Besondere kennzeichnen. Der Kabarettist grenzt sich ab und bringt seine Lebensphilosophie auf den Punkt: „Kabarett ohne Publikum ist einfach scheiße!“ Thilo Seibel weiß, wovon er spricht, hat doch der Kölner ohne lokalen Akzent, aber mit Lust am Lästern und Knottern das Kabarett als unbequemen Ort für das Publikum erkannt. Düstere Wahrheiten, die wehtun, Humorvolles, über das man trotzdem lacht, und Bitteres mit Beigeschmack, direkt aus dem Alltag des Zuschauers... „Hurra, Hurra, das Öl ist aus!“ ist ein Mutmacherprogramm für eine Zukunft ohne Öl und eine spitzzüngige Hommage an einen Rohstoff mit Schattenseiten, der in seinen besten Zeiten die Mobilitätsgesellschaft im Konsumrausch nach vorne und die Zivilisation ins Hintertreffen brachte. Was in aller Munde ist, kommt jetzt auf die Bühne, das erste Kabarettprogramm über einen Rohstoff mit Folgen, dargebracht im „Theater am Park“, Bad Nauheim... Seibel lädt ein zur Auseinandersetzung mit der deutschen Kern-Industrie und der Politszene ohne Vision. Zünftig und mit genüsslichen bis derben Vergleichen ist sein Programm keine Reise ohne Wiederkehr, der Albtraum des Einzelnen wegen ungewisser Zukunft. Der Kölner legt den Finger in die Wunde, regt sich künstlich auf und reagiert sich köstlich wieder ab... |
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Frohnatur mit der Kodderschnauze „Zu intelligent für Sex?“: Kölsche Komikerin Anny Hartmann quasselt sich im Theater am Park um Kopf und Kragen Wetterauer Zeitung vom 06. Mai 2010 Schlag auf Schlag geht es allwöchentlich rund in Ulrich Rheins „Lachklinik“ am Park. Kürzlich drehte sich ein gut besuchter Theaterabend um die heikle Frage: „Zu intelligent für Sex?“ Anny Hartmanns Antwort: „Ja, geht das dann?“ Für die studierte Volkswirtschafterin auf Comedypfaden geht das natürlich nicht. Indiskutabel auch die Alternative: „Abnehmen oder dümmer wirken“. Wo blieben denn da die Würde, Selbstachtung und der Stolz. Deshalb Anny Hartmanns Fazit: „Bleib dir selbst treu und hab Spaß dabei. In diesem Sinne lasst euch nicht verbiegen.“... Man kennt die Kölsche Frohnatur mit der Kodderschnauze vom „Quatsch Comedy Club“, von Ottis Schlachthof und von „Nightwash“.... Jetzt hatte es Anny Hartmann auf die Lachmuskeln des badestädtischen Publikums abgesehen... Mit mangelndem Selbstbewusstsein hat die Kölner Komikerin indes wirklich nicht zu kämpfen. Sie rede sich um Kopf und Kragen, gab die dralle Powerfrau gerne zu und nahm vorzugsweise sich selbst auf die Schippe und teilte, ganz unabhängig vom Geschlecht, kräftig nach allen Seiten aus. Ihre Bühnen-Divise lautet: „Lieber einen Freund als ein Spruch zu verschenken“. Die „Mördersprüche“ kamen denn auch wie „Gags to go“ aus der Pistole geschossen... Passagen aus Hartmanns Buch zur Show quittierte das Publikum mit herzhaftem Lachen und Applaus... |
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Männer denken anders... ...Frauen denken mehr – „Frauensachen“ von Katrin Wiedmann Wetterauer Zeitung vom 04. Mai 2010 Sie hat viele Gesichter und zu jedem ein gutes Kostüm – und sie näht sich ein Kleid für die nackte Seele... – die musicalerfahrende Kabarettistin und Wahl-Berlinerin aus Augsburg, Katrin Wiedmann. Mit nachdenklichen Texten von Selbstzweifeln und Wiedersprüchen bezaubert sie ihr Publikum im ausverkauften Theater am Park zwischen den ansonsten bissig-charmanten Plaudereien und Gesängen ihres Programms „Frauensachen“... Die Comedy-Frau die sich als „liebenswürdig, leidenschaftlich, ledig“ beschreibt und mit gespielt-grimmigem Blick die Herren im Publikum fixiert, plaudert und singt über den Alltagsfrust in den Beziehungen. Ihre Themen sind lebensnah, scharf beobachtet, witzig. Auch mit dem Sex geht die Kabarettistin locker, frech-frivol, jedoch nie grenzüberschreitend, um. Es gelingt ihr, das Publikum in jede Stimmung mitzunehmen, das am Ende begeistert applaudiert... |
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„Blöd- TV ist gut fürs Selbstbewusstsein“ Parkbankduo serviert „Bauer kocht Frau“ im Theater am Park: Publikum und Künstlern schmeckt’s Wetterauer Zeitung vom 27. April 2010 „Wenn der Applaus das Brot des Künstlers ist, sind wir nicht nur satt geworden – es war auch richtig lecker!“, bilanzierte Stani. „Lecker“ – das dürfte auch das Publikum gedacht haben. Grund: Im Anschluss an die Darbietung des Parkbankduos gab es Leberwurstbrote. „Bauer kocht Frau“ lautete schließlich das Motto des Abends. Wer kennt nicht die Koch-Shows, vornehmlich aus dem privaten TV, aber auch die anderen Reality-Sendungen wie „Bauer sucht Frau?“. Bauer Heinrich und sein Schäfer-Lied dürften den meisten bekannt sein, obwohl der eine oder andere Gast bei der Erwähnung dieses Namens ratlos schaute. Die Zuhörer hatten gleichwohl jede Menge Spaß... Einen Gag nach dem anderen zündete das Duo zu Freude des Auditoriums – bis letztlich Tumbrinck derjenige war, der singend um eine Frau warb... |
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Jonglage, Artistik, Bauchredekunst, Kabarett In der „Wundertüte“ im Theater am Park ist Abwechslung Programm Wetterauer Zeitung vom 24. April 2010 Wieder wurden aus der „Wundertüte“ im Theater am Park interessante Überraschungen gezaubert. Nach der Eingangsmusik „Monday, Monday“ (Mamas and the Papas) erlebte das Publikum einen Ausschnitt aus dem Programm von Michael Steinke. Leicht schütteres Haar, Kugelbäuchlein: Unsicher und schüchtern betritt er die Bühne: „Wenn wir alle ein Gebirge wären, ich wäre das Jammertal.“ Ein Kind der 70er Jahre, in Cordhosen, in Räumen mit Mustertapeten aufgewachsen, ohne Fernbedienung in einer Zeit, zu der es das Wort „chillen“ noch nicht gab. Er kreiert eine neue Art der Unterhaltung: die Standup-Tragedy... Dann betritt ein Artisten-Duo die Bühne, er ist als Axel S. und „Mr. Smurf“ bekannt. Als Varietékünstler hat er schon viel von der Welt gesehen. Er moderiert nicht nur, sonder verzaubert mit hochklassiger Jonglage, perfekt unterstützt durch Mimik, Musik, Lichteffekte. In atemberaubender Geschwindigkeit fliegen die Diabolos, oder sie leuchten im Dunkeln und zaubern rote Linien und Kreise in die Luft; mühelos kann er sieben Flummibälle in der Luft bändigen. Seine Partnerin, Andrea Engler, versteht mit bezaubernder Leichtigkeit ihre silbernen Hula-Hoop-Reifen in Schwung zu versetzten. Grazil und mit frechem Charme hält sie kreiselnd die Balance in immer neuen Formationen und begeistert die Zuschauer... Für gute Unterhaltung sorgte nach der Pause Bauchredner Pierre Ruby mit schlagfertigen Rededuellen...Mit dem frechen, hellsehenden Herrn Esel und dem Nilpferd „Amanda“ bringt er die Gäste nicht nur zum Lachen. Vor einem staunenden Publikum lässt er die Puppe „Amanda“ das Lied „So ein Tag, so wunderschön wie heute“ singen, ohne erkennbare Lippenbewegungen oder Anstrengung – einfach großartig... Über die leichtere Hälfte vom Ersten Allgemeinen Babenhäuser Pfarrer(!)kabarett Clajo Herrmann muss man nicht mehr viel sagen. Er ist der „bunte Hund“ der Szene. Das Publikum erlebte diesen Vertreter der Generation 50 plus, der irgendwann mit Theaterdirektor Rhein auftreten möchte, das wäre dann der „Rheinfall“ (ein spontanes Wortspiel)... Das sorgte für Lacher! |
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Wo hört Mensch auf und fängt Rentner an? Kleinkünstler Mac Härder „kabarettistelt“ und jongliert im Theater am Park Wetterauer Zeitung vom 23. April 2010 Warum sprechen Frauen mit ihren Pflanzen? Und wo hört der Mensch auf und fängt der Rentner an? Diese und andere lebenswichtigen Fragen wurden hierletzt im Theater im Park beantwortet. „Härder leben – locker bleiben“ heißt das Programm des Kabarettisten Mac Härder. Mit viel Schwung eroberte er die Bühne der Kurstadtwelt und hatte sogleich die Lacher auf seiner Seite... Ob es um politische Themen ging oder ganz allgemein alltäglich, er traf den Geist der Zeit, modernisierte den inhaltlichen Stand der Dinge und bekam aus den Reihen der Zuschauer Recht. Zusätzlich belebte er den Abend mit aufregenden Jonglagen, wie die überzeugende Darstellung eines Fußballspiels zwischen Deutschland und Italien. Mit einem grünem Ball, der für die Italiener steht und einen roten für die Deutschen sowie einem Fußball zeigte er ein Spiel der Sonderklasse, schoss ins Publikum und traf ein Weinglas... Bei der Darstellung einer Ü-Dreißig-Party tanzte er den absoluten Hinguckertanz eines Singles so temperamentvoll und virtuos. Mac Härder ist regelmäßig Gast in Ottis Schlachthof. Aufgewachsen in Franken hat er gelernt, dass dort das höchste Lob „...doch...“ ist. Der dort gelebte Katholizismus wird von ihm aufs Korn genommen – aufs Schärfste und mit Erfolg, dies zeigte eindeutig der Applaus aus dem Publikum. Härder nimmt sein Publikum mit ins Boot, gibt ihm das Gefühl, den Abend mitgestaltet zu haben und entlässt die Gäste in der Gewissheit, sie zu verstehen. Spitzfindig, scharfzüngig, lästerhaft und manchmal ein bisschen sehr gemein, ist der Abend mit ihm ein voller Erfolg und absolut auch für ein zweites Mal geeignet... Ach übrigens: Frauen sprechen mit ihren Pflanzen, weil diese keine Antwort geben können... |
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Der iss nich evangelisch! „Schmölen Jochen“ und „Geschichten ausm Dorf“ im Theater am Park Wetterauer Zeitung vom 23. April 2010 „Klapp, klapp, klapp.“ Brav bewegen die Gäste ihre Hände gegeneinander, als Schmölen Jochen“ (Ludger Heitmann) bedächtig die Bühne des gut besetzten Theaters am Park betritt. Der Applaus scheint dem Mann „ausm Dorf“ jedoch etwas spärlich. „Die Presse hat sich angekündigt, noch isse nich da“, behauptet er. Darum mache es Sinn, frenetischen Begrüßungsbeifall zu üben. Das Auditorium zieht mit, klatscht, trampelt – der Künstler ruft „Hallo, Bad Nauheim!“. Dass er aus dem Sauerland kommt, hört man: Merkmal ist etwa das rollende „r“. Dass er vom Dorf sein dürfte, sieht man: Kappe, Cordhosen, Pullunder in erdigen Farben. Ums Dorf ranken sich mithin seine Geschichten, die er über die Menschen seiner Umgebung zum Besten gibt. Ebenso gemächlich wie er aufs Podium gekommen ist, erzählt er, platziert genüsslich seine Pointen. Seine ländliche Welt hat man als Zuhörer gut vor Augen... Das Publikum ist „Schmölen Jochen“ wohl gesonnen. Es hat eine Menge Spaß. Was ankommt, ist die treuherzige Art, in der er plaudert... Auch am Ende macht er sich über die Journalisten Gedanken. Er appelliert an die Gäste: „Die Presse iss noch da – nicht dat wat schief geht mittem Zugaberuf“. Dat iss nich der Fall - Heitmann legt dreimal nach. |
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Frech und provokant: Eben ein „Dreggsagg“ Neues Programm „jetzterstrecht“ von Michl Müller sorgt für ausverkauftes Theater am Park Wetterauer Zeitung vom 14. April 2010 Gut ein Jahr nach seiner Hessenpremiere in der Kurstadt stellte der fränkische Publikums-Liebling Michl Müller nun sein aktuelles Kabarettprogramm in Bad Nauheim vor. Im ausverkauften Theater am Park nahm der freche, selbsternannte „Dreggsagg“ dabei kein Blatt vor den Mund. In dem gut dreistündigen Programm ging es hoch her... Egal ob Politik oder Papst, Sport oder Wirtschaftskrise: Vor seinem Galgenhumor scheint niemand und nichts sicher zu sein, und gerade das dürfte das Geheimnis seines Erfolges sein. Dass seine Fangemeinde stetig ansteigt, zeigte auch die Anzahl seiner angereisten Fans im Theater... Seinen schwarzen Humor präsentiert Michl Müller jährlich in 100 Live-Vorstellungen, nebenbei absolviert er diverse Radio- und Fernsehauftritte. Deshalb nicht verwunderlich, dass auch die Karten in der Kurstadt schnell verkauft waren. Egal ob mit Comedy-Einlagen oder selbstverfassten Liedern, Michl Müller schaffte es mal wieder, das Publikum in sein Programm einzubinden. Langweilig wurde es dabei nicht, denn der Franke brachte es immer wieder direkt auf den Punkt. Großen Unterhaltungswert lieferte der Künstler auch mit seinen Wendler-Parodien ab. Hier trieb er den Zuschauern die Lachtränen in die Augen... Ohne seine Songs „Fleischereifachverkäuferin“ und „Sex ist nicht alles“, Lieder die mittlerweile einen Kultstatus genießen, wollten die Zuschauer den Protagonisten nicht von der Bühne lassen. Diese lieferte Müller als Zugaben: „Mit einer fang’ ich erst gar nicht an“, ließ er das Publikum wissen. Und dieses bedankte sich mit tosendem Applaus... „Andere gehen zum Psychiater, er geht auf die Bühne“, so betrachtet er sich selbst. Genau da gehört das freche Mundwerk auch hin. Ein Wiedersehen in Bad Nauheim gibt es am Ende des Jahres. Dann wird Michl Müller seinen Jahresrückblick präsentieren... |
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Hab’ die ganze Nacht im Topf gestanden Viel Applaus für „Wenn die Konten Trauer tragen“ mit Gernot Voltz im voll besetzten Theater am Park. Wetterauer Zeitung vom 31. März 2010 Sich mit dem Thema Steuern zu beschäftigen, dürfte nicht jedermanns Sache sein. Anders verhielt es sich kürzlich im voll besetzten Theater am Park, wo Gernot Voltz gastierte. Als Herr Heuser vom Finanzamt kam er bestens an, wie starker Beifall und der Zugabewunsch belegten. Zum Motto: „Wenn die Konten Trauer tragen“, passte die betont dröge Kleidung; beige Jacke, Hütchen, Brille. Der Künstler stellte sich als Oberamtsrat vom Finanzamt vor. Vertreter seiner Zunft gebe es zu wenige, daher organisierte er diese „Werbeveranstaltung“... Sein Rundumschlag auf die Blüten des Steuersystems erwies sich als gelungene Mischung aus Kabarett und Comedy. Das Publikum lachte eine Menge angesichts der vielen Bonmots... |
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Hütchenspiel, Humor und Hessenkrainer Theater am Park präsentiert gelungene „Wundertüte“: Chansons, Stimmungshits, Comedy und Zauberei. Wetterauer Zeitung vom 31. März 2010 Ein interessanter Programmpunkt im Theater am Park ist die monatliche „Wundertüte“. Der Gast weiß nicht was ihn erwartet – außer, dass vier verschiedene Einzelkünstler oder –ensembles auftreten. Im gut besetzten Saal war die Spannung daher groß, als Ulrich Rhein das Publikum begrüßte. Als erstes kündigte der Theaterdirektor eine Künstlerin aus Berlin an: Sängerin und Kabarettistin Katrin Wiedmann, die einen Ausschnitt aus „Frauensache“ darbot. Was vor allem ankam, war die Art von Wiedmanns Vortrag. Ihre Stimme ist äußerst ansprechend, die Mischung aus Chansons und gesprochenen Einlagen war abwechslungsreich und ausgewogen... Monsieur Brezelberger alias Michael Leopold löste Wiedmann ab. Seine Spezialität ist Comedy Magic, wovon er verblüffende Kostproben gab... Karlheinz (Frieder Arndt) betrat nun das Podium. Er ließ sich über Hiltrud (Petra Giesel) aus, die noch in der Garderobe saß: Wie konnte ein Mann wie er bloß heiraten – und dann diese Frau? „Je mehr ich sie ansehe, desto mehr liebe ich meinen Hund“. Roter Faden war ein Theaterauftritt, den ihm die dominante Gattin aufgezwungen hatte. Es ging um „Romeo und Julia“. Karlheinz sollte vortragen: „Mei, gnädiges Frollein, Sie seh´n bezaubernd aus“. Das passte ihm nicht: „Ich kann das nicht machen. Wenn das die Nachbarn sehen!“ Ein Streit entstand, die mittlerweile hinzugekommene Hiltrud keifte: „Dann sieh doch, wer dir das Bianca, äh, das Julia macht!“ Eine Auseinandersetzung mit Nachbarin Ebersberger, ebenfalls dargestellt von Frieder Arndt, setzte den Schlusspunkt hinter die köstliche Einlage... Als vierte Nummer traten die Hessenkrainer auf. Das Ensemble lieferte volkstümliche Hits, wobei die Band noch einmal auf ganz andere Weise für Stimmung sorgte… Fazit: Es war ein gelungener Abend voller Kurzweil. Das Publikum dankte mit viel Applaus. |
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Spitzen-Kabarett mit smarter Quasselstrippe Bühnenbretter und Zuschauer biegen sich vor Lachen bei Heidi Friedrichs „Push-up“ Wetterauer Zeitung vom 24. März 2010 Sie spricht in einer Geschwindigkeit, als wollte sie die Zeit mit möglichst vielen Worten füllen. Wenn sie nicht redet, dann tanzt und hüpft sie über die Bühne, als gelte es, überflüssige Pfunde loszuwerden. Und manchmal, noch während sie springt und ihren Körper in gymnastischen Übungen verrenkt, singt sie aus voller Kehle. Dieses Tempo durchzuhalten, grenzte an Hochleistungssport. Dass die Dynamik nicht die Nerven der Zuschauer strapazierte, ist Können. Die Könnerin ist die Kabarettistin Heidi Friedrich. „Ich bin Fränkin und komme aus Bamberg mit rheinischem Migrationshintergrund“, stellte sie sich ihrem Publikum vor. Dort bogen sich nicht nur die Bretter der Bühne. Es bogen sich auch die Zuschauer vor Lachen. Friedrich erwies sich in ihrem Programm „Push-up“ als sympathische und smarte Quasselstrippe, die den gesamten Bühnenraum ausfüllte. Ihr Programm zeichnet sich durch eine ansprechende Mischung aus politischen Kabarett und der Persiflage unserer Gesellschaft aus... Ihr schauspielerisches Talent kam voll zur Geltung, als sie in die Rolle eines verzagten Mauerblümchens im rosaroten Strickpulli mit Karomuster schlüpfte. Mit hängenden Schultern zog sie ununterbrochen den Pulli ebenso nach unten wie sich selbst. Die oftmals platten und eher schädlichen Ratschläge vermeintlicher Persönlichkeits-Choaches überführt sie als ebensolche... Der Höhepunkt kam nach dem offiziellen Teil. Zugabe Nummer eins war eine Bruce-Darnell-Persiflage. Als sie affektiert mit „we have the style, we have the look, we have the drama” über die Bühne hüpfte, grölte das Publikum. Mit rhythmischen Klatschen ließ sich Friedrich zu einer zweiten Zugabe über die Eigenarten der Männer beim Kochen („Männer nennen es nur stinknormaler Kartoffelsalat“) hinreißen. Hätte sie nicht sehr deutlich das Ende ihrer Show verkündet, die Zuschauer hätten vermutlich noch etliche Zugaben mehr eingefordert... |
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Der Appel is zum Trinke gemacht Rainer Weisbecker kommt beim Publikum gut an als „Schoppepetzer“ Wetterauer Zeitung vom 18. März 2010 Ein böser Fluch liege auf ihm, erläuterte Rainer Weisbecker. Er müsse Schoppen trinken, denn das gehöre zur Familienehre. Gleichwohl sei der Titel seiner Veranstaltung im Theater am Park, „Schoppepetzer“, nicht Programm. Mit zwei weiteren Punkten befasse er sich: Das sei die „bucklicht“ Verwandtschaft und das Frankfurterische... Während seines Auftrittes wechselte Weisbecker zwischen zwei Rollen: Er gab sich selbst, wenn er seine gereimten Geschichten erzählte, und seinen Nachbarn. Als jener sang er und spielte auf Gitarre und Mundharmonika. Das Publikum wurde hier und da einbezogen, beispielsweise, um ihn bei seiner „Verwandlungsshow“ zu unterstützen: War er der Nachbar, setzte er seine Kappe ab. Vergaß er das, riefen die Zuhörer „Kapp ab“ und umgekehrt... Weisbeckers Programm war interessant und rund gemacht. Es machte Spaß, seinen Erzählungen zuzuhören, sich auf den Dialekt zu konzentrieren und seinem Mundart-Blues zu lauschen. Die Melodien waren teils gefühlvoll, teils flott und rhythmisch. Alle Inhalte waren heiter... Roter Faden war gleichwohl der Äppelwoi. Auf dem Tisch standen „Stöffche und Bembel“, zahlreiche Songs und Anekdoten rankten sich darum. Das Publikum hatte viel Vergnügen bei der gelungenen Darbietung. Es lachte und applaudierte viel und erklatschte sich eine Zugabe. Beim letzten Refrain sprachen alle mit: „Mer habbe dahaam en alde Griesbrei. Der Vadder secht, der kimmt ins Klo nei. De Mudder secht, den tu mer behalde – den Griesbrei, den alde... |
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Der Baumarkt ist billiger als die Domina Martin Maier-Bode begeistert mit seinem Ethnokabarett »Voll krass deutsch« im Theater am Park Wetterauer Zeitung vom 12. März 2010 Gute Stimmung war angesagt, als Martin Maier-Bode im Theater am Park auftrat. »Voll krass deutsch« lautete das Motto. Als erstes erzählte der Künstler über die Tücken seines Berufs, wie die Themensuche… Maier-Bode gehört zu den Darstellern, die keine Requisiten und Kostüme brauchen, um gut anzukommen. Seine Pointen lassen sich nur schwer wiedergeben - man muss ihn erleben. Ob Pünktlichkeit, die Unfähigkeit deutscher Männer; über Gefühle zu reden, spießige Essenseinladungen unter Paaren - er behandelte viele Themen. Alles war witzig, mit Biss und gleichwohl charmant gemacht. Immer wieder ertönten Lachsalven… Mit starkem Applaus dankte das Publikum für die gelungene Darbietung. |
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Klassentreffen mit viel Klasse Unterhaltsame Langeweile: Alice Hofmanns „Vanessa Backes“ bringt das Publikum zum Mitsingen Wetterauer Zeitung vom 03. März 2010 Im Alltag wäre sie eine Lachnummer. Ein gefundenes Fressen für alle Lästermäuler dieser Welt. Sie kommt schlecht gekleidet mit rosa Strumpfhose, altmodischen weißen Slippern und lila Kostüm daher. Zur Krönung ihres miserabel frisierten Hauptes thront dort eine hellgraue Kappe. Gewählte Ausdrucksweise ist auch nicht gerade ihre Stärke - plappert sie doch mit breitem saarländischem Zungenschlag. Eine Lachnummer im Kabarett kann allerdings sehr unterhaltsam sein. So wie Alice Hofmann, alias Verena Backes - einem breiten Publikum besser bekannt als langjährige Hilde Becker der ARD-Comedyserie „Familie Heinz Becker“. Beim „Klassentreffen“ war dieser Tage im ausverkauften Theater am Park eine bestens aufgelegte Komikerin zu erleben. Bestens aufgelegt war nach wenigen Sekunden auch das Publikum. Das ging soweit, dass der halbe Saal bereits beim zweiten Lied „Schütt die Sorgen in ein Gläschen Wein“ lautstark mitsang. Sorgen um positive Resonanz ihres Publikums musste sich Alice Hofmann nie machen… Zum Brüllen komische Einlagen wechseln sich mit raffinierten Wortspielen und aus dem Leben gegriffenen Aufregern ab. Ihre eher skurrilen und provinziellen Eigenschaften machen sie auf der Bühne nicht nur amüsant, sondern auch sehr liebenswert. Sie weiß mit einfachsten Mitteln und völlig unaufdringlich zu erheitern…Alice Hoffmann hat Spaß und macht Spaß. |
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Es gibt kein Toast auf Hawaii FFH-Dummfrager Boris Meiner weist nun auch als Bühnenfigur auf Bildungsnotstand hin Wetterauer Zeitung vom 01. März 2010 Wie die Menschen in den hessischen Fußgängerzonen dem »Dummfrager« Boris Meinzer seit fünf Jahren auf den Leim gehen und ungewollt zu Freudentränen rühren, dürfte flächendeckend bekannt sein. Zumindest den Hörern, die HitRadio FHH zu ihren Lieblingssendern zählen. Dass es den Radiokomiker nun auch abendfüllend live auf der Bühne gibt, ist ebenso neu wie überraschend. Bei Boris Meinzers drittem Auftritt mit seinem Programmdebüt »Es gibt kein Toast auf Hawaii« amüsierten sich im Theater am Park zahlreiche Gäste über des Dummfragers »Bildungs-Show gegen die globale Intelligenzschmelze«… Dabei geriet das badestädtische Publikum - von einer tadellosen Ausnahme abgesehen - nicht etwa in Verlegenheiten wie die Versuchskaninchen auf der Straße. Vielmehr wurden sie via Video- und Audio-Einspielungen Zeuge, wie der Dummfrager seine Angel - Pardon: Mikrofon - auswirft, um seine Beute zu ködern und mit fiesen Fangfragen vorzuführen. Grob vorsortiert nach Schulfächern, geben sich geografisch, religiös oder politisch, musikalisch, mathematisch und germanistisch unterbelichtete Antworten ein unfassbares Stelldichein. Die komischsten Spots aus über 250 ausgestrahlten Folgen spielen mit Sprache und Halbwissen, sie zielen auf Assoziationen und überrumpeln mit unvollständigen Redewendungen oder Liedtexten. »Das ist freilich nur die Spitze des Eisbergs«, räumt Meinzer ein, dass er für einen Fünf-Minuten-Spot gut drei Stunden auf der Lauer liegen muss. »Das gibt Hoffnung«, strahlt er. Aber: »Wenn's mal schnell gehen soll, fahre ich nach Offenbach«, wirft er ins glucksende Publikum. Fürs Bühnenprogramm mixt Meinzer TV- und Radio-Spots a la »Pleiten, Pech und Pannen« dazu… Ferner bedient sich der Stimmenimitator der Figur des Heinz Schenk, um das kurzweilige Programm mit einem Schuss Stand-up-Comedy zu würzen… In Bad Nauheim war man begeistert von einem amüsanten Abend in netter Gesellschaft mit viel Gelegenheit zum kollektiven Lachen über scheinbar arglose Fragen und haarsträubende Antworten. Wenn's bloß nicht so traurig wär'... |
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Gelungene Mischung von bissig bis gefühlvoll „Wundertüte“ im Theater am Park begeistert das Publikum Wetterauer Zeitung vom 26. Februar 2010 Wieder einmal ist es Theaterdirektor Ulrich Rhein gelungen, ein abwechslungsreiches Programm aus der „Wundertüte“ zu zaubern, das die Zuschauer im gut besuchten Theater am Park begeisterte. Den Anfang machte Rainer Hartmann von den „Fleeschter Pättern“, die den Lesern der Wetterauer Zeitung aus der Kolumne bestens bekannt sind. Ohne seine „zweite Hälfte“, die nicht kommen konnte, weil gerade beim Essen (!), sorgte er mit Plaudereien aus dem Alltagsleben in Familie und Nachbarschaft für Heiterkeit. Die Kölner Kabarettistin Anny Hartmann trainierte die Lachmuskeln des Publikums mit Auszügen aus ihrem Programm „Zu intelligent für Sex?“. Sie plauderte nonstop gekonnt charmant und mit spitzer Zunge daher und verschenkte kleine Weisheiten… Rasant ging es mit dem Hamburger Kabarettisten Axel Pätz und Ausschnitten aus seinem Tastenkabarett „Die ganze Wahrheit“ weiter. Hier war einer auf der Bühne, der nicht nur genau beobachtet, sondern die Beobachtungen auch wortgewaltig in einen Zusammenhang stellen kann. Lieder mit bissigen, makabren Texten, angereichert mit unbändiger Musik, dazu virtuoses Pianospiel, rissen das Publikum mit… Nachdem ausgiebig gelacht wurde, war im letzten Teil des Abendprogramms Gefühl gefragt. Das Jazztrio „Three in Motion“ setzte sozusagen den Kontrapunkt zur Comedy. Der Pianovirtuose Dirk Raufeisen, Gernot Schäfer am Kontrabass und Sängerin Rita Greve begeisterten mit gefühlvollen Balladen… und sorgten für einen träumerisch-swingenden Ausklang. Alle Künstler dieses Abends werden im Laufe der nächsten Monate in einem Soloprogramm im Theater am Park zu erleben sein. |
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Beim Sturz des Schlittschuhläufers leiden die Zuschauer Ein Kunstgenuss ganz ungewöhnlicher Art: Stephan Blinn verzaubert mit seinem Marionetten-Varieté im Theater am Park Wetterauer Zeitung vom 22. Februar 2010 Stephan Blinns Puppenspiel ist kein albernes Kasperletheater, sondern anspruchsvolle Kunst für Erwachsene. Mit seinen liebevoll und aufwändig in eigener Handarbeit gefertigten Puppen entlockte er dem Publikum vielfältige emotionale Regungen. So häufig wie während Blinns Darbietung hörte man sicherlich noch nie im Theater am Park entzückte Seufzer wie „süß“ und „rührend“ der Damen im Auditorium. Zu den weiteren Kommentaren des Abends männlicher und weiblicher Gäste gehörten: „einfach großartig“, „irre“ und „unglaublich“. Nicht nur die weiblichen Zuschauer litten mit, als der Schlittschuhläufer „Flitz Fritz“ stürzte und kaum imstande war, sich wieder hochzurappeln und auf die Kufen zu kommen. Es war nur eine Puppe an dünnen Fäden, die auf dem Podium Schock und Schmerz des Sturzes erlebte. Die angesichts dieser Qual atemlose Spannung im Zuschauerraum ist nur ein Beispiel dafür, wie es Blinn gelingt, die Figuren lebendig werden zu lassen… Nach der olympiareifen Darbietung stieß ein Herr in der ersten Reihe ein beeindruckendes „Stark!“ aus. Beim ungarischen Geigenspieler war man sprachlos über die Koordination von Blinn… Viel Applaus bekam das „Golden-Gate-Quartett“ - vier dunkelhäutige Sänger, die der „Strippenzieher“ nicht nur im Takt Füß und Hände, sondern sogar die Münder bewegen ließ… Für große Erheiterung sorgte der Bodybuilder „Samson“, bei dem Blinn im wahren Wortsinn die Muskeln spielen ließ… Als ein rasanter Radrennfahrer im Kreis über die Bühne flitzte, jauchzte und applaudierte das Publikum. Spätestens hier wurde klar: Puppen sind nicht nur etwas für Mädchen… Richtig gemacht - so wie Blinn -, bietet das Puppenspiel niveauvolle Unterhaltung für Erwachsene. Der „Conferencier“ Gelatti, der mit losem Mundwerk und wechselnd eitel oder verlegen durch den Abend führte, war auch der Liebling des Publikums. Am Ende der Vorstellung würde man ihn nur zu gerne mit nach Hause nehmen, so lieb hat man diesen herzigen kleinen Kerl gewonnen. |
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Stillsitzen ist nicht - Man swingt mit Bei Montags-Allerlei im Theater am Park reißt der Gospelchor „Higher in the Lord“ das Publikum mit Wetterauer Zeitung vom 12. Februar 2010 Vor einem Jahr formierte sich ein neuer Gospelchor um Dirk Raufeisen, der in diesem Genre schon seit einigen Jahren erfolgreich tätig ist. „Higher in the Lord“ besteht zur Zeit aus 25 Mitgliedern, von denen zehn Sängerinnen und vier Sänger mit ihrem Chorleiter dieser Tage im Theater am Park einen großartigen Auftritt hatten. Auch damit hatte Ulrich Rhein wieder ein goldenes Händchen bewiesen. Das Montags-Allerlei war so gut wie ausverkauft, die Plätze nahezu alle besetzt. Obwohl der Chor aus Platzgründen auf seine Band verzichten musste, tat dies dem musikalischen Genuss keinen Abbruch. Auf dem Klavier schaffte Dirk Raufeisen eine instrumentale Begleitung, die weitere Instrumente nicht vermissen ließ. Die Solistinnen Rita Greve und Kirsten Raufeisen boten gleich zu Anfang des Abends einen überzeugenden Genuss… Schmissige Rhythmen im Wechsel mit getragenen, gefühlvollen Liedern, fetziger Sound, durchsetzt mit jazzigen Einflüssen zauberten das wechselvolle, gefühlsbetonte Feeling einer Gospelveranstaltung in den Saal des Theaters, manch ein Gast konnte dabei nicht still auf dem Stuhl sitzen, sondern swingte mit… Das Publikum wurde in den Abend miteinbezogen, leicht, locker und humorvoll präsentierte Dirk Raufeisen die Vielfältigkeit des Chors… Es war ein gelungener Abend mit einem lebendigen Chor, der es auf jeden Fall Wert ist, immer wieder gehört und gesehen zu werden. |
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„Lauter singen! Ich kann Sie nicht hören!“
Ob Heesters oder Hausmeister Wuttke: Comedian Robert Louis Griesbach begeistert das Publikum Wetterauer Zeitung vom 11. Februar 2010 Manchmal habe er Ängste, erzählt Robert Louis Griesbach. „Vor meinem Fahrlehrer hatte ich Angst. Er mochte mich nicht. Sie hätten mal den Blick sehen müssen, den er mir aus dem Rettungshubschrauber zugeworfen hat“, nannte er ein Beispiel. „Griesartig“ war, was der Comedian kürzlich im Theater am Park lieferte. Egal, in welche Rolle er schlüpfte, ob gestresster Flugreisender, Raucher auf Entzug oder genervter Ehemann: Jede Pointe saß. Griesbach machte sich erst mal mit dem Publikum vertraut: „Wer kommt aus Bad Nauheim?“ Nicht allzu viele Zuschauer meldeten sich. „Ganz verschämt“, konstatierte der Künstler. „Das ist, als hätte ich gefragt: ´Wer liest die Gala?´“ – Die erste Reihe war leer geblieben, da hielt er für sinnvoll: „Der Sicherheitsabstand.“ Bekanntlich spuckten Schauspieler, Kabarettisten und Comedians beim Reden: „Da wird aus dem Wein schnell eine Schorle.“ Nicht nur rhetorisch war Griesbach gut drauf. Auch sein Gesang war vom Feinsten, etwa wenn er Johannes Heesters imitierte... Das Publikum wurde charmant einbezogen, etwa, wenn Singen mit „Heesters“ angesagt war: Bella, bella, bella Marie... Sie müssen lauter singen! Ich kann Sie nicht hören!“ Die Besucher ließen sich auch sonst gern aufs Mitmachen ein... Auch was in seiner Heimatstadt Berlin vor sich geht, gehörte zu den Themen, etwa in Form von Hausmeister Wuttke... Das Publikum lachte viel und applaudierte lang. Griesbach dankte mit Zugabe inklusive Rat: „Fahren Sie vorsichtig nach Hause. Manche rasen, man könnte meinen, Elton John hat schon ein Lied für sie komponiert.“ |
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Von wandervollen Jahren über Land „Heute hier, morgen dort…“: Künstler Jan Jahn kommt an beim Publikum im Theater am Park Wetterauer Zeitung vom 5. Februar 2010 In Zimmermannskluft betrat Jan Jahn die Bühne im Theater am Park. „Heute hier, morgen dort…“ lautete sein Motto.. Zwischen 1994 und 1998 war er auf der Walz. „Ich wollte Land und Leute kennenlernen“, berichtete er. Seinerzeit hatte er zu den etwa 800 wandernden Gesellen gehört, die weltweit unterwegs waren. Musik war schon damals seine Leidenschaft gewesen, wie er erzählte. Deshalb nahm er nach der Rückkehr einige Jahre intensiv Unterricht. In den Wanderjahren erlebte er einiges… Seine Erzählungen verband er mit Liedern, die er auf Gitarre und Klavier begleitete. Seine Musik animiert zum Mitwippen, vielfach lädt sie aber auch zum Zurücklehnen und Genießen ein, sie ist romantisch und macht nachdenklich. Der Künstler hatte sein eigenes „Orchester“ mitgebracht: Er flüsterte, ächzte, surrte und schnalzte Töne ins Mikrofon. Rhythmisch wiederholten sich die Geräusche, bis ein fulminanter Klangteppich entstand. Viel Interessantes war übers Brauchtum zu hören… Das Publikum honorierte die Darbietung des sympathischen Künstlers mit viel Beifall - er antwortete mit einer Zugabe. |
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Von Termiten und Rechtsanwälten Werner Koczwara führt im Theater am Park das Publikum durch den Paragrafendschugel Wetterauer Zeitung vom 22. Januar 2010 Im Paradies gab es nur ein einziges Verbot. Aber: „Am achten Tag schuf Gott den Rechtsanwalt“ und sorgte für Wirbel in zwischenmenschlichen Belangen. Die Welt wurde komplexer: Die zehn Gebote hatten 279 Wörter, die amerikanische Unabhängigkeitserklärung bereits 300 und die EU-Verordnung über die Einfuhr von Karamellbonbons 25911. Es geht um Rechtssprechung. Wir leben in einem Land, in dem Gesetze gelten, auf die normale Völker gar nicht kommen würden, so Koczwara. Er erklärte dem gebannt lauschenden juristischen und nichtjuristischen Publikum im ausverkauften Theater am Park mit intelligentem Witz die verzwickte Welt der Paragrafen und ihre Auswirkungen und goss seinen Kabarettistenspott über die Juristen... Selbst Gags wie: „Was haben Termiten und Rechtsanwälte gemeinsam? Wenn sie aktiv werden, ist hinterher das halbe Haus weg“ oder der „Schönfelder“ und der „Satorius“ (zwei schwergewichtige „Standard-Ziegel“ für Juristen) ziehen den Anwälten die Arme lang. Deshalb ist es ihnen, ohne sich zu bücken, möglich, armen Bettlern in den Hut zu greifen. Es sei schon schwierig, sich durch den Paragrafendschungel zu kämpfen, resümiert der Kabarettist. Das BGB sei besser verschlüsselt als das Premiere-Programm, und der Rechtsanwalt sei der gebührenpflichtige Dekoder... Erstaunlich, dass man über ein scheinbar trockenes Thema wie die Juristerei eine urkomische, brillante Satire machen kann. Koczwara gelang dies mit Sprachwitz, Ironie und teilweise rabenscharzen Pointen... Mit großem Applaus dankte das Publikum dem Autor von „Verstehen Sie Spaß“ und „Hallervordens Spottlight“ – Werner Koczwara. |
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Fazit: „Männer muss man loben“
Hessisch babbelnde Komödiantin Susanne Betz alias Rotraut Reußwig bringt das Publikum zum Toben Wetterauer Zeitung vom 21. Januar 2010 Männer mussten an diesem Abend einiges aushalten: Sie finden keine Butter im Kühlschrank, sind ohne Navigationsgerät im Auto orientierungslos, und ohne Mutter oder Ehefrau erscheint ihr Überleben schier unmöglich. Die so Geschundenen stimmten im Theater am Park dennoch in das heitere Gelächter ein, das die Komödiantin Susanne Betz alias „Rotraud Reußwig aus katholisch Willroth“ hervorrief. „Jedes Dippsche hat sei Deckelsche“ heißt ihr Programm. Ins Hessische umgedichtete Chansons, die von Natalia Freund am Klavier kongenial begleitet wurden, zeigten, dass die Komödiantin nicht nur wunderbar „babbele“, sondern auch herzhaft singen kann. Bei einem Lied stimmte das Publikum sogar mit ein, ohne dass Betz dazu animiert hatte. „Mir gefällt es hier“, stellte sie schon bald fest. Das beruht ganz offensichtlich auf Gegenseitigkeit. Denn im voll besetzten Zuschauerraum herrschte eine Stimmung, als seien vorher mehrere Runden Sekt spendiert worden. Wie sich zeigen sollte, hat eine Frau ihre liebe Last mit ihrem „Deckelsche“. Denn, so klagt Betz im breiten hessischen Dialekt, ohne Frau wäre Mann aufgeschmissen. Zur Untermauerung ihrer These erzählte „Rotraud“ anschaulich aus ihrem Ehealltag mit ihrem „Alwin“... Irgendwie hat sie ihn ja doch lieb, denn sie weiß: „Männer muss man loben, dann bleiben sie stark, dann bleiben sie oben.“ Ein Tipp aus ihrem Fundus: Wenn eine Frau in Ruhe Schuhe einkaufen wolle, solle sie ihn im Einkaufszentrum bei Media-Markt abgeben. Das sei für Männer das, was das Bällebad im Möbelhaus für Kinder darstelle. Ganz wichtig: Den Männern kein Geld oder nur gut abgezähltes Taschengeld mitgeben. Sonst wird es teuer. Der Witz ging auf ihre Kosten, aber selbst die Männer im Publikum lachten wissend. |
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Elvis´Geburstag: Publikum in Feierlaune
„Shaky Evertt – He´s Rock´n Roll” im Theater am Park – Bodenständige Natürlichkeit Wetterauer Zeitung vom 12. Januar 2010 Shaky Everett sprang auf die Bühne des Theater am Park, stimmte „Devil in disguise“ an, und das Publikum war in Feierlaune. Der Elvis-Interpret kann auf 16 Jahre Bühnenerfahrung zurückgreifen und ist einer der wenigen, die mit dem Original-Gospelchor von Elvis, den „Imperials“, die vor über 30 Jahren mit Elvis Presley auf Tour waren, Konzerte gegeben hat. Diese Bühnenerfahrung merkte man dem Künstler auch an, der den Namen Shaky zu Recht trägt, war er doch ständig in Bewegung und bot zwei Stunden lang eine gekonnte Performance mit gutem Kontakt zu seinem Publikum. Im goldfarbenen Sakko über schwarzem Hemd und Hose verkörperte er den jungen Elvis mit Rock´n´Roll, Gospel und Filmsongs aus den 50er und 60er Jahren... Es dauerte nicht lange, und das Publikum stand und klatschte oder tanzte. Nicht fehlen durfte natürlich der Song „Are you lonesome tonight“ und der Blues „One night with you“, in den Everett die ganze Gefühlsskala hineinlegte... Shaky Everett lieferte mit seiner bodenständigen Natürlichkeit und seiner Art zu singen eine gute Vorstellung im Theater am Park, was bei Weitem nicht von allen Elvis-Interpreten gesagt werden kann... Der letzte Song vor den erklatschten Zugaben, „Don´t leave me now“, war natürlich nicht wörtlich zu nehmen – obwohl nicht wenige Zuschauer durchaus Lust verspürt hätten, noch eine weitere Stunde mit Shaky Everett dranzuhängen... |
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Kleine Pannen – große Freuden
Weihnachtliche Lesung mit Hildegard Bachmann und Ulrike Neradt Wetterauer Zeitung vom 23. Dezember 2009 Die Bühne im gut besuchten Theater am Park war schön geschmückt. Angesichts der weihnachtlichen Stimmung lehnten sich die Gäste wohlig zurück. Das Kabarett „Von Christkinnscher, Engelscher un Nickeleesjer“ war angekündigt. Mit Hildegard Bachmann und Ulrike Neradt traten namhafte Künstlerinnen auf. Bachmann gilt als „Ikone“ der Mainzer Fernseh-Fastnacht, Neradt ist bekannt als Chansonette, Kabarettistin und „Straußwirtin“ der TV-Sendung „Der fröhliche Weinberg“. Das Duo hielt, was das Ambiente verhieß. Inhalt waren Geschichten, die die beiden großenteils selbst geschrieben hatten und in Mundart vortrugen. Lieder waren ebenso Bestandteil wie manch ein Witz... Besinnliche Töne fehlten nicht in Bachmanns und Neradts literarischem Spaziergang durch die Weihnachtszeit. Sie bezauberten etwa mit den Geschichten um ihre Lieblingspuppen, die an Heiligabend eine Rolle gespielt hatten... Das Publikum hatte viel Spaß bei der wunderschönen Veranstaltung, lachte und applaudierte viel. Die Künstlerinnen dankten mit drei Zugaben. Im Anschluss ließen sich viele Gäste ihre Bücher signieren. |
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Wenn die Weihnachts-Mätresse auf Suche geht Publikum im Theater am Park unterhält sich gut mit Comedy-Künstlerin Rena Schwarz alias „Nikola“ Wetterauer Zeitung vom 22. Dezember 2009 „Die Weihnachtsmätresse“ war angekündigt im Theater am Park. Viel Publikum kam, lachte und klatschte viel. Das wundert nicht, denn Rena Schwarz alias „Nikola“ legte den Hebel an der richtigen Stelle an. Ob kurzer Weihnachtsmantel, Engelgewand oder Christkindkostüm: Sie war eine Augenweide. Auf charmante Weise bezog sie die Zuschauer ein. Besondere Stärke war ihr Gesang. Mit ansprechender Stimme und auf unterhaltsame Weise trug sie Chansons vor, deren Texte sie den Themen Fest und Liebe anpasste... Als „Nikola“ stellte Schwarz die Frau vom Weihnachtsmann dar, mit dem sie nicht mehr glücklich war. Er sei in die Jahre gekommen und lasse in Sachen Romantik stark zu wünschen übrig. Deshalb sehne sie sich nach einem neuen Lover. Ort der Suche war nun das Theater am Park, so sich das männliche Publikum einem Wettstreit unterziehen musste. So übten die Herren, huldvoll vom Schlitten zu winken, kernig „Ho-ho-ho“ zu rufen und Schokoladen-Nikoläuse auszupacken. Rasch guckte sich „Nikola“ drei Kandidaten aus, die sie besonders einbezog. Auch die anderen Zuschauer waren gefordert, Fragen zu beantworten wie: „Wissen Sie, was Sie Ihrer Frau oder Mann schenken?“ Zwischendurch erzählte die Darstellerin Leidvolles aus dem Alltag als angeödete Liebste... Ein Gast war Österreicher. Schon vor Veranstaltungsbeginn hatte sie ihn als typischen Weihnachtsmann ausgemacht, denn er trug einen weißen Bart und einen roten Kragen. Der Gast durfte entscheiden, wer bester Kandidat war. Er entschied sich für Mark aus Reihe eins, der auch ihr Favorit war und den sie schlussendlich auf der Bühne „heiratete“. |
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Mit Biss und Charme zum Frontalunterricht
Publikum im TAP genießt Han´s Klaffl und „Vierzig Jahre Ferien – Ein Lehrer packt ein“ Wetterauer Zeitung vom 12. Dezember 2009 Die Bühne war im Halbdunkel, ein Mann stand am Pult. Ächzend korrigierte er Blätter. Es war Han´s Klaffl, seines Zeichens Pädagoge und Kabarettist: „Vierzig Jahre Ferien – ein Lehrer packt ein“ lautet das Motto. Ihm gegenüber saßen die Zuschauer, sie waren vollzählig erschienen im Theater am Park. Viele Pauker waren darunter, aber auch die andere Seite war vertreten. „Ich habe fünf Kinder, da kenne ich mich aus“, schmunzelte eine Mama. Vermutlich lernte sie dennoch Neues an diesem Abend: Was dahinter steckt, wenn rotbraune Flecken auf den Klassenarbeiten prangen? Es könnte Rotwein sein, den der verzweifelte Lehrer verschüttet und „pädagogisch“ vertretbar“ mit Kaffee überpinselt hat. Oder: Wie beurteilt man einen Legastheniker, der als Einziger das Wort „Rhythmus“ richtig geschrieben hat? „Das gilt als Fehler, denn er wollte es anders schreiben“, schlussfolgerte Klaffl... Die Schule hat jeder durchlebt oder durchlitten, der Wiedererkennungswert war hoch... Den Spiegel hielt er nicht nur den Pädagogen vor. Er befasste sich auch mit den Befindlichkeiten der Pennäler, indem er die Gedankenwelt eines gelangweilten Jugendlichen wiedergab... Ob G 8 oder PISA, Notenbesprechungen oder Raumsituation, Berufsimage oder Musikunterricht – je dröger im Alltag das Thema sein mag, desto besser amüsierten sich die Gäste über die Pointen im Theater am Park. Kräftiger Applaus und „Bravos“ honorierten Klaffls humorvoll entlarvenden Blick hinter die Kulissen. Er dankte mit einer Zugabe. |
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Wird erst kritisch mit Franzbranntwein
Clajo Herrmann nimmt das Älterwerden aufs Korn - Publikum begeistert Wetterauer Zeitung vom 27. November 2009 In Jeans und T-Shirt sprang Clajo Herrmann auf die Bühne im vollbesetzten Theater am Park. Sonst ist er Teil vom zweiköpfigen „Ersten Allgemeinen Babenhäuser Pfarrerkabarett“. Im Rahmen der neuen TAP-Reihe „Montags-Allerlei“ trat er solo auf… Die Zuschauer lachten vom ersten Moment an, denn Herrmann zündete einen Gag nach dem anderen. „Älter werden, ohne den Unmut zu verlieren“ lautet das Motto seiner Show… Mit Bonmots jonglierend und auf Hessisch „babbelnd“ balancierte der Künstler zwischen Alltags- und christlichen Themen. „Jesus? Das ist das erste Kind der Weltgeschichte, das gleich Anspruch auf einen Krippenplatz hatte.“ Nicht nur die Inhalte waren das Lustige. Vor allem durch Herrmanns trockene Art, mit der er seine Sprüche zum Besten gab, trieb er den Zuhörern die Lachtränen in die Augen… Langer kräftiger Applaus und eine Zugabe beendeten den gelungenen Abend. |
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Frau Rat Goethe und der Wein
Ein weinseliger Abend im Theater am Park mit Schauspielerin Gertrud Gilbert Wetterauer Zeitung vom 25. November 2009 Das Theater am Park, das „Freude und Spaß vermitteln möchte“ und eher bekannt ist für kabarettistische Programme, wie Inhaber Ulrich Rhein zur Begrüßung seiner Gäste verlauten ließ, verliert sich ab und an in eher klassische Regionen, die aber nicht weniger unterhaltsam sind. So auch an einem Abend mit Goethe-Texten zum Wein, den die Schauspielerin Gertrud Gilbert im Gewand von Goethes Mutter zum Besten gab, getreu dem Motto: „Trunken müssen wir alle sein!“ Ein voll besetztes Haus, auf dem Tisch Dutzende von Weingläsern, die mit Kostproben von sechs verschiedenen Weinen gefüllt werden sollten, dazu einen Sekt zur Begrüßung, waren allein schon einladend genug, um die Gäste in hohe Erwartung zu stimmen... Wer nun glaubt, mit Goethe einen gelehrten Abend zu erleben, der wurde eines Besseren belehrt. „Frisch, der Wein soll reichlich fließen!“, fordert sie ihre Gäste auf, plaudert dabei in echtem Frankforderisch und würzt ihre Rede mit zahllosen Sprüchen aus Goethes Feder, lässt die Gläser der Gäste füllen und vergisst sich selbst dabei auch nicht. Beherzt geht Frau Goethe auf ihr Publikum zu und versammelt um sich eine fröhliche „Gemeinde der Weine“... Mit gemeinsamem Singen von Goethe-Liedern zum Weine, wobei sich „Frau Rat“ auf dem Klavier begleitet, Bonmots und tiefsinnige Gedanken fesselt die temperamentvolle Frankfurterin ihr Publikum zwei Stunden lang. |
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Mitreißend und voll nostalgischem Charme
Swing-Revue der „Shoo-Shoo“-Ladies findet beim Publikum großen Anklang Wetterauer Zeitung vom 25. November 2009 Als sich das Dämmerlicht über den besuchten Zuschauerraum im Theater am Park legte, dringt aus dem Hintergrund ein herzzerreißendes Schluchzen. „Maria“ bahnt sich ihren Weg durch die Zuschauer hin zur Bühne. Sie trauert an dem fiktiven Grab von Jack Farrel, ihrem verflossenen Verlobten. Aber sie bleibt nicht lange allein, es folgen „Lily“ und „Trudy“, die ebenfalls mit Jack verlobt waren. Keine wusste von den anderen, und es kommt naturgemäß erst einmal zu Zickereien, die sich im Laufe des Stückes aber in Freundschaft verwandeln... Die Geschichte der „Shoo-Shoo“-Ladies wird perfekt ergänzt und begleitet durch viele wunderbare Swingstücke, hauptsächlich der legendären Andrew-Sisters, die von Juliane Hollerbach, Stefanie Verkerk und Tanja Bertsch exzellent interpretiert werden. Bei Liedern wie „Rum an d Coca-Cola“, „Bei mir bist Du scheen“ oder „Chattanooga Choo Choo“, die die Ladies in professionellem Colse-Harmony-Gesang zum Besten geben, fühlt man sich direkt in die 30er/40er Jahre versetzt. Unterstützt werden die wandlungsfähigen Sängerinnen von ihrer dreiköpfigen Swingband mit dem drolligen Namen „The Buzz-Buzz-Boys“, deren Herren auch kleine Komparsenrollen übernehmen... Die Revue wurde durch viele liebevolle Details bereichert... Im Stück selbst integriert war ein „Werbeblock“ im Stil der 40er Jahre. Gelungen auch, dass das Publikum immer wieder in das Bühnengeschehen mit einbezogen wurde. Die Freude und tolle Stimmung der sechs Akteure sprang in jeder Sekunde auf das Publikum über, was schließlich nach drei Zugaben mit stehenden Ovationen belohnt wurde. Es war ein absolut gelungener Auftritt! |
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Esse, wann´s Zeit is, un fertisch!
Stefani Kunkel präsentiert im Theater am Park ihr Programm „Das Haar in der Sippe“ Wetterauer Zeitung vom 20. November 2009 Das Kind wird sich doch zu Fasching nicht verkleiden wollen? Es kann doch nicht erwarten, dass die Mutter mit einem albern als Katze verkleideten, siebenjährigen Kinde auf die Straße geht. Da wird die alleinstehende Karrierefrau mit ihrer im Versandhandel bestellten Tochter Anna Cathrin Sophie noch einmal eine ernste Aussprache ansetzen müssen... Solcher Art beschreibt Stefani Kunkel das Thema „Kinder und Familie“ in ihrem Solo-Programm „Das Haar in der Sippe!“ Von der Empfängnis bis zur Pubertät der „Kleinen“ durchhastet sie in ständig wechselnden Rollen alle Möglichkeiten und Unmöglichkeiten, die dieses Thema bietet. Im Theater am Park brachte sie das Publikum teils allein durch Aussprache und Mimik zum Lachen. Etwa, wenn Hilde aus Bornheim, eine von Kunkels Kunstfiguren sagt: „Mir esse, wann´s Zeit is“ oder „Bei uns werd´ gesse, was uff de Tisch kommt!“ Eigentlich gewöhnliche Sätze, wie man sie täglich hört. Doch gerade das macht das Programm von Stefani Kunkel so interessant... Die Tränen kamen den Zuschauern schließlich, als Hilde ihrem Kind bei den Hausaufgaben helfen sollte. Nur allein die Formulierung der Kommaregeln zu verstehen, bringt die gestandene Hausfrau nahe an die Verzweiflung... Auch die Alternative sorgte für große Lacher, die versuchte, ohne Partner, nur durch einen Fruchtbarkeitstanz, zur Empfängnis zu kommen... In ihrem Programm schaffte es Stefani Kunkel, fast alle fünf Minuten Kostüme und Rollen zu wechseln... Damit hatte sie die Lacher und die Sympathie der Zuschauer stets auf ihrer Seite. |
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„Rache ist süß“
Eine Frau backt aus – mit Franziska Traub im Theater am Park Wetterauer Zeitung vom 27.Oktober 2009 Mit Klobürste, Damenwäsche, Tortenböden, Sprühsahne und anderen Requisiten ist Gerlinde Hellwein alisa Franziska Traub mit ihrem Soloprogramm „Rache ist süß“ unterwegs. Aufgeregt und hektisch gibt sich die gebürtige Schwäbin als Expertin in Haushaltsfragen. Ohne Punkt und Komma verteilt sie mit missionarischen Eifer Ratschläge zum perfekt in schwäbischer Manier geführten Haushalt. Ihr Ehemann Karl-Heinz ist zur rechten Zeit verstorben, und sie kostet ihr Witwendasein voll aus, wobei die Männer im Publikum mit „handgreiflicher“ Unterstützung einbezogen werden – und das nicht nur zum Socken sortieren... Es zeugt sicherlich von gekonnter Spontaneität, sich immer wieder hautnah unter die Zuschauer zu mischen, sie mit ins Geschehen einzubeziehen und sich textlich der jeweiligen Situation anzupassen... So fand auch diese Vorstellung ihre lachenden und klatschenden Liebhaber im Publikum. |
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Bunter Mix aus Kabarett, Varieté, Theater Theater am Park gibt mit der „Wundertüte“ einen Vorgeschmack auf das kommende Programm Wetterauer Zeitung vom 13.10.09 Ulrich Rhein beweist ein gutes Gespür für Öffentlichkeitsarbeit. Nachdem die erste „Wundertüte“ bereits einen tollen Erfolg verzeichnen konnte, ließ die zweite nicht lange auf sich warten. Die „Wundertüte“ ist Vorankündigung und Probe, eine Vorschau auf das künftige Programm, sie sammelt die Highlights der nächsten Tage ein und ist ein bunter Mix aus dem Reich von Kabarett, Varieté und Theater. Die Ankündigung für die „Wundertüte“ verrät nichts über deren Inhalt, nichts über die auftretenden Künstler. Die Überraschung ist entsprechend groß. Diesmal führte die Schauspielerin und Kabarettistin Rena Schwarz durch das Bühnenprogramm, im Gepäck Auszüge aus vier Programmen, die in den nächsten Monaten in Bad Nauheim zu sehen sein werden. Den Anfang machte der Radio-FFH-Comedian Boris Meinzer, der im Auftrag der Bildung und gegen die Pisa-Studie Menschen mit nicht vorhandenem Allgemeinwissen konfrontiert. Dabei ist die Radio-Show Teil des neuen Bühnen-Programms „Der Dummfrager“, am 27. Februar 2010 im Theater am Park zu sehen... Sittsamer, aber ebenso originell dann das „Duo Dynamique“... Auf der einen Seite der aus Ungarn stammende Violinist Robert Varady, auf der anderen Seite der Russe Vassily Dück, der mit dem Bajan, einem Knopf-Akkordeon, kontrastreich das Spiel des Streichinstrumentes ergänzt... Ganz anders wieder Rena Schwarz, die ebenfalls einen Auszug aus ihrem eigenen Programm anbot, das sie zusammen mit Monika Blankenberg am 18. Oktober im Theater am Park mit dem Titel „Weiberalarm mit Witz und Wimpernschlag“ auf die Bühnen bringen wird. Auch hier ein Querfeldein-Lauf durch die absurden Widrigkeiten des femininen Lebens... Ähnlich radikal in den Ansichten und mit ebenso schmerzhaften Erkenntnissen über Männer im besten Alter beschloss Michael Eller den Reigen. Er wird am 30. Oktober mit „Draußen nur Kännchen!“ den Kuriositäten des Alltags nachspüren... Auch die zweite „Wundertüte“ machte Lust auf mehr im Theater am Park |
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Jazzballaden zum Mitswingen
Gelungener Abend von „Three in Motion“ im Theater am Park Wetterauer Zeitung vom 30. September.09 Eine gelungene und mitreißende Vorstellung vor vollem Haus gab kürzlich das Jazztrio „Three in Motion“, sprich Dirk Raufeisen, Rita Greve und Gernot Schäfer, im Theater am Park mit unter die Haut gehenden Jazzballaden und Evergreens zum Mitswingen... Von den drei Künstlern mit Piano, Kontrabass und Gesang gekonnt serviert, kam das Konzertprogramm beim Publikum sehr gut an, sodass sich eine ungezwungene Atmosphäre entwickelte, die Interpreten und Zuhörern gleichermaßen Spaß bereitete. Theater-Betreiber Ulrich Rhein äußerte bei der Begrüßung seine Freude darüber, dass er viele neue Gesichter im Publikum entdeckte. An einige Besucher aus den Niederlanden richtete er speziell Worte auf holländisch – eine nette Geste, die einmal mehr den persönlichen Umgang mit den Gästen unterstrich, der das Theater am Park so liebenswert macht... Zum Einstieg legten Raufeisen am Piano und Gernot Schäfer am Bass ein rasantes „Take the A-Train“ und ein stimmungsvolles „Autumn Leaves“ vor. Komplettiert durch die Sängerin Rita Greve setzte das Trio mit dem Titel „This is a lovely way to spend an Evening“ fort. Greve wechselte im weiteren Verlauf des Abends mühelos von hoher zu tiefer Stimmlage und interpretierte ausdrucksstark das anspruchsvolle Repertoire... Zwei Zugaben erklatschte sich das Publikum, bei denen es sich nicht lange zum Mitmachen auffordern ließ, bevor die Künstler endgültig von der Bühne durften. |
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Mit Charme Französisch parliert
Étienne Gillig unterhält im Theater am Park mit einer amüsanten Unterrichtsstunde Wetterauer Zeitung vom 17.09.09 Der Charme der französischen Sprache ist unbestritten. Besonders deutlich wurde das kürzlich im Theater am Park. Zu Gast war Étienne Gillig, der das Publikum mit seinem Programm „Französisch ist einfachisch“ unterhielt… Nachher war man um viele lustige Infos über deutsch-französische Gemeinsamkeiten, Wortspiele und Sprachfallen reicher, beispielsweise: „Parler“ heißt sprechen, die Übersetzung für „mentier“ ist lügen. Was bedeutet Parlament…? Gillig ist Cellist. Deshalb baut er nicht nur Requisiten wie Filmplakate, Landkarten und eine Riesenbriefmarke ins Programm ein, sondern auch viel Musik. Die „Barcarole“ - ein Ohrenschmaus. Zuzuhören, wie Gillig auf heitere Weise bekannte Chansons vortrug, war ebenfalls ein Genuss. „Champs Élysées“ und „La romance de Paris“ sind Beispiele. Im Kanon sangen die Gäste „Bruder Jakob“ und „Frére Jacques“. Zum Abschied gab´s für alle noch einen Aperitif namens „Byrrh“. Dieses Getränk kommt in „La belle France“ unter Umständen, wenn ein Deutscher „deux Bier“ bestellt… |
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Einfühlsame Seelenreise
Lothringer Liedermacher und Interpret Marcel Adam überzeugt Wetterauer Zeitung vom 16.09.09 Marcel Adam, einer der bekanntesten Chansonniers, Liedermacher, Autoren, Komponisten und Interpreten aus Lothringen, war kürzlich zu Gast im Theater am Park. Als Grenzgänger zwischen Frankreich und Deutschland scheint der Künstler weiter südlich des Mains besser bekannt zu sein als hier im Hessischen. Aber das mag sich ja für diesen liebenswerten Barden im Stile von Adamo, Georges Brassens oder auch Georges Moustaki, demnächst ändern. Er lächelte in die Runde, den Schalk in den Augen, und jeder Einzelne konnte ich angesprochen fühlen. Durch seine weiche warme Stimme, seine ruhige Gelassenheit und sein einfühlsames Gitarrenspiel entstand eine entspannte Atmosphäre. Der sympathische Künstler interpretierte französische und deutsche Chansonklassiker von Georges Moustaki, Adamo und Edith Piaf, die Strophen wechselnd in französischer Sprache und in Mundart, sang Danzers „Die Freiheit“, Lieder von Hannes Wader und Karat… Zwischen den Liedern immer wieder Plaudereien über alltägliche Begebenheiten im Leben, über die Liebe, über Lothringer, Deutsche, das Thema Politik, mit Witz und Nachdenklichkeit, unbekümmert und direkt, mit engem Kontakt zum Publikum. Er spielte mit verschiedenen Dialekten und bewies mit dem Lied von der „Krummen Lanke“, dass er sogar „Berlinern“ drauf hat. |
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Überraschung, Überraschung…!
Premiere für die „Wundertüte“ - Allerlei aus dem Fundus der Kleinkunst im Theater am Park Wetterauer Zeitung vom 11.09.09 Eine Premiere feierte kürzlich das Theater am Park. „Hausvater“ Ulrich Rhein hat eine geniale Idee in die Tat umgesetzt und die „Wundertüte“ kreiert. Wie der Name verheißt, steckt die Tüte voller Überraschungen, niemand weiß, was sie enthält. Das birgt natürlich ein gewisses Risiko - man kauft sozusagen „die Katze im Sack“. Das voll besetzte Theater an diesem Abend ließ darauf schließen, dass die Theatergänger ein risikofreudiges Völkchen sind. Und ihr Mut sollte reichlich belohnt werden. Bei der ersten „Öffnung“ kamen sechs Künstler mit einer bunten Mischung aus dem Fundus der Kleinkunst heraus, die durchweg begeisterte. Turbulent, mit einem gespielten Disput zwischen der „Putzfrau“ und dem Theaterdirektor Ulrich Rhein nahm der Abend seinen Anfang. Schnell stellte sich heraus, dass die „Putzfrau“ die singende Hälfte des Duos aus Butzbach war, nämlich Regine Cichowlas, die zu ihren Chansons geschickt die jeweils passende Kleidung coram publico anlegte… Unter dem Motto „Das Haar in der Sippe“ erlebte das Publikum die unglaublich wandlungsfähige Stefani Kunkel. Sie plauderte spitzzüngig in wechselnden Rollen über Themen wie Familie und Karrierefrauen, über Schwangerschaft, Kinder und Schule. Als „Hilde aus Bornheim“, die zu Ernährungsfragen interviewt wird, erntet sie Lachsalven… Die „Fleeschter Pätter“ sinnierten am Stammtisch über dies und das in bewährter Weise: der Eine mimt den immer etwas Begriffsstutzigen, dem der Andere auf die geistigen Sprünge helfen muss. Mit kleinen witzigen Dialogen und ihren Stammtischgesängen sorgten sie rundum für Heiterkeit… Die letzte Überraschung war die Kölner Kabarettistin Monika Blankenberg. Sie präsentierte Ausschnitte aus ihrem Programm „Altern ist nichts für Feiglinge“. Ihre Geburtstagstorten sähen mittlerweile aus wie Fackelzüge, dennoch ihr Motto: Der Pessimist altert, der Optimist lebt! Unglaublich authentisch als über 80-jährige, hüftleidende „Oma Anna“ mit Sympathie für den ICE - beide hätten Achsenprobleme. Intelligentes Kabarett, witzig, ironisch, hintergründig und nachdenklich machend… Fazit: Eine gelungene Überraschung. Ein gutes Konzept, eng am Publikum, interessant und vielseitig. Durch die abwechslungsreichen Themen und Präsentationen gab es keinen Moment der Langeweile. Man darf gespannt sein auf die nächste „Wundertüte“. |
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Handytaschen-Häkeln für die Dritte Welt
Saisonbeginn im Theater am Park mit dem Comedy-Duo Weibsbilder Wetterauer Zeitung vom 08.09.09 Mit der Titelmusik zur Fernsehserie »Schwarzwaldklinik« beginnen die beiden selbst ernannten Krankenschwestern oder Dokteusen Claudia Thiel und Anke Brausch vom Comedy-Duo »Weibsbilder« ihre Sprechstunde im voll besetzten Theater am Park. Sie nehmen kein Blatt vor den Mund und prangern in kessen Sprüchen den Unterschied zwischen Privat- und Kassenpatienten an. Die Neuerungen der Gesundheitsreform erklären sie auf ihre ganz eigene Art. Das Publikum erfährt beispielsweise, dass demnächst Medikamente in den Wartezimmern verschenkt werden, um die Nebenwirkungen an Ort und Stelle zu dokumentieren. Ganz nebenbei kommt es zu den hinreichend bekannten »Freundlichkeiten« unter Kolleginnen. In provokativ-schlagfertigen Dialogen werden innere Werte gegen äußere ausgespielt, Figurprobleme der Partnerin werden genüsslich ausgebreitet, manchmal zu genüsslich, nach der Reaktion des Publikums zu urteilen, das sich spontan in das Geschehen einbringt und die ganze Zeit begeistert mitgeht. Aber nicht nur sämtliche Krankheiten sind Thema des aktuellen Programms »Der Nächste bitte«. In rasantem Tempo, mit fliegenden Kostümwechseln, geht es durchs Programm. Die beiden »Weibsbilder« nehmen die Probleme der Welt aus der Sicht skurriler Figuren aufs Korn. Sie erklären den Unterschied zwischen Lehrern und Politikern und sinnieren über die Wählbarkeit bzw. Unwählbarkeit eines sächsischen Papstes. Das Duo »Weibsbilder« bot rasantes Kabarett im Wechsel von Monologen, schlagfertigen Dialogen, Sketchen und Musik, pointiert, witzig und mit viel Selbstironie… |
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„Hämmerle“ ist der Hammer Der schwäbische „King of Rock 'n'Roll“ heißt Bernd Kohlhepp Wetterauer Zeitung vom 19.08.09 Elvis' Musik ist der Hammer - doch was hat „Hämmerle - Der König von Bempflingen“ mit dem „King“ zu tun? Diese Frage stellte sich das Publikum im badestädischen Theater am Park am Sonntagabend nicht lange. Der Comedy-Künstler Bernd Kohlhepp klärte die Zuhörer auf: Elvis habe gewusst, dass Musik Gefühle weckt. Er, „Hämmerle“, wisse das auch. Bevor er sein Programm startete, stellte er Kontakt zu einigen Gästen her, die er im Lauf des Abends einbezog. Besonders hatte es ihm Ulla aus der dritten Reihe angetan. Ihren braunen Augen attestierte er einen indischen Touch: „Wie der Taj Mahal.“ Der Wechsel zwischen Comedy-Einlagen und Elvis-Songs überzeugte. Pointenreiches über die Wirrnisse von „Hämmerles“ schwäbischem Alltag auf der einen Seite, tolle Musik auf der anderen - auf diese angenehme Weise verging die knapp zweistündige Show wie im Flug. Die Hits des „Kings“ interpretierte der Künstler auf ganz besondere Weise. Aus „lt's now or never“ wurde „Ich steh vorm Kühlschrank“, aus „King Creole“ entstand „China-Kohl“, und „Are you lonesome tonight“ verwandelte er in „Ich bin langsam zurzeit“. Die Zugabe musste sich das Pulikum schwer erkämpfen. Kohlhepp verlangte orkanartige Begeisterungsstürme, letztlich sang der Saal die letzte Nummer - „Muss i denn“ für ihn. Zweifelsohne: Der Auftritt im Theater am Park war eine gelungene Bereicherung des Elvis-Festivals. |
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Rhythmuskitzel erfasst das Publikum Shaky Everett und Oliver Steinhoff mit Band begeistern in der Tanzschule Müller Wetterauer Zeitung vom 18.08.09 Mit Shaky Everett und Oliver Steinhoff holte sich das Theater am Park zwei Künstler auf die Bühne, die dem King of Rock 'n' Roll zu seinem 32. Todestag den nötigen Tribut zollten. Der große Saal in der Tanzschule Müller war voll besetzt, und die Luft kochte schon im Vorfeld. Angeheizt wurde der Abend von Shaky Everett, der mit „That's all right“ sofortige Begeisterung auslöste. Im Military-Outfit erinnerte er an die GI-Zeit von Elvis Presley in der Wetterau und seine musikalischen „early years“. Nicht nur der GI-Blues löst den Rhythmuskitzel beim Publikum aus. Bei „Devil in the sky“ oder „Return to sender“ konnte niemand im Saal still sitzen bleiben, und auch die Songs aus Elvis' Filmen wie „Wooden Heart“ oder „Blue Hawaii“ rissen die begeisterten Fans mit. Shaky Everett hat mit seiner Band dafür gesorgt, dass der Rock 'n'RollFunke überspringt … Derart aufgeheizt übergab Shaky Everett nach einer Pause die Bühne an Oliver Steinhoff, dessen LasVegas Show das Publikum sofort von den Stühlen riss. Mit „C.C. Rider“ betrat er den Saal, und die Fans jubelten ekstatisch wie einst beim großen King. Mit seiner markanten, volltönenden Stimme vermittelt er Original-Feeling, unterstützt von einer 12-köpfigen Band, deren Musiker aus den Reihen um Dick Brave alias Sascha, Götz Alsmann oder Reinhard Fendrich stammen. Großartiger Big-Band-Sound, Bewegung, Gestik und Mimik des King, bekannte und unbekanntere Songs aus den legendären Zeiten Las Vegas', weibliche Stimmen im Background - dies alles führte dazu, dass der Saal der zum Kochen kam. Oliver Steinhoff riss sein Publikum mit sich wie ein wilder Strom, spitze Schreie aus den Reihen der weiblichen Fans gerieten zu einer Welle der Ekstase wie vor 35 Jahren. Er animierte das Publikum gekonnt zum rhythmischen Eintauchen in die Musik wie auch zum Zuhören bei den leiseren und ruhigeren Songs. Steinhoff sprach und sang das Publikum an, bezog es ein, machte es zum Teil seiner Show. Authentisch und unerhört lebendig, charmant und ohne jede Spur von Eitelkeit oder Überheblichkeit vermittelte Oliver Steinhoff eine Illusion des Elvis', wie ihn jeder kennt und liebt. Sein Stimmenvolumen produziert Gänsehaut, seine Darstellung ist einzigartig und überzeugend. Dennoch bleibt Oliver Steinhoff er selbst und bringt seine Persönlichkeit und sein Charisma mit ein in diese Show. |
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Dem Bistro-Wirt sitzt der Schalk im Nacken Detlev Schönauer hinterfragt im Theater am Park den Nutzwert des Christseins heutzutage Wetterauer Zeitung vom 03.06.09 Nichts scheint leichter zu sein, als mit Kirche und Glauben seine Scherze zu machen. Niemals Blasphemie, eher kritisches Liebäugeln mit der Gemeinde, niemals spotten über Bibel-Kult und Pfaffen-Kunst, aber doch hinterfragen, was dem Christen in der heutigen Zeit bleibt zwischen Zehn Geboten und melancholischem Kirchengesang. Wenn Detlev Schönauer in die Rolle des braven französischen Bistro-Wirtes Jacques schlüpft, schaut der Humor ist mit dem Programm »Das schreit doch zum Himmel« den Kirchenvätern und -gängern aufs Maul. Für den Franzosen mit dem Bistro im Saarland, der an sich schon kämpfen muss mit der lokalen Mentalität der Saarländer, sind Kirche und Glaube ein Tummelfeld für nettes Plaudern. Hier bekommt jeder sein Fett ab, und mit französischem Esprit und herzhaftem Charme geht alles gleich viel einfacher… Mit viel Lokalkolorit und lässig-französischer Verve begeistert Schönauer mit seinem Programm die Besucher im Theater am Park. Er treibt seine Scherze, ohne bösartig zu sein. Natürlich macht er sich lustig, aber charmant, mit einigen Bonmots, die bittere Wahrheiten in sich tragen. Er hält zu den Protestanten, wenn die Katholiken das Beichtzeremoniell mit Drive-In-Konzept und Los-Wochos-Angeboten zum Event machen. Und er hält zu den Christen, wenn er sieht, wie sich Muslime in ihrem Glauben altmodisch-korrekt aufreiben. Und er beklagt sich über manche Christen, die nach 2000 Jahren Kirchengeschichte offensichtlich noch immer nicht in der Neuzeit angekommen sind. Der Bistro-Wirt plaudert über Kirche als Institution, die verstaubt und sich mehr verschließt als öffnet. Jacques sieht zwar die Kirche moderner geworden, aber der Pep fehlt. Jacques will einen Neuanfang: Das Alte bewahren für eine neue Zeit, Show und Entertainment müssen nicht sein, aber der soziale Auftrag muss den Menschen wieder vermittelt werden. Schönauers improvisierte Kirchenlieder stellen ein ruppiges, aber deftiges Alternativprogramm zum Trauer-Singsang mancher Kirchenlieder dar. Kirche ist okay, aber einige alte Hüte sind nun mal abgetragen, einige Rituale nur noch mit süffisantem Lächeln zu ertragen. Hier setzt Schönauer musikalisch-satirisch an, erntet Erfolg, bringt die Menschen zum Lachen und damit wahrscheinlich näher an ihren Glauben und Schöpfer heran. |
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Herzhaft Lachen mit der Sauerländerin Kabarettistin Karin Berkenkopf gibt überzeugend die sammelwütige Hausfrau Frieda Braun Wetterauer Zeitung vom 20.05.09 Gelegenheiten, herzhaft zu lachen, sind eine gute Sache. Das Kabarett „Sammelfieber“, das im Theater am park veranstaltet wurde, war ein solcher Augenblick. Zu Gast war Karin Berkenkopf, die als Sauerländer Hausfrau Frieda Braun munter über ihr Leben im Sauerland plauderte. Roter Faden war die Organisation eines Wohltätigkeitsbasars. Kittel, Strickjacke, Latschen und Lockenwickler - dergestalt gekleidet kam die Künstlerin auf die Bühne. Die Gäste in der ersten Reihe waren bereits von Theater-Betreiber Rhein vorgewarnt worden: „Das ist die Mitmachreihe“. Berkenkopf indes suchte sich ihre Publikum-Mitspieler weiter hinten aus. Sie fand sie in zwei Herren namens Robert und Horst, die sich bereitwillig einbeziehen ließen… Die Frauengruppe in Heldin Friedas Wohnort Winterberg jedenfalls war, wie man vernahm, fleißig beim Organisieren eines solchen Events. Diesen Erzählungen hörten die Besucher amüsiert zu - zunächst jedoch ohne allzu kräftig zu lachen. „Ganz nett, aber nichts Besonderes“, dürfte manch einer in den ersten Minuten gedacht haben. Von wegen. Ebenso unscheinbar wie Berkenkopf als Hausfrau auf der Bühne aussah, genauso entpuppte sie sich nach und nach als wundervolles komödiantisches Talent. Ob sie über Victoria Beckhams Rücken-Dekolleté herzog, von André Rieu schwärmte oder über den Namen für eine Rentner-Combo nachdachte - alles war äußerst lustig erzählt und wurde mit Heiterkeitsstürmen honoriert… Kaum hatte Berkenkopf ihre Schlusspointe platziert, ertönten schon der laute Ruf nach „Zugabe“ und starker Applaus für den gelungenen Abend. |
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Bei Rachmaninov wackelt der Flügel Künstlerinnen-Duo Irinata überzeugt im Theater am Park mit Klassikern, Gospel- und Popsongs Wetterauer Zeitung vom 12.05.09 Eine klassische Konzertpianistin und eine begeisterte Pop-Sängerin: Was doch sehr nach Kontrast klingt, kann sich zu einer wunderbaren Zusammensetzung vereinen, wenn man nur die richtigen Stücke und Arrangements auswählt und Spaß am gemeinsamen Musizieren mitbringt. Das bewiesen Irinata, zwei Musikerinnen, die im Theater am Park ein voll besetztes Haus mit ihrer Musik in ihren Bann zogen… Dass beide Künstlerinnen von jedem Werk - ob klassisch, Evergreen oder Gospel - ihre eigene Version hatten, zeigte sich schon beim überraschenden Auftakt von Dr. Irina Mints, die den Klavierpart des Duos übernahm: Ein paar Takte Mondscheinsonate, dann ein fließender Übergang zu einem Chopin-Walzer und schließlich ein so furioses Rachmaninov-Finale, dass der Flügel wackelte. Plötzlich kündigt sich mit wuchtiger Stimme aus dem hinteren Saal Gantz-Bopp an, der vokale Part von Irinata. Der Auftakt zu zwei Stunden Freude an und mit Musik… Beiden sah und hörte man die Begeisterung an, die sie für ihre Crossover-Grenzübergänge mitbrachten - und die Freude daran, sich auf die musikalische Gattung der anderen einzulassen… Ob Deutsch, Englisch, Spanisch oder Französisch - die Sängerin schien sich in jeder Sprache zuhause zu fühlen… Es gab sogar zweistimmige Gesangseinlagen. Besonders hier wurde deutlich, welch eingespieltes Team die beiden waren, was Dynamik und Tempi anbelangt. Am Ende gab es stehenden Applaus, drei Zugaben und einen überraschenden kleinen Rollentausch: Rosen bekamen diesmal nicht die Künstlerinnen auf der Bühne. Die beiden Musikerinnen hatten sie als kleinen Dank fürs Mitmachen dem Publikum mitgebracht. |
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Weibliche Blicke - männliche Klänge „Duo Kontro-Vers“ beeindruckt mit Lyrik-Programm im Theater am Park - Guido Duclos spielt Flamenco Wetterauer Zeitung vom 30.04.09 Rausch, Ekstase - Trauer, Ernüchterung - Wandlung, Selbstfindung: Diesen Weg der Befreiung schritten Frauke Ahlers und Rita Greve in ihrer Rezitation eigener Lyrik unter dem programmatischen Motto „Herz über Kopf“ im Theater am Park miteinander-gegeneinander ab. Assistiert (und konterkariert) wurden sie dabei von Guido Duclos an der Flamenco-Gitarre… Frauke Ahlers beschwört in ihrem „Sommerengel“-Gedicht Momente rauschhaft-symbiotischen Liebesglücks. In diesem und vergleichbaren, das Erotische nicht aussparenden Texten wird Außer-sich-Sein, das Verschmelzen mit dem geliebten Partner beschworen… Und der Dritte im Bunde sitzt, mit seinem kunstfertigen Spiel eine ferne, fremde Welt hörbar werden lassend, nicht einfach beiseite, sondern kommentiert gleichsam den weiblichen Dialog. Überaus faszinierend ist die erhabene Monotonie der Flamencomusik auf der einen, ihre kaum gebändigte männliche Aggressivität auf der anderen Seite… Mi Neuem, bisher nicht Gehörtem beendet das „Duo-Kontro-Vers“ die nachmittägliche Trilogie „verlorener Liebesmüh`“. Es sind z. T. „böse Gesänge“, wie Rita Greve sie nennt. Satire, Karikatur, zuweilen des Klischee streifend, kommen hier zu ihrem Recht…. Die Zuhörer dankten mit viel Applaus für eine gelungene Vorstellung. |
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Vom Ost-West-Clinch im Einheits-Kabarett „Das Bundeskabarett“ zankt sich herzhaft und lautstark im „Theater am Park“ über die Wiedervereinigung Wetterauer Zeitung vom 30.04.09 Das Bonner „Bundeskabarett“… Wenn Sebastian Pufpaff und Henry Schumann zu Felde ziehen und Martin Zingsheim musikalisch das immer wiederkehrende Drama der deutsch-deutschen Begegnung umrahmt, heißt es „Ohren anlegen“. Hier wird geschimpft und gezankt aufs Allerherzlichste. Trifft der Ossi auf den Wessi, sind schnell die alten Vorurteile vom Bolschewisten bis zum Kapitalisten wieder auf dem Tisch, und man kann so richtig schön darüber nörgeln, was das Zeug hält…. Pufpaff und Schumann schenken sich nichts, wenn die Illusion des Wohlstandes im Westen stetig gefeiert wird, während der Osten die blühenden Landschaften zunehmend mit Skepsis wahrnimmt. Es geht um Gewinner und Verlierer im Einheitsbrei… Das Programm war auf Rückbesinnung aus und auf Überwindung der Vorurteile. Nicht nur Ansprüche gilt es zurückzufahren, auch Vertrauen muss neu aufgebaut werden… Der Hochmut der Wessis, die sich gerne als Geldgeber des Ostens sehen, muss genauso relativiert werden wie die selbstverliebte Ostalgie der Ossis. |
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Den Sinn des Lebens such ich vergebens Frankfurter „Duo Liederlich“ gestaltet mitreißenden Georg-Kreisler-Abend im Theater am Park Wetterauer Zeitung vom 22.04.09 Seit er nicht mehr öffentlich auftritt, ist es still um ihn geworden - den österreichischen Kabarettisten und Chansonschreiber Georg Kreisler…. Dass seine Texte und Lieder aber keineswegs Schnee von gestern sind, zeigte jetzt der mit begeistertem Applaus belohnte Auftritt des Frankfurter „Duo Liederlich“ im Nauheimer Theater am Park. „Ab 40 singt man Kreisler“ - unter diesem Motto trugen Sabine Koch (Gesang) und René Rudisile (Piano) bekannte und weniger bekannte Titel des gebürtigen Wieners vor…. Sabine Koch stürmt ….. als funkensprühendes Energiebündel im langen violetten Abendkleid mit einem Schrei auf die Bühne und mitten ins erste Lied hinein… René Rudisile greift mit gleicher Vehemenz in die Tasten und wir für die nächsten zwei Stunden ebenbürtiger (Dialog)Partner am Piano… Nach stürmischen Applaus und Zugabe-Rufen wird das Publikum doch noch zum berühmt-berüchtigten „Taubenvergiften im Park“ aufgefordert und zum Mitsingen animiert…. |
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Dreigestirn im Klassenkampf „Geht´s noch?“ - Kabarettist Robert Griess reißt Theater am Park-Besucher zu Freudentränen hin Wetterauer Zeitung vom 07.04.09 Dass Robert Griess zwischen Köln, Berlin und Otti´s Schlachthof ebenso erstmalig wie überraschend in Bad Nauheim gastierte, stand dem Theater am Park nicht nur gut zu Gesicht. Vielmehr geriet das bitterböse Klassenkampfprogramm des Kölner Kabarettisten zum geistreichen Highlight auf der jungen Kleinkunstbühne von Ulrich Rhein. Etwas Besseres als die „frechste Klappe westlich der Wolga“ als kurzfristiger Ersatz für das angekündigte deutsch-deutsche Duo hätte den zahlreichen Besuchern nicht passieren können - auch denen nicht, die im Kölschen Klüngel nicht Zuhause sind. Für sein neues Programm „Geht´s noch?“ schlüpft der waschechte Kölsche Jung Robert Griess in nicht weniger als vier Rollen. Noch schneller als die Klamotten wechselt der Taifun zwischen Babyboom und Abwrackprämie seine Ansichten… Nichtsdestotrotz blieb den Zuschauern das Lachen eben nicht im Halse stecken. Vielmehr nahm es freien Lauf und eskalierte immer wieder zum Szenenapplaus… |
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„Je ne regret rien“ - Ich bereue nichts Duo Mesalliance überzeugt im Theater am Park mit Chansons von Edith Piaf bis Jacques Brel Wetterauer Zeitung vom 25.03.09 Nein, man musste es nicht bedauern, dieser Tage zum Chansonabend ins Theater am Park gegangen zu sein. Das Duo Birgit Süß (Gesang) und Hauke Seifert am Akkordeon harmonierte trotz seines Namens sehr gut… Hauke Seifert trug durch sein zuweilen virtuoses, allen Schattierungen des Gesangs gerecht werdendes Spiel wesentlich zum Gelingen des Abends bei. Der Bogen der vorgetragenen Chansons spannte sich von den zwanziger bis zu den frühen sechziger Jahren, als der in Belgien zum Mythos gewordene Jacques Brel seine Karriere als Chansonnier begann. Die zu Herzen gehende Interpretation seines „Ne me quitte pas!“ (Verlass mich nicht) wurde zum leisen Höhepunkt des Abends im Theater am Park. Birgit Süß besitzt eine wandlungsfähige Stimme, mit der sie - am überzeugendsten - das Still-Melancholische, aber auch Triumphierend-Volltönende lebendig werden lassen kann… Birgit Süß kann nicht nur ihre artikulationsfähige Stimme gut „verkaufen“, sondern überzeugt auch durch ihre zuweilen bewusst exzentrische Körpersprache. nach starkem Schlussapplaus und dem berühmten „Allez, venez Milord!“ als erster Zugabe konnte sie dieses schauspielerische Talent in dem köstlichen „Deshabillez moi!“ (Ziehen Sie mich aus - aber bitte nicht gleich und nicht zu schnell und nicht so, wie´s alle tun!) abschließend viel Beifall des Publikums noch einmal entsprechend demonstriert. |
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Selten genug: Geld reizt zum Lachen Hans Gerzlich gastiert mit seinem Programm „Geld für alle“ im Theater am Park Wetterauer Zeitung vom 24.03.09 Hans Gerzlich hat anlassgerecht aus dem Thema Geld ein Programm gemacht, und er ist auch der Einzige, der davon etwas hat - seine Gage…. Geld, das sind nicht einfach nur Münzen und Noten, sondern ist vor allem virtuelles Gut. Der Marketingfachmann Gerzlich im schwarzen Anzug weiß nicht nur Erheiterndes zu berichten. Die dunkle Seite vom Geld eignet sich geradezu vorzüglich dazu, auf Missstände aufmerksam zu machen. Der Ökonom Gerzlich, Statistiker und Satiriker in Personalunion, betrachtet die Finanzjongleure in Berlin mit kritischem Blick und wenig Zuversicht… Fakt ist: Wir sind vom Geld abhängig, verzehren uns allzu oft danach und richten Leben und Menschlichkeit danach aus. Wenn dann auch noch der Künstler mit dem Kabarett um die Ecke kommt, vergeht uns das Lachen „gerzlich“. Aber eigentlich soll ja gelacht werden, das Theater am Park kommt seiner Verpflichtung als Lach-Klinik stets nach… Wer bei Hans Gerzlich lachen kann, weiß sein Eintrittsgeld gut angelegt. Gerzlichs Programm ist leichte Kost mit schweren Inhalten, die wohl vertraut sind. Dabei sucht das Kabarett den stimmungsvollen Ausgleich, aber keine Antworten. Humor ist, wenn man trotzdem lacht, gerade in Zeiten der Krise. Das Theater am Park hat dazu wieder seinen Beitrag geleistet. |
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Der Bürokrat im Paragrafen-Himmel Kabarettist Gernot Voltz kuriert die Steuersünder mit seinem Programm „Herr Heuser vom Finanzamt“ Wetterauer Zeitung vom 17.03.09 Ist das Auto der Deutschen liebstes Kind, sind Steuern im Gegenzug das größte Übel. Im Dschungel der Paragrafen und der vielen Sonderfälle muss Otto-Normal-Verbraucher Expertenkenntnisse aufweisen. Hier bestätigen tatsächlich die Ausnahmen die Regel, und der Betrug, nicht selten als sportliches Kavaliersdelikt gewertet, hat seine Ursache im fehlenden Verständnis. Dummheit schützt jedoch vor Strafe nicht, und selbst die Beamten beim Fiskus und die Steuerfachbüros vom Berater bis zum Gehilfen müssen sich jährlich mit einer Flut von Neuerungen und Änderungen beschäftigen. Die Flut von Formularen korrekt auszufüllen und ordnungsgemäß die Steuer zu erklären ist auch Sinn und Zweck eines Workshops von „Herrn Heuser vom Finanzamt“, zu dem alle Gäste im Theater am Park eingeladen waren. Hier traf Leidenschaft auf Sünde und endete in einem humorvollen Exkurs über Steuern in Deutschland mit einem Hauch politischem Kabarett. Oberamtsrat Eduard Heuser erwies sich als lebhafter wie wortgewandter Verfechter des deutschen Steuersystems mit seinen vielen Vorzügen und wenigen Macken…. Gernot Voltz alias Herr Heuser begeisterte mit seiner Mission das Publikum als „Deutschlands extremster Finanzbeamter“. Und das will was heißen. |
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Lachen ist und bleibt die beste Medizin Peter Vollmer gastiert mit seinem Programm „Neue Doktorspiele“ im „Theater am Park“ Wetterauer Zeitung vom 13.03.09 Das neue Programm ist Auftrag und Aussage zugleich, denn die „Neuen Doktorspiele“ versprechen Kabarett, bis „es weht tut!“. Das Thema, so aktuell wie der Ort, ist genial gewählt: Bad Nauheim, Keimzelle der Gesundung, und das „Theater am Park“, die „Lachklinik der Wetterau“, werden zur Stätte einer ironischen Bestandsaufnahme über Ärzte und Patienten. Der Kölner Peter Vollmer, inzwischen mehr als ein Geheimtipp in der deutschen Kleinkunstszene, untersucht die komplizierte medizinische Beziehung zwischen den Halbgöttern in Weiß und dem Kunden im Perfektions-, Langlebe- und Immerschön-Rausch. Hier wird weniger der strengen Ethik eines Äsculap gehuldigt, sondern bitterböse der Wahn aus Gesundheitsreform und Jungbrunnen-Mythos aufs Korn genommen…. Mit gekonnten Wortspielen und eindeutigen Zweideutigkeiten führt Vollmer sein Publikum zwei Stunden erfolgreich durch die Höhen und Tiefen der Gesundheitskultur… Mit deftigen Kommentaren und sinnbildhaften Vergleichen zum Status Quo unserer Gesundheit im Zeitalter körperlicher Verrenkungen und Verbiegungen schließt Vollmer sein Programm mit seinen fetzigen Wartezimmer-Songs. Das Potpourri ist ein gekonnter Abgesang auf die Lebenslügen einer an Übermedizinierung wie Überalterung leidenden Gesellschaft, die Maß und Vernunft den vielen Pillen und Pasten vorziehen. Da tobt der Saal zu Recht, und Lachen wird zur einzig wahren Medizin. |
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„Per Endoskop durchs Gesundheitssystem“ „Zwei Meter Halbgott“ von und mit Lüder Wohlenberg im Theater am Park Wetterauer Zeitung vom 11.03.09 Lüder Wohlenberg ist kabarettistischer Insider. Der zwei Meter und zwei Zentimeter große Hüne aus Köln, der Türbalken hasst, ist Arzt. Er weiß also, wovon er spricht. Er kennt das Paralleluniversum Gesundheitswesen aus dem Effeff und schickt sein Publikum auf eine endoskopische Reise durch kafkaeskes Gesundheitssystem. Bissig, zynisch und witzig zerrt Wohlenberg das Abendteuer Krankenhaus unters Mikroskop, analysiert, seziert und nimmt die Tücken moderner Medizin ins Visier, vor allem aber das Gesundheitssystem. Dabei karikiert er die erfahrene kampferprobte Krankenschwester ebenso wie die Oma auf Haschtrip nach dem Genuss ganz köstlicher Kekse. Er brilliert als sturzbetrunkener Asklepios, Gott der Heilkunst. Originell die Rolle als Patient, der absurde Geschichten aus einer Wartezimmer-Zeitschrift vorliest. Auch tagespolitisch ist er hochaktuell…. Das Publikum spendete viel Zwischenapplaus in dieser kenntnisreichen, hochkomischen kabarettistischen Vorstellung und amüsierte sich köstlich. |
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Heist gibt den Hofnarr mit Anstand Beim „Heinz-Erhardt-Abend“ im Theater am Park wird gegen die Wirtschaftskrise angelacht. Wetterauer Zeitung vom 03.03.09 Der altbacken Charme des Humors aus den 50er- und 60er-Jahren ist wieder im Kommen. Im Zeitalter des Wirtschaftswunders sollte wieder gelacht werden, und zwar ohne Allüren oder Verrenkungen der modernen Spaßgesellschaft. Allein Heinz Erhardt blieb es vorbehalten, sich mit seiner eigensinnigen, aber salonfähigen Komik zwischen Entrüstung und Erstaunen über die Sprache der Deutschen und die Deutschen selbst zu amüsieren - ohne Zwischenböden, aber immer mit Herz und Charakter. Heinz Erhardt wäre dieses Jahr 100 Jahre alt geworden. Es war an der Zeit, an Willi Winzer zu erinnern - mit Schwung und bleibendem Witz. Allein dem Schauspieler Hans Joachim Heist war es vorbehalten, im „Theater am Park“ zu erinnern und einen angenehmen Querschnitt aus Best-of Hommage zusammenzustellen. „Der große Heinz Erhardt- Abend“ war ein Erfolg mit ausverkauftem Haus. Heists Programm: Ein gelungenes Potpourri aus Gedichten, Aphorismen und Liedern, zeigt einen Heinz Erhardt, wie er in den Köpfen der Menschen überdauert hat. (…) Heist mimt den Erhardt punktgenau mit eleganten und treffenden Wortspielen, verbalen Verballhornungen von Redewendungen, übermütigem Sprachgebrauch und –missbrauch sowie Verrenkungen und Verdrehungen der deutschen Sprache. Heist imitiert Gestik und Mimik und eignet sich für gut zwei Stunden Haltung und Gebärden Erhardts an. (…) Überhaupt ist das Publikum - wie einst bei Erhardt so auch bei Heist - Part der Darbietung. Mitintonieren ist genauso erlaubt wie vereinzelter Zwischenapplaus verboten; es klatschen alle oder keiner. (…) Heist/Erhardt wollen sich den Applaus verdienen, nicht erhaschen - oder man „hält lieber den Mund, bevor man eine Rede hält“. Entrüstung und Entzückung sind jene Eigenschaften, die Heist/Erhardt auszeichnen. Zurückhaltung um der Wirkung willen - denn man „macht viele Worte, wenn man nichts zu sagen hat“ – ist Teil der Erfolges. Hier werden Goethe und Schiller be- und verarbeitet. Hier wird das Erstaunen und Überraschen wie bei Kästner, Busch und Ringelnatz zum Erfolgsrezept. Hier wird mit sich selbst, dem Humor und dem Publikum gehadert, wenn es Kunst und Publikum wohltut. Wenn der Künstler zum Schelm wird und sich immer wieder an weiteren Gedichten versucht, bleibt die Erheiterung das Ziel des Künstlers und die Unterhaltung wird Auftrag des Programms. Im „Theater am Park“ wurde ein ganz großer deutscher Humorist geehrt, im Saal und auf der Bühne: Die erfreuliche Zusammenarbeit mit hohem kulturellen Nährwert für die Macher und das Theater, für die Gäste und den Kurbetrieb zahlt sich eben wieder aus. |
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An der Familie kommt keiner vorbei Wetterauer Zeitung vom 18.02.09 Hilde aus Bornheim war Liebling des Abends. In der Kittelschürze sinnierte sie mit unverwechselbarem Frankfurterisch über Ernährung der Familie von heute: dass bei ihnen gegessen wird, wenn’s Zeit ist, dass gegessen wird, was auf den Tisch kommt, und dass Kinder essen, was sie kennen, genau wie ihre Mutter - vorzugsweise Leberwurstbrot, Schwartenmagen und Presskopf. Am Ende des amüsanten Abend, in dem Hilde nur eine von fast 20 sehr verschiedenen Mutter-Figuren war, hatten die Zuschauer über das Thema der Familie so einiges gelernt, viel gelacht und vielleicht sogar das ein oder andere aus ihrem Familienleben wieder erkannt. Stefani Kunkel, freie Schauspielerin für Bühne und Fernsehen und Autorin, hat unterschiedlichste Familienklischees und Erfahrungen in Sachen Kindererziehung zu einem Soloprogramm verwoben und spielte Szenen aus dem Alltag, oft satirisch überspitzt, aber immer irgendwie liebenswert. (…) Am schönsten brachte Kunkel die Hausfrauen zur Geltung, die als Schwiegermutter alles besser wussten, als Mutter ständig ins Zimmer platzten wenn der erste Freund da war, oder als kaugummikauende Jugendliebende dieselben Klamotten trugen wie ihre Tochter und der den Freund ausspannten. Das eigentlich Fabelhafte an dem Programm waren nicht die meist klischeehaften und alle schon mal irgendwie dagewesenen Familienszenen, sondern Stefani Kunkels phänomenale Art, von einer Rolle blitzschnell in die nächste zu schlüpfen. (…) Jede neue Type nahm man Kunkel sofort ab, manche schienen direkt aus dem Leben gegriffen, einige waren amüsant überzeichnet, wie etwa die Mutter in der Geburtsphase, die ihrem mitleidenden Gatten (Alexander Beck) zwischen den Wehen gerade noch ein Brot schmierte, bevor es in die heiße Phase ging. (...) Und der Mitmacher aus dem Publikum durfte natürlich auch nicht fehlen: Es traf Dieter in der dritten Reihe, der den „ersten Live-Schwangerschaftstest für Männer“ zu absolvieren hatte. Vor den Bauch bekam er eine Wasserkiste voll Flaschen gehängt - „etwa zwölf Kilo mehr als sonst, sagen wir, Du bist sechs Wochen vor der Entbindung“ -, seine Schuhe schnürte Kunkel ihm auf und stellte ihn dann vor das schier unlösbare Problem „So, der Bus fährt gleich, zack zack, Schuhe binden!“ Motto und Fazit der kurzweiligen anderthalb Stunden: An der Familie kommt eben keiner vorbei. Saßen doch nur Mütter, Väter, Söhne und Töchter im Publikum, und jede bekam bis zum Ende des Abends etwas geboten. |
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Verbalakrobatik - und zwar querbeet Wetterauer Zeitung vom 10.02.09 Die beiden Kabarettisten Martin Schultheiß (promovierter Physiker mit klassischer Klavierausbildung) und Fabian Vogt (Sonderpfarrer für kreative Gemeindearbeit mit Gesangsausbildung) stürmten auf die Bühne , und ohne große Aufwärmphase befand sich das Publikum im voll besetzten Theater am Park mitten im Geschehen, als die beiden Akteure ein Lied zu den Risiken und Nebenwirkungen des Lebens und der Liebe anstimmten. Nach einigem Hin- und Her über Bad Nauheim, wo schon „Elvis aufs Klo ging“, und das eigentlich schön sei, wenn nur die Bebauung nicht wäre, machten sie sich Gedanken darüber, ob es wirklich Gott gäbe oder ob die Welt nur eine Casting-Show sei.(…) Das Lied „Wir wollen die Klimakatastrophe- Winter ist nur was für Doofe- wir wollen Bad Nauheim am Mittelmeer“ stellte sich als Mitmach-Lied heraus und brachte Bewegung ins Publikum.(…) Die Hessenwahl fehlte genauso wenig wie die Kirche im Allgemeinen und - aus aktuellem Anlass - der Papst im Besonderen. Fabian Vogt ließ das Publikum musikalisch wissen, was er alles ändern würde, wenn er Papst wäre.(…) Zum Ende hin forderte Martin Schultheiß das Publikum auf, ganz spontan Worte und Begriffe zu nennen, die in besonderem Bezug zu Bad Nauheim stünden. Es kamen Begriffe zustande wie: Gästeschießen, Jugendstil, Sprudel, Weinberg, Herzklappen, Saline, um nur einige zu nennen. Dann wurde der Musikstil und die Tonart festgelegt. Martin Schultheiß setzte sich ans Klavier und spielte die Latin-Palette in Es-Dur rauf und runter. Sein Partner stimmte ein und verarbeitete die etwa zwanzig Begriffe zu einem ausgesprochen witzigen Song, der ein voller Lacherfolg war. Mit dieser genial improvisierten Einlage demonstrierten die Akteure ihr Können. Das Duo brachte von Klamauk bis zur scharfzügigen, ja bösartigen Satire, von sanften bis kritischen Tönen all das auf die Bühne, was scheinbar nicht zusammenpasst.(…) Alles in allem ein vergnüglicher Sonntagnachmittag im Theater am Park. |
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„Hiebe“ für jede Generation Wetterauer Zeitung vom 05.02.09 Eine Sitz- oder Stehhilfe und ein Mikro ist alles, was Mann (Heino Trusheim) braucht, um einen Stand-up-Comedy-Abend zu beschreiten, eine Reise in die Vergangenheit, wo vermeintlich alles besser war als heute. „Früher war besser!“ – so der Titel des Soloprogramms von Heino Trusheim, das er seit 2007 auf die Bretter der Kleinkunstbühnen bringt. (…) Dass früher alles besser war, hat schon seine Oma gemeint. Die Mutter hat dann einige Macken übernommen. Nur die Begriffe haben sich geändert: „Hamstern“ hieß plötzlich „Schnäppchenjagd“. (…) Beiläufig oberflächlich redet er über 80er-Jahre-Demos gegen den Kapitalismus und über Kreuzfahrten. (…) Dabei ertappt Trusheim sich dabei, dass er mittlerweile selbst diese viel geschmähte Sehnsucht nach „den guten alten Zeiten“ verspürt. Beispielsweise nach den grauen Wählscheiben-Telefonen mit dem Brokatüberzug (ein Hauch von Versailles in der Wohnung), nachdem er mit seinem Handy mit den viel zu kleinen Tasten x-mal sein Knie fotografiert hat. Er denkt zurück an die Zeit, wo man einen Capuccino „ohne Gesabbel“ bestellen konnte und sich nicht entscheiden musste zwischen: short, tall oder grande? Aroma Vanille, Caramle, Hazelnut, Toffee Nut oder Irish Cream? One shot, double shot oder triple shot? Hier trinken oder to go? Mehr Milch oder mehr Schaum? Auch diese Idee war nicht neu, aber gut rübergebracht. (…) Jede Generation bekam ihre „Hiebe“. Er ließ das Publikum mit kleinen Geschichten und Gedanken Anteil nehmen an seiner Verwunderung über die alltäglichen Skurrilitäten des Lebens. |
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Ein Loblied aus den Müßiggang… Wetterauer Zeitung vom 30.01.09 „Arbeit ist ein Fluch“, ist das Credo des Hartz-IV-Empfängers Michael, der seine Tage mit seinem Kumpel Stani auf der Parkbank verbringt und vorzugsweise über die Arbeitsmarktsituation, die Bedeutung von Alkohol in der Gesellschaft und sein arbeitsloses Leben im Allgemeinen philosophiert, unterbrochen nur von dem Zynismus seines noch mittelloserem Kumpans, der als Wohnsitzloser noch nicht mal mehr Hartz-IV bekommt, sondern sich täglich 11,50 € beim Sozialamt abholen darf. Das „Parkbankduo“ alias Michael Tumbrinck und Michael Greifenberg nähert sich mit bösem Witz und kabarettistischen Spitzen einer bitterernsten Realität, die einem dann auch so manches Mal das Lachen im Halse stecken bleiben lässt. (…) Trocken und mimisch überzeugend schwanken die beiden über zwei Stunden lang zwischen Kalauern und Gesellschaftssatire, bis sie zum wirklich starken Finale des Abends aus ihren Rollen treten und sich als zankende Schauspieler über das Ende des Programms streiten, das vor zwei Jahren den „Reinheimer Satirelöwen“ in der Sparte Ensemblekabarett gewonnen hat. |
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Bluesiger Blick durch gerippte Gläser Wetterauer Zeitung vom 22.01.09 „Vorm goldne Schoppe sitz ich hier, bedräbbelt, ääbsch zu lamendier. Denn wer mit Maarwasser gedaaft, der is derr mit em Fluch gestraft.“ Dass Jean Schoppepetzer alias Rainer Weisbecker nicht wirklich unter der Bürde seiner Geburt in Frankfurt-Niederrad zu leiden hat, ahnte das Publikum im Theater am Park auf den ersten Blick. Im Laufe des köstlich komischen Abends rund ums Stöffche wurden aber nicht nur Tränen der Freude vergossen. Vielmehr ging die mal frech-fröhliche, mal melancholische Hommage an die Frankfurter Mund- und Lebensart auch zu Herzen. Zu Wort kommen die Frankfurter Originale Karl Ettlinger und Friedrich Stoltze, bevor es wieder wunderbar weisbeckerisch wird. Es geht nach hibbdebach und dribbdebach, zum kleinen Wörtchen „als“, zu äppelwoiseligen Versprechen vierer Freunde aus Kinnegaddedaache, zur Ballade von Robinson Schoppepetzer, zu Handkäs mit Musik, Rotkraut, Gummipuppen und nem Fliescherbömbsche unnerm Bett. Und natürlich geht’s nicht „Ohne de Äppelwoi-Blues“, den „Alten Grießbrei“ und die „Frau Rauscher aus der Klappergass“ zum Mitsingen. Unter drei Zugaben kam der Frankfurter Mundartpoet und Liedermacher seinen begeisterten Gästen nicht davon. |
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Italiener, wenn’s sein muss, Deutscher… Wetterauer Zeitung vom 20.01.09 Das neue Programm ist auf Erfolg getrimmt, und die deutsch- italienische Begegnung findet auf der Bühne des Theaters am Park statt. „Im Auftrag des Paten“ ist ein kesser wie ernüchternder Rundumschlag kulturellen Miteinanders. Roberto Capitoni präsentierte eine vergnügliche Betrachtung der deutsch- italienischen Beziehung mit allen Höhen und noch mehr Tiefen, über innige Verbundenheit und anrüchige Vorurteile bis hin zu den krassen Gegensätzlichkeiten. Das Comedy-Programm ist eine Stippvisite ins Dolce Vita und eine Liebeserklärung an Pasta und Amore, manchmal grell, burlesk und schrill, dann wieder emotional und gefühlvoll, aber immer witzig, voller Gas und Selbstironie. (…) Capitoni ist Italiener, wenn er’s sein muss, und Deutscher, wenn er’s sein soll, oder auch umgekehrt. Er spielt mit den Brauchtümern und Eigenheiten seiner Landsleute und beäugt kritisch mit mächtigem Sprachwitz und doppeldeutigem Humor die Macken der einen wie die Laster der anderen. „Im Auftrag des Paten“ erzählt von der Familie aus der sizilianischen Heimat und dem zu Hause im Allgäu, also von einer Begegnung voller Verstörungen und später Erkenntnisse, eine gelungene Zwerchfell- Attacke zum Mitlachen. (…) Capitoni spielt mit dem eigenen Text und dem Publikum zugleich, ist präsent und lebhaft, jemand der mitreißen kann, der zum Scherzen aufgelegt ist und nicht mit absurden Erkenntnissen und skurrilen Figuren geizt. |
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Eigenständiger Künstler mit Spaß an der Show Wetterauer Zeitung vom 13.01.09 Das Theater am Park in der Ludwigsstraße eröffnete die Spielzeit 2009 mit eher ungewohnten Tönen. Ulrich Rhein hat sich auf ein Wagnis eingelassen, das jedoch mit großem Erfolg angenommen wurde und zeigte, dass er eine gute Hand für die Auswahl der Künstler für seine kleine Bühne hat. Drei Tage lang brachte Oliver Steinhoff die Wände des Theaters zum Beben und zeigte zum wiederholten Male in der Kurstadt, dass Elvis lebt. (…) Jochen Schrumpf, Leiter der „Glen Buschmann Jazzakademie“, spielte virtuose, völlig neue Intros im Elvis-Look auf seiner E-Gitarre und riss damit das Publikum zu Begeisterungsstürmen hin. (…) Sein Programm „Elvis meets Jazz“ zeigt, dass man in der Musik des Rock’n Rollers durchaus neue Elemente schaffen, sie beleben und auffrischen kann, ohne sie zu verzerren oder zu entfremden. Steinhoff nimmt die Songs und formt sie ein wenig um. Nicht umsonst wurde er 2007 zum besten Elvis-Interpreten Europas gekürt. Mit Songs wie „Suspicious“, „Don’t“ oder „My way“ interpretiert er die Songs des Kings ohne ihn zu imitieren. Drei Abende stand Oliver Steinhoff auf der Bühne im Theater am Park. Mit der Unterstützung von Martin Klausmeier an der Gitarre, Jochen Schrumpf an der E-Gitarre, Ralf Bornowski am Schlagzeug und Ulli Bär am Bass schafften es die Musiker, die Abende zu füllen. Mit spontanen Einlagen, außerprogrammmäßigen Extras und eleganter Leichtigkeit wurde jeder Auftritt zu einem besonderen Erlebnis. Kein Auftritt war wie der andere, jeder Auftritt hatte seine ganz spezielle Ausstrahlung. Steinhoff bleibt Steinhoff und lässt Elvis Elvis sein. Er zollt ihm den nötigen Tribut und wagt es dabei, ein neues Bild zu erstellen und dem Rock’n Roller einen frischen Rahmen zu geben. |
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